Ernährungsmedizin – Bananen gegen Hypertonie?
Kaliumreiche Lebensmittel wie Bananen, Kartoffeln oder Lachs könnten sowohl den negativen Effekt von Kochsalz auf den Blutdruck vermindern als auch zur allgemeinen Herzgesundheit beitragen.
Kaliumreiche Lebensmittel wie Bananen, Kartoffeln oder Lachs könnten sowohl den negativen Effekt von Kochsalz auf den Blutdruck vermindern als auch zur allgemeinen Herzgesundheit beitragen.
In einer Vergleichsstudie mit Schwangeren mit leichter chronischer Hypertonie war eine medikamentöse Blutdrucksenkung unter 140/90 mmHg mit günstigeren Schwangerschaftsverläufen assoziiert, als wenn eine Therapie nur Fällen mit schwerer Hypertonie vorbehalten blieb.
Bei der Bekämpfung der Hypertonie sind Ideen gefragt. Wie zum Beispiel eine Lebensstilmassnahme, die günstig ist, keine Nebenwirkungen hat und niemandem Verzicht abverlangt. Was nach Wunschvorstellung klingt, wurde zusammen mit anderen neuen Konzepten am virtuellen Jahreskongress der European Society of Cardiology (ESC) vorgestellt.
Das mit einem hohen systolischen Blutdruck assoziierte Sterberisiko im Alter unterscheidet sich stark je nach der individuellen Fitness der Personen. Gebrechliche Personen profitieren demnach von einem gemäss gängigen Normwerten zu hohen Blutdruck. Zu diesem Ergebnis kommt ein Team an der Universität Ulm. Die Forscher hatten bei 1170 Personen im Alter von > 65 Jahren, Teilnehmer der ActiFE-Ulm-Studie (Activity and Function in the Elderly in Ulm), die Assoziation von Blutdruckwerten, Gebrechlichkeit und Mortalität unter die Lupe genommen.
Seit Jahren wird diskutiert, ob Hypertonie per se sowie bestimmte Blutdrucksenker Risikofaktoren für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes sind. Gemäss einer kürzlich publizierten Studie könnten ACEHemmer und Sartane das Diabetesrisiko für Hypertoniepatienten senken, Betablocker und Thiaziddiuretika hingegen erhöhen.
Bluthochdruck beschleunigt die Entwicklung einer Demenz, leistet Hirnschlägen Vorschub, erhöht das kardiovaskuläre Risiko, kommt selten allein vor und zu guter Letzt: Hypertonie kann man behandeln. Warum eine konsequente Blutdrucksenkung so wichtig ist, wie sie praktikabel ist und welche Argumente die Patienten überzeugen können, war am virtuellen Jahreskongress der Swiss Society of Cardiology von verschiedenen Experten zu erfahren.
Bluthochdruck beschleunigt die Entwicklung einer Demenz, leistet Hirnschlägen Vorschub, erhöht das kardiovaskuläre Risiko, kommt selten allein vor und zu guter Letzt: Hypertonie kann man behandeln. Warum eine konsequente Blutdrucksenkung so wichtig ist, wie sie praktikabel ist und welche Argumente die Patienten überzeugen können, war am virtuellen Jahreskongress der Swiss Society of Cardiology von verschiedenen Experten zu erfahren.
Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten
Hausarztpraxis häufig. Oft handelt es sich aber nur scheinbar um ein echtes Versagen der Medikation. Stattdessen steckt meist eine mangelnde Therapieadhärenz oder eine ungünstige Kombination von Antihypertensiva dahinter. Interventionelle Verfahren lösen das Problem deshalb eher selten.
Blutdrucksenkung mit konsistentem Effekt
Die medikamentöse Blutdrucksenkung ist bei Patienten mit Hypertonie eine bewährte und anerkannte Therapie zur Verringerung des kardiovaskulären Risikos. Doch bei welchen Patienten sollte der Blutdruck wie tief gesenkt werden? Die internationalen Guidelines sind sich hier nicht in allen Punkten einig. Eine interessante Studie zur Frage, bei wem die Blutdrucksenkung etwas nützt, wurde am ESC-Kongress präsentiert.
Hypertonie
In einer Netzwerkmetaanalyse mit plazebokontrollierten Studien zeigte sich, dass die verschiedenen Medikamentenklassen als Monotherapie bei Hypertonie das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse in einem recht ähnlichen Ausmass vermindern.