Asthma – was ist neu im Jahr 2015?
Die neueste Revision der GINA-Guideline
Die Guideline der Global Initiative for Asthma (GINA) ist kürzlich überarbeitet worden und erfährt einige Änderungen bei der Definition, Diagnostik und Therapie von Asthma.
Die neueste Revision der GINA-Guideline
Die Guideline der Global Initiative for Asthma (GINA) ist kürzlich überarbeitet worden und erfährt einige Änderungen bei der Definition, Diagnostik und Therapie von Asthma.
Hinweise zum ambulanten und stationären Management von ambulant erworbenen Pneumonien
Die Entwicklung zahlreicher Antibiotika hat zwar grosse therapeutische Fortschritte gebracht, dennoch bleiben Pneumonien eine wichtige Ursache für Komplikationen und Todesfälle. Als ambulant erworbene Pneumonie gelten Fälle einer akuten Lungeninfektion, wenn die betroffenen Personen weder kürzlich hospitalisiert waren noch regelmässig mit dem Gesundheitssystem in Kontakt standen.
Die COPD steht meist im Zusammenhang mit Rauchen. Aus Studien geht jedoch hervor, dass auch genetische Dispositionen, vorgeburtliche Einflüsse und Risikofaktoren in der frühen Kindheit für die Entwicklung der Lunge und das COPD-Risiko im Erwachsenenalter von Bedeutung sind.
Welche Medikamente stehen zur Verfügung, und wann sollte man sie kombinieren?
Während es noch vor rund zwei Jahrzehnten kaum therapeutische Optionen für Patienten mit arterieller pulmo-
naler Hypertonie (PAH) gab, stehen heute gleich mehrere Medikamente zur Wahl, die an verschiedenen pathophysio-
logischen Mechanismen ansetzen. Damit stellt sich auch die Frage, ob und wann man die verschiedenen Substanzen
kombinieren sollte.
Inhalieren will gelernt sein
Wir wissen, dass 40 bis 80 Prozent aller Patienten bei der Inhalation entscheidende Fehler machen und damit eine ausreichende Deposition der Pharmaka in den Atemwegen verhindern. Auswege aus dieser Misere bieten die kluge Auswahl des Inhaliergerätes, gute Schulungen und regelmässige Kontrollen der Inhaliertechnik.
Auch bei schwerer COPD keine vermehrten Exazerbationen ohne Inhalationssteroid
Können Patienten mit schwerer COPD, die unter Tripeltherapie stabilisiert werden konnten, ohne erhöhte Exazerbationsgefahr wieder auf die inhalativen Steroide verzichten? Und wenn ja, wie absetzen? Die WISDOM-Studie zeigt, dass ein schrittweises Ausschleichen der Steroide unter anhaltender dualer Bronchodilatation auch bei schwerer COPD ohne Destabilisierung möglich ist.
Zu viele Patienten bleiben unentdeckt
Die Ursachen der COPD liegen in erster Linie im inhalativen Nikotinkonsum. Bei der Früherkennung muss man die
COPD aber auch als eine klinische Konsequenz der Interaktion zwischen Umweltfaktoren einerseits und noch
näher zu definierenden und nicht ausreichend bekannten genetischen Prädispositionen andererseits betrachten.
Bronchodilatatoren, Antibiotika, Kortikosteroide und weitere Optionen
Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) neigen zu akuten respiratorischen Exazerbationen, die den Gesundheitszustand des Patienten erheblich beeinträchtigen und eine potenzielle Lebensgefahr darstellen. Eine Übersichtsarbeit fasst die Optionen zusammen, die derzeit für das Management und die Prävention von COPD-Exazerbationen zur Verfügung stehen.
Neue Therapien bei COPD und PAH
Zu neuen Aspekten in der Pneumologie gehören die revidierten GOLD-Guidelines sowie eine Erweiterung der medikamentösen Optionen und neue Erfahrungen mit der endoskopischen Lungenvolumenreduktion bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Auch bei der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) tun sich neue pharmakotherapeutische Fenster auf, berichtete Prof. Dr. med. Martin H. Brutsche, Klinik für Pneumologie/Schlafmedizin, Kantonsspital St. Gallen.