Schlagwort: Allgemeine Innere Medizin
Das Sexsomnie-Syndrom
Sexsomnie, auch als Schlafsex bekannt, ist eine seltene und wenig verstandene Schlafstörung, die als Parasomnie klassifiziert wird – eine Kategorie, die ungewöhnliche oder abnormale Verhaltensweisen während des Schlafes umfasst. Es wird postuliert, dass Parasomnien während des REM(rapid eye movement)- oder des Non-REM(NREM)-Schlafes auftreten können, wobei jede Kategorie eigene spezifische Störungen beinhaltet.
Strategien zur weiteren Optimierung der Therapie
Eine echte Renaissance in der Dermatologie – so empfindet Prof. Jo Lambert aus Gent (Belgien) die derzeitige rasante Entwicklung an Therapiemöglichkeiten bei dermatologischen Krankheitsbildern. Die Psoriasis ist dafür ein Musterbeispiel. Doch es gibt immer noch Möglichkeiten zur Verbesserung.
Konzept «Hit hard and early» – Psoriasispatienten profitieren von einer frühen intensiven Therapie
Beim letzten Jahrestreffen der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) in Berlin hielt PD Dr. Dr. Felix Lauffer aus München (D) ein Plädoyer für eine frühe, intensive Therapie von Psoriasispatienten: So liesse sich am ehesten eine Krankheitsmodifikation erreichen.
Akne vulgaris – Ernährung und ihre Einflüsse auf kutane Entzündungsprozesse
In den letzten Jahren ist eine mögliche Verbindung zwischen Ernährung und Akne wieder mehr in den Fokus gerückt. Wie sind diese Entwicklungen mit Blick auf den Praxisalltag zu bewerten, und welche Rückschlüsse kann man daraus für die Therapie von betroffenen Patienten ziehen?
Atopische Dermatitis – Neue Daten zur Langzeitsicherheit eines JAK-1-Hemmers
Als chronische entzündliche Hautkrankheit macht die atopische Dermatitis langwierige Behandlungen nötig. Upadacitinib, ein selektiver oraler Inhibitor der Januskinase 1 (JAK 1), lindert bei Patienten mit atopischer Dermatitis schnell den Juckreiz, lässt die Hautveränderungen rasch abheilen und ist für den Langzeitgebrauch geeignet.
Neues zur rheumatoiden Arthritis – Sicherheitsprofile aktueller Therapeutika und neue Ansätze
In der Eröffnungssitzung des Jahreskongresses der Schweizerischen Gesellschaft für Rheumatologie wurden die Highlights des Jahres in kondensierter Form vorgestellt. Auf dem Gebiet der rheumatoiden Arthritis übernahm diese Aufgabe Prof. Dr. med. Gerd Burmester, Charité-Universitätsmedizin, Berlin. Er sprach über aktuelle Daten zur Sicherheit von Januskinase-Inhibitoren sowie über neue therapeutische Ansätze.
Krankheitsmodifizierende antirheumatische Substanzen bei rheumatoider Arthritis
Eine Übersicht für Nichtrheumatologen
Prof. Dr. med. Andrea Rubbert-Roth, Kantonsspital St. Gallen, präsentierte am Rheuma Top eine Übersicht zu den Charakteristiken der verschiedenen Kategorien von krankheitsmodifizierenden antirheumatischen Substanzen, die zur Behandlung einer rheumatoiden Arthritis eingesetzt werden können.
Lupus erythematodes – Neue EULAR-Empfehlungen für das Management des SLE
In den neuen EULAR-Empfehlungen wird die Reduktion der Glukokortikoidexposition als zentrales Ziel im Management des systemischen Lupus erythematodes (SLE) formuliert. Dieses Ziel wird unter anderem durch den Einsatz der beiden spezifisch in der Indikation SLE zugelassenen Biologika Belimumab und Anifrolumab erreichbar.
Kristallarthropathien – Was tut sich bei der Therapie der Gicht?
Gicht stellt ein weit verbreitetes Krankheitsbild dar, das nicht zuletzt auch mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko einhergeht. Mit Substanzen wie den SGLT2-Antagonisten konnten neue urikosurisch wirkende Optionen identifiziert werden, die in Studien bei Personen mit Diabetes mellitus oder Herzinsuffizienz zu einer deutlichen Reduktion des Harnsäurespiegels geführt haben.