Auktion ARS MEDICI 21/2024
Auktionsnummer: 1024130
Löwe mit Jungem
Steven Mkumba
Lackfarbe auf Leinwand, auf Holzkeilrahmen gespannt 30 × 30 cm
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Humanitäre Hilfe kann für manche Verwundete und Kranke in der Ukraine überlebenswichtig sein. Wie es vor Ort aussieht und was der Verein «Swiss UAid» mit Sach- und Geldspenden dort unternimmt, um den Betroffenen zu helfen, lesen Sie in dieser Ausgabe in einem Beitrag von Kurt Pelda.
Die European Alliance of Associations for Rheumatology (EULAR) gibt neben ihren Clinical Practice Guidelines auch Empfehlungen in anderen Formaten heraus, wie zum Beispiel als «Points to Consider». Im Rahmen zweier Sessions des EULAR-Kongresses 2024 wurden unter dem Titel «EULAR Recommendations» Updates zahlreicher Empfehlungen präsentiert, darunter Points to Consider zur Rheumatherapie bei Patienten mit Krebsanamnese sowie zur Rheumatherapie in der Schwangerschaft. Neu ist auch eine komplette Guideline zum Management von Fatigue bei rheumatischen Erkrankungen.
Die Inzidenz der rheumatoiden Arthritis (RA) nimmt zusammen mit anderen Autoimmunerkrankungen derzeit zu – ein Grund mehr, sich intensiv mit der Erforschung von frühen Behandlungsmöglichkeiten, der Entwicklung von prädiktiven Biomarkern, möglichen Strategien zum Medikamentenrückzug oder der Rolle von Komorbiditäten zu befassen. Am diesjährigen Jahreskongress der European Alliance of Associations for Rheumatology (EULAR) wurde eine ganze Reihe neuer interessanter RAStudien vorgestellt.
Der Einsatz von Januskinase- (JAK-)Inhibitoren zur Behandlung einer rheumatoiden Arthritis ist zwar wirksam, er kann jedoch bei Vorliegen bestimmter Risikofaktoren mit einer erhöhten Inzidenz für bestimmte kardiovaskuläre Ereignisse und Tumorerkrankungen verbunden sein. Am EULAR-Kongress in Wien wurden dazu neue Studien vorgestellt.
Neue Real-World-Daten, eine Studie zur Sicherheit der Behandlung älterer PsA-Patienten, eine Therapiealternative nach einer gescheiterten Anti-TNF-Behandlung und die frühe Therapie der oligoartikulären PsA – das ist eine kleine Auswahl neuer Studien zur Psoriasisarthritis, die am diesjährigen Jahrestreffen der European Alliance of Associations for Rheumatology (EULAR) vorgestellt wurden.
Als «Gut-Joint-Axis» werden Wechselwirkungen zwischen dem Darmmikrobiom und den (entzündeten) Gelenken bezeichnet. In den vergangenen Jahren konnten bei allen rheumatischen Erkrankungen spezifische Auffälligkeiten der Darmflora nachgewiesen werden, die zum Teil durch antiinflammatorische Therapien beeinflussbar sind. Bislang gescheitert sind allerdings Versuche, durch Interventionen im Darm die Entzündung der Gelenke günstig zu beeinflussen.
Dank des Zuwachses an Evidenz zur Behandlung von Typ-2-Diabetikern mit Nierenerkrankung ist es heute möglich geworden, mit der Therapie nicht nur den Blutzucker zu senken, sondern gleichzeitig die Niere und das Herz zu schützen. Die Wahl solcher Therapien mit belegtem kardiorenalen Nutzen ist in der Konsensuserklärung der Schweizer Gesellschaften für Diabetes (SGED) und Nephroplogie (SGN) empfohlen.
Obwohl in mehreren nationalen Leitlinien und Konsensuserklärungen empfohlen wird, bei jedem Menschen mindestens 1-mal das Lipoprotein(a) (Lp[a]) zu messen, geschieht dies oft nicht routinemässig. Dabei sollte der Lp(a)-Wert beim ersten Lipidprofil im frühen Erwachsenenalter und bei allen Patienten mit etablierter atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankung erfasst werden.
Dass eine intravenöse Eisentherapie bei Herzinsuffizienzpatienten mit Eisenmangel die Herzinsuffizienzsymptome lindert und die Lebensqualität verbessert, war bereits bekannt. Ob sie auch die harten Endpunkte Hospitalisierung und Mortalität beeinflusst, war Fragestellung einer Metaanalyse.