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Jede Ausgabe der Schweizer Zeitschrift für Psychiatrie & Neurologie hat einen Themenschwerpunkt, betreut von einem hochkarätigen Editorial Board aus Psychiatern und Neurologen. Berichte von nationalen und internationalen Kongressen runden das Angebot ab, und das 3 mal pro Jahr in einer Auflage von ca. 4000 Exemplaren.

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Schlagwort: Neurologie

Fortbildung Morbus Parkinson

Subtypen der Parkinson-Erkrankung

Von Olaf Eberhardt  ·  Psychiatrie & Neurologie 05/2017  ·  10. November 2017

Modernen Ansätzen zur Subtypisierung des Parkinson-Syndroms liegt unter anderem die Hoffnung zugrunde, durch intensivere klinische Phänotypisierung, durch Biomarker oder Omics-Befunde, Gruppen von Patienten zu identifizieren, die spezifischen Therapien zugänglich sind. Das Ziel dieser Ansätze ist eine optimierte und individualisierte Therapie. Der folgende Beitrag präsentiert den Stand der bisherigen Bemühungen um eine Subgruppenbildung bei der Parkinson-Erkrankung.

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Fortbildung Morbus Parkinson

Parkinson-Komplextherapie am Max-Planck-Institut für Psychiatrie – Ein multimodales, flexibles stationäres Therapieprogramm für kritische Krankheitsphasen

Von Martin E. Keck, Matthias Knop und Philipp G. Sämann  ·  Psychiatrie & Neurologie 05/2017  ·  10. November 2017

Die Parkinson-Komplextherapie stellt in Deutschland eine multimodale, stationäre Behandlungsmöglichkeit für Patienten mit einem idiopathischen oder einem atypischen Parkinson-Syndrom dar, welche die ambulanten und akut-stationären Behandlungsmöglichkeiten ideal ergänzt. Durch die hohe Therapieintensität und Multidisziplinarität der Behandlung können sowohl motorische als auch nicht motorische Probleme der Patienten differenziert behandelt und in den meisten Fällen eine Verbesserung des Funktionsniveaus erreicht werden. Psychiatrische und psychosoziale Probleme sollten diagnostisch erkannt und bei der Therapieplanung berücksichtigt werden, um das Ziel einer nachhaltigen Stabilisierung und Verbesserung von Krankheitsbewältigung und Lebensqualität zu erreichen.

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MEDIZIN — Fortbildung

Migräneprophylaxe – was und für wen?

Verhaltensmassnahmen, Medikamente und weitere Optionen

Von Reto Agosti  ·  Ars Medici 20/2017  ·  13. Oktober 2017

Es gibt viele Gründe, eine Migräneprophylaxe in Betracht zu ziehen, aber praktisch alle Patienten, die sich dafür entscheiden, leiden besonders heftig unter ihrer Migräne, und die alleinige Attackenbehandlung ist unbefriedigend. In diesem Artikel werden die wichtigsten Aspekte der Migräneprophylaxe und die Wirksamkeit der verschiedenen Methoden erläutert.

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MEDIZIN — Fortbildung

Phantomschmerzen – neue Therapieimpulse

Schmerzen multimodal behandeln

Von Markus Gehling  ·  Ars Medici 20/2017  ·  13. Oktober 2017

Phantomschmerzen gehen mit einer ausgeprägten Beeinträchtigung der Lebensqualität einher. Die pathophysiologische Ursache der Phantomschmerzen kann in peripheren Nerven, im Rückenmark und im Gehirn lokalisiert werden. In den letzten Jahren hat vor allem die Erforschung der veränderten Hirnfunktionen neue Impulse für die Therapie gesetzt.

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MEDIZIN — STUDIE REFERIERT

Hoch konzentriertes Capsaicin gegen neuropathische Schmerzen

Cochrane-Review bescheinigt topischer Anwendung gute Wirksamkeit

Von Marianne I. Knecht  ·  Ars Medici 20/2017  ·  13. Oktober 2017

Capsaicin, in einer Konzentration von 8 Prozent und lokal als Pflaster angewendet, kann bei der postherpetischen Neuropathie bei immerhin 10 Prozent der Patienten zu einer deutlichen Schmerzverbesserung und Steigerung der Lebensqualität führen.

