Schlagwort: Hausarztmedizin
Früherkennung und Prävention – wichtige Pfeiler einer nationalen Krebsstrategie
Die Schweiz braucht einen nationalen Krebs- und Kontrollplan. Gleiche Versorgungs- und Überlebenschancen für alle Krebspatientinnen und -patienten in der Schweiz. Mehr Koordination lohnt sich
Wie weiter mit Value Based Health Care?
Die Kostenentwicklung zu Lasten der OKP bleibt ein Hauptproblem im Gesundheitswesen und eine akute Sorge für die Bevölkerung. Das Parlament berät zurzeit das 2. Massnahmenpaket des Bundesrates, um diese Kosten zu dämpfen
Netzhautablösung und Glaukom – Erblindung durch Früherkennung zuvorkommen
Dunkle Punkte, die durchs Gesichtsfeld ziehen, Lichtblitze oder Schatten, die sich über Teile des Sichtfelds legen, könnten erste Anzeichen für eine Netzhautablösung sein, die unbehandelt zu schweren Sichteinbussen und sogar zur Erblindung führen kann. Auch das Glaukom, das tückischerweise symptomlos voranschreitet, kann unbehandelt zur Erblindung führen. An der Pressekonferenz der Stiftung Auge der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft erklärten Experten, wonach gesucht werden muss, um das Sehvermögen zu erhalten.
Trockene Augen – In jedem Fall benetzen und die Ursache beheben
Trockene Augen belasten viele Patienten. Häufig kann das Problem mit Tränenersatzmitteln gelöst werden. Doch wenn den Symptomen eine Entzündung zugrunde liegt, muss die Ursache dafür abgeklärt und behandelt werden. Welche Therapien dazu zur Verfügung stehen, erklärte Dr. Muriel Ott, Universitätsklinik für Augenheilkunde, Inselspital Bern.
Schwerhörigkeit – Mit Hörgeräten einer Demenz vorbeugen
Hörbeeinträchtigungen können unbehandelt unter anderem zu Depression und zu Kognitionseinbussen führen. Mit der Dauer der unbehandelten Phase verstärkt sich das Defizit des Sprachverstehens, umso länger dauert das «Wiederaufbautraining» mit einem Hörgerät. Wie Hörgeräte funktionieren, welche Kriterien bei der Auswahl wichtig sind und was Patienten dazu wissen müssen, erläuterte KD Dr. Dorothe Veraguth, Leitende Ärztin Klinik für HNO und Gesichtschirurgie, Universitätsspital Zürich.
Migränetherapie – Die «Neuen» erweitern das Arsenal erheblich
In den letzten Jahren galt das hauptsächliche Interesse der Therapie der medikamentösen Prophylaxe der Migräne. Trotzdem ist für die meisten Patienten die Akuttherapie noch wichtiger als die prophylaktische Therapie, zumal viele Betroffene auch nur Akutmedikation einsetzen. Die neuesten Erkenntnisse in der Behandlung der akuten und der chronischen Migräne fasste Prof. Dagny Holle-Lee, Leiterin Westdeutsches Kopfschmerz- und Schwindelzentrum, Universitätsklinikum Essen, an der Fortbildungsveranstaltung expanda zusammen.
Rosenbergstrasse
Weltseuchenlage – Was ist für Reisende besonders relevant?
Zusätzlich zu der Frage, welche Präventionsmassnahmen für bestimmte Reiseziele sinnvoll sind oder nicht, gibt es weitere Aspekte der reisemedizinischen Beratung. Zum einen gehen mehr ältere Personen mit chronischen Erkrankungen auf Reisen als früher, zum anderen findet eine Verschiebung bestimmter Infektionsrisiken in Regionen statt, die zuvor davon verschont geblieben waren.
Reiseimpfungen – Nicht nur an exotische Krankheiten denken
Wenn es um Reiseimpfungen geht, mag mancher spontan eher an Impfungen gegen Krankheiten wie Gelbfieber, Dengue, Typhus oder Cholera denken. Am 25. Forum Reisen und Gesundheit des CRM Centrum für Reisemedizin informierte Prof. Tomas Jelinek nicht nur über diese Impfungen, sondern über die ebenso wichtigen Routineimpfungen, an die insbesondere vor Reisen gedacht werden sollte. Eine reisemedizinische Beratung ist immer eine gute Gelegenheit, den Impfstatus generell zu überprüfen und Impflücken zu schliessen.