HPV-Impfung – Schutz vor Zervixkrebs epidemiologisch belegt
Die HPV-Impfung wirkt: Wenn Mädchen mit 13 Jahren gegen HPV geimpft werden, lassen sich im Erwachsenenalter kaum noch Neoplasien im Gebärmutterhals nachweisen.
Die HPV-Impfung wirkt: Wenn Mädchen mit 13 Jahren gegen HPV geimpft werden, lassen sich im Erwachsenenalter kaum noch Neoplasien im Gebärmutterhals nachweisen.
Migränesymptome können vielfältiger sein, als es die gängigen diagnostischen Kriterien vermuten lassen. Deshalb würden nach wie vor viele Migränediagnosen verpasst, sodass die Patienten nicht von den verfügbaren Medikamenten profitieren könnten, sagte Prof. Christoph Schankin an einer Onlinefortbildung am Inselspital in Bern. Als neue therapeutische Entwicklung zeichnet sich ein Ende der strikten Trennung zwischen Akut- und Prophylaxeanwendung bei CGRP-Antikörpern und Gepanten ab.
Immer wieder kommt es vor, dass ältere Menschen nach einem Spitalaufenthalt nicht mehr nach Hause zurückkehren können, sondern ungeplant in ein Pflegeheim umziehen müssen. Wie häufig das geschieht und welche Risikofaktoren damit assoziiert sind, untersuchte ein Forscherteam am Hôpital du Valais.
Die Impfung von Stillenden mit einem mRNA-Impfstoff ist der optimale Weg, um die Säuglinge mit Antikörpern gegen SARS-CoV-2 zu versorgen. Zu diesem Schluss kommt ein Autorenteam aus den Niederlanden, das bei 118 Stillenden die Muttermilch nach der Impfung mit verschiedenen Impfstoffen auf IgA- und IgG-Antikörper gegen SARSCoV-2 getestet hat.
Wie man ein Smartphone zum Monitoring der Gerinnungsaktivität, beispielsweise unter Phenprocoumon oder Warfarin, verwenden kann, hat ein Team an der University of Washington ausgetüftelt. Genutzt werden dabei zwei Funktionen, über die jedes Smartphone verfügt: Vibration und Kamera.
An kardiologischen Studien nehmen Personen mit Migrationsstatus, Frauen und Ältere seltener teil, als es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht. In einer Berner Studie ging man der Frage nach, ob das negative Folgen für die Behandlung haben könnte.
Zahlreiche Studien, die beim letzten Jahreskongress der American Thoracic Society (ATS) vorgestellt wurden, beschäftigten sich mit chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD). Hier bestätigte sich die prognostische Bedeutung von Exazerbationen. Künftig können vielleicht Patienten mit schweren Verläufen mithilfe einer Bestimmung des Mikrobioms im Sputum identifiziert werden.
Die Voraussetzung für ein wirksames Management der COPD ist in aller Regel eine konsequent durchgeführte inhalative Therapie. Dafür steht mittlerweile eine grosse Auswahl an Inhalatoren zur Verfügung. Um eine wirksame Therapie zu ermöglichen, muss allerdings für jeden Patienten der richtige Inhalator gewählt werden. Geschieht dies nicht, leidet die Qualität der Therapie, wie eine aktuelle Studie zeigt.
In einer In-vitro-Studie hemmte der Wurzelextrakt von Pelargonium sidoides DC. (EPs® 7630) signifikant die Vermehrung von SARS-CoV-2 und den Eintritt des Virus in Lungenzellen. Zudem war EPs 7630 mit immunmodulierenden Effekten verbunden, die sich günstig auf den Verlauf von COVID-19 auswirken können.
Neue Empfehlungen für die Behandlung von Patienten mit pneumologischen Erkrankungen stellten Schweizer Experten in einem Webinar des Forums für medizinische Fortbildung (FOMF) vor. Es ging um die Triage von COVID-19-Patienten in der Hausarztpraxis sowie deren ambulante Therapie, Lungenfibrose im Zusammenhang mit SARS-CoV-2, Neuerungen bei den Empfehlungen für die Therapie bei Asthma und COPD sowie die Rolle von Immuntherapeutika bei der Behandlung des kleinzelligen Lungenkarzinoms.