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MEDIZIN — STUDIE REFERIERT

PCSK9-Hemmer nicht mit kognitiven Defiziten assoziiert

Von Halid Bas  ·  Ars Medici 20/2017  ·  13. Oktober 2017

Die Frage, ob eine massive Senkung des LDL-Cholesterin-Spiegels, wie sie heute mit PCSK9-Inhibitoren möglich ist, zu einer Beeinträchtigung kognitiver Funktionen führen könnte, wurde bei einem Teilkollektiv der grossen, randomisierten, plazebokontrollierten FOURIER-Studie mit Evolocumab prospektiv untersucht.

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FORTBILDUNG: SCHMERZEN

Entzündliche Neuropathien – Pathogenese, Diagnose und Therapie

Von Josef Finsterer  ·  Psychiatrie & Neurologie 04/2017  ·  29. September 2017

Entzündliche Neuropathien sind erworbene Erkrankungen des peripheren Nervensystems, die in jedem Lebensalter akut oder chronisch auftreten können. Der Verlauf ist monophasisch, wiederkehrend oder progressiv. Der folgende Artikel befasst sich mit dem klinischen Erscheinungsbild, der Pathogenese, der Diagnose und der Therapie der entzündlichen Neuropathien. Ziel ist es, den aktuellen Stand des Wissens zu präsentieren und zu diskutieren.

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In diesem Heft

Die Tücken einer MS-Erkrankung erkennen

Was bei der Betreuung von MS-Patienten wichtig ist

Von Valérie Herzog  ·  CongressSelection 06/2017  ·  4. August 2017

Betreuen Sie auch Patienten mit multipler Sklerose? Die Krankheit gibt ihren eigenen unberechenbaren Takt vor und generiert Probleme, die auch für den Hausarzt relevant sein können. Nicht alle neurologischen Verschlechterungen gehen auf das Konto eines Schubs. Dr. Serafin Beer, Klinik für Neurologie und Neurorehabilitation, Rehabilitationszentrum Valens, gab am SGAIM eine Übersicht.

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FORTBILDUNG: TRENDS IN DER PSYCHIATRIE UND NEUROLOGIE

ADHS: Medikamentöse und nicht medikamentöse Therapien bei Kindern und Jugendlichen

Von Annegret Czernotta  ·  Psychiatrie & Neurologie 03/2017  ·  16. Juni 2017

Eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) ist eine chronische Problematik. Umso wichtiger sind eine Diagnostik und eine Betreuung, die zur Verbesserung der Entwicklungsprognose beitragen. An den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diensten St. Gallen ist die Chefärztin Dr. Suzanne Erb mit Vertretern des Kinderspitals und anderer Fachdisziplinen dabei, in einer Arbeitsgruppe ein Versorgungskonzept aufzustellen, das eine Langzeitbetreuung gewährleistet. Im Interview spricht sie über weitere qualitätssichernde und differenzierte Hilfestellungen für betroffene Kinder und Jugendliche und deren Familien.

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FORTBILDUNG: TRENDS IN DER PSYCHIATRIE UND NEUROLOGIE

Autologe hämatopoietische Stammzelltransplantation bei Multipler Sklerose

Von Helen Hayward-Könnecke und Roland Martin  ·  Psychiatrie & Neurologie 03/2017  ·  16. Juni 2017

Die autologe hämatopoietische Stammzelltransplantation (aHSCT) bietet bei hochaktiver Multipler Skerlose (MS) die Möglichkeit, die Krankheit bei der Mehrzahl der Patienten lang anhaltend zum Stillstand kommen zu lassen. Obwohl bisher keine grosse klinische Studie durchgeführt wurde, weisen eine Reihe kleinerer Studien und die Beobachtung von mehreren Hundert Patienten darauf hin, dass die aHSCT deutlich wirksamer ist als alle zugelassenen Substanzen. Das Verfahren wurde in den letzten 20 Jahren deutlich verbessert, auch das Nebenwirkungsspektrum ist gut bekannt. Es ist mittlerweile Standardbehandlung für eine Reihe von Indikationen, und die Nebenwirkungen sind gut bekannt. Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte dieser Behandlung, ihre Möglichkeiten und Herausforderungen beschrieben.

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