Psoriasis – es geht noch mehr!
Psoriasis ist eine der häufigsten chronischentzündlichen Hauterkrankungen. Sie betrifft weltweit Millionen von Menschen und stellt eine erhebliche Belastung für die Betroffenen dar
Psoriasis ist eine der häufigsten chronischentzündlichen Hauterkrankungen. Sie betrifft weltweit Millionen von Menschen und stellt eine erhebliche Belastung für die Betroffenen dar
Hauterkrankungen wie atopische Dermatitis, Urtikaria und Psoriasis sind in der Praxis sehr häufig. Wie sie auftreten, wann und was abgeklärt werden soll und womit diese Erkrankungen behandelt werden können, erläuterte Dr. Andrea Stillhard, Dermatologie, Stadtspital Zürich, am Forum Medizinische Fortbildung (FOMF) Allgemeine Innere Medizin in Basel.
Zur Therapie der Psoriasis stehen immer mehr wirksame Substanzen zur Verfügung. Das wissenschaftliche Interesse richtet sich dabei zunehmend auf zielgerichtete Behandlungen, wie am EADV-Jahreskongress in Berlin Prof. Hervé Bachelez aus Paris (F) darlegte.
Eine echte Renaissance in der Dermatologie – so empfindet Prof. Jo Lambert aus Gent (Belgien) die derzeitige rasante Entwicklung an Therapiemöglichkeiten bei dermatologischen Krankheitsbildern. Die Psoriasis ist dafür ein Musterbeispiel. Doch es gibt immer noch Möglichkeiten zur Verbesserung.
Beim letzten Jahrestreffen der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) in Berlin hielt PD Dr. Dr. Felix Lauffer aus München (D) ein Plädoyer für eine frühe, intensive Therapie von Psoriasispatienten: So liesse sich am ehesten eine Krankheitsmodifikation erreichen.
Aufgrund systemischer Entzündungsprozesse können bei Patienten mit Psoriasis Begleiterkrankungen an verschiedensten Organsystemen auftreten. Eher seltene Erkrankungen, an die man denken sollte, sind eine Uveitis, sexuelle Funktionsstörungen und Depressionen.
Beim diesjährigen Jahrestreffen der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) in Berlin hielt PD Dr. Dr. Felix Lauffer aus München (D) ein Plädoyer für eine frühe, intensive Therapie von Psoriasis-Patienten: So liesse sich am ehesten eine Krankheitsmodifikation erreichen.
Eine neue Studie zeigt: Das Hautmikrobiom von Patienten, die von Psoriasis oder Psoriasis-Arthritis betroffen sind, unterscheidet sich deutlich von dem von Gesunden. Die Analyse des Hautmikrobioms könnte daher eine Möglichkeit bieten, die Progression der Erkrankung vorherzusagen.
Schwangere Psoriasis-Patientinnen müssen während der Schwangerschaft engmaschig dermatologisch mitbetreut werden. Eine Therapie mit Systemtherapeutika muss nicht per se abgebrochen, aber überprüft werden. Es stehen Medikamente zur Verfügung, die eine ungestörte Schwangerschaft ermöglichen. Darauf wiesen Expertinnen der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) anlässlich des Welt-Psoriasis-Tages am 29. Oktober 2023 hin.
Eine echte Renaissance in der Dermatologie – so empfindet Prof. Jo Lambert aus Gent (Belgien) die derzeitige rasante Entwicklung an Therapiemöglichkeiten bei dermatologischen Krankheitsbildern. Die Psoriasis ist dafür ein Musterbeispiel. Doch es gibt immer noch Möglichkeiten zur Verbesserung.