Strategien gegen die gastrointestinale Toxizität von NSAR
Die Auswirkungen der nichtsteroidalen Antirheumatika auf den Magen-Darm-Trakt beschäftigen die Gemüter. Die
Datenlage aber ist schlecht.
Die Auswirkungen der nichtsteroidalen Antirheumatika auf den Magen-Darm-Trakt beschäftigen die Gemüter. Die
Datenlage aber ist schlecht.
Welche Alternativen gibt es zu NSAR?
Dieser Beitrag diskutiert mögliche Alternativen zu den in Ungnade gefallenen Coxiben sowie zu den in Langzeittherapie ebenfalls nicht unbedenklichen «klassischen» nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) bei älteren Patienten mit chronischen Schmerzen.
In einigen Jahren dürften Medikamente einer neuen Wirkstoffklasse zur Verfügung stehen, die es erlauben den HDL-Cholesterinspiegel überaus effizient anzuheben. Es handelt sich um Hemmer des Cholesterylester-Transferproteins (CETP-Hemmer). Damit könnten sich der präventiven Kardiologie neue pharmakologische Horinzonte erschliessen.
Dieser Beitrag diskutiert evidenzbasierte Behandlungsmöglichkeiten bei den in der Allgemeinpraxis häufigen
Panikerkrankungen.
Der probatorische Einsatz eines Protonenpumpenhemmers kann helfen
Ist bei Retrosternalbeschwerden eine kardiale Ursache sehr unwahrscheinlich oder durch entsprechende
Untersuchung ausgeschlossen, kommt eine Refluxkrankheit ins Blickfeld. Wie weit ist auf den PPI-Test Verlass?
Anhand der umfangreichen Medikamentenverschreibungsdaten der kanadischen Provinz Ontario liess sich ein
weiteres Beispiel für eine ungünstige Verschreibungskaskade eruieren.
Wie vorbeugen?
Lassen sich neuerliche Episoden bei rezidivierender vulvovaginaler Candidiasis durch eine länger dauernde Prophy- laxe mit einem Antimykoti- kum verhindern? Ist der Ein- satz von Probiotika zur Vorbeugung von antibiotika- induzierten Vulvovaginitiden effektiv? Zwei kürzlich publizierte Studien geben Antworten.
Von Richtlinien zum Management chronischer Krankheiten erwarten wir eine Verbesserung der medizinischen Versorgungsqualität. Die Diagnostik soll vernünftig und zielführend sein, die Therapie dem neuesten Stand entsprechen und verhältnismässig ausfallen. Inzwischen gibt es von verschiedensten nationalen und internationalen Gremien verfasste Richtlinien für in der Praxis häufige Leiden wie Hypertonie, Herzinsuffizienz, stabile Angina pectoris, Vorhofflimmern, Hypercholesterinämie, Diabetes, Arthrosen, Osteoporose oder COPD. Leider haben viele Menschen nicht nur ein einziges Leiden, das dann entsprechend der Guideline zeitgemäss und evidenzbasiert behandelt werden kann.
Eine Metaanalyse randomisierter Behandlungsstudien bei ausserhalb des Spitals erworbenen Pneumonien konnte für Betalaktame im Vergleich zu Antibiotika, die auch gegen atypische Erreger aktiv sind, keinen Therapienachteil finden.
Die Therapie fortgeschrittenerer Stadien von Karzinomen des Kolons und Rektums hat beachtliche Fortschritte
gebracht, die sich in höheren Ansprechraten und im verlängertem medianem Überleben niederschlagen.