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Autor: Richard Altorfer

Editorial

Mehr Swissness statt lausige Importe

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 07/2017  ·  14. April 2017

Axel Müller, Pharmazeut und Geschäftsführer Intergenerika, an der öffentlichen APA-Informationsveranstaltung zur Zukunft der Medikamentenabgabe: «Die Schweiz neigt dazu, Systeme, die sich im Ausland nicht bewährt haben, mit zeitlicher Verzögerung ebenfalls einzuführen.» Wie wahr! Das war bei den DRG so, bei denen man glaubte, mit einem cleveren Swiss Finish Fehlentwicklungen, wie in Deutschland zu beobachten, vermeiden zu können. Natürlich gelingen da und dort Verbesserungen, aber verfehlte Systeme bleiben nun mal verfehlt. Kommt hinzu, dass in der Regel jede Fehlerbehebung neue Mängel an anderer Stelle zur Folge hat.

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MEDIEN - MODEN - MEDIZIN

Rosenbergstrasse

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 07/2017  ·  14. April 2017

Anmerkung eines Kollegen zu den Strategemen aus China (ARS MEDICI 6/2017): China befindet sich im Jahr des Feuerhahns, die USA im Jahr des Trampeltiers.

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MEDIEN - MODEN - MEDIZIN

Rosenbergstrasse

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 06/2017  ·  24. März 2017

Ein Chirurg Mitte des letzten Jahrhunderts: «Aegroto praesente risus non effugiat.» Ob das heute auch noch gilt? (Und ob’s die heutigen Kollegen überhaupt noch verstehen?)

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Editorial

Wer war eigentlich … – Herr Schönlein?

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici Dossier 03/2017  ·  24. März 2017

Johann Lukas Schönlein (1793–1864)
Johann Lukas Schönlein wurde 1793 in Bamberg als Sohn des Seilers Thomas Schönlein und seiner Ehefrau Margarete geboren. Die aus einer Müllersfamilie stammende Mutter setzte sich gegen ihren Mann durch, der gern sein Handwerk vererbt hätte, und förderte Johanns Sinn für die Natur. Sie hatte Angst, ihr Bub könnte am berüchtigten Seilerhusten erkranken. Schönlein studierte von 1811 bis 1816 in Landshut und Würzburg Naturwissenschaften und Medizin.

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MEDIEN - MODEN - MEDIZIN

Rosenbergstrasse

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 05/2017  ·  10. März 2017

Vor vielen Jahren warb unsere Schweizer «Chemie» mit dem Slogan: «Chemie ist nicht alles, aber alles ist Chemie». Ebenso könnte unsere Gesundheitsindustrie werben mit: «Gesundheit ist nicht alles (Wirklich nicht? Fragen Sie mal uns Ältere!), aber alles ist Gesundheit». Stimmt irgendwie, denn jede gesellschaftliche oder politische Entwicklung hat Auswirkungen. Wenn nicht auf unser körperliches, dann aufs psychische Befinden.

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Editorial

Wer war eigentlich … – Herr Platter?

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici Dossier 02/2017  ·  24. Februar 2017

Felix Platter wurde 1536 als Sohn von Thomas Platter dem Älteren, einem Buchdrucker und Lehrer, und Anna Dietschi in Basel geboren. Er hatte drei ältere Schwestern und aus der zweiten Ehe seines Vaters sechs Halbgeschwister. Platter wuchs protestantisch auf. 1557 heiratete er Margarete, die Tochter des Ratsherrn und Wundarztes Franz Jeckelmann, der in ihm das Interesse an der Anatomie weckte; die Ehe blieb kinderlos. Felix Platter besuchte 1551 das Pädagogium und 1552 die Universität Basel. Sein Vater arrangierte im gleichen Jahr sein Medizinstudium in Montpellier.

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MEDIEN - MODEN - MEDIZIN

Rosenbergstrasse

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 04/2017  ·  24. Februar 2017

So ist das. Sogar bei etwas die Welt so wenig Bewegendem wie dieser Kolumne gehen die Meinungen auseinander. Bitte etwas mehr Medizin und Gesundheitsoder Standespolitik, meint Kollege B. und glaubt zudem eine bedenkliche Nähe zu konservativen politischen Ansichten zu erkennen. Im Gegensatz dazu schätzt Kollege Sch. den Unterhaltungswert nichtmedizinischer und gelegentlich provokativer Ansichten. To live and let write … und sich Kritik trotzdem zu Herzen nehmen …

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MEDIEN - MODEN - MEDIZIN

Rosenbergstrasse

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 03/2017  ·  10. Februar 2017

Dummheit ist nicht «wenig wissen». Auch nicht «wenig wissen wollen». Dummheit ist «meinen, genug zu wissen». (Konfuzius. Wer sonst?)

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Editorial

Von Tingatinga zu Herbert Leupin

Von Christine Mücke und Richard Altorfer  ·  Ars Medici 01-02/2017  ·  26. Januar 2017

Zwei Jahre lang durften wir Sie, liebe Kollegin, lieber Kollege, alle zwei Wochen mit den bunten, fröhlichen Bildern der Maler der Tingatinga-Kooperative auf den Titelseiten unserer ARS MEDICI erfreuen. Und Freude haben Ihnen die naiven Malereien aus Tansania offensichtlich bereitet. Von den rund 50 abgebildeten Originalen konnten wir fast alle verkaufen und den Erlös ungeschmälert, ohne Provision oder Spesen, an die Malerinnen und Maler beziehungsweise an die Kooperative überweisen. Jetzt, nach zwei Jahren, haben wir uns – etwas schweren Herzens, aber in Übereinstimmung mit der Schweizer Vertreterin der Kooperative – entschlossen, die Serie zu beenden.

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MEDIEN - MODEN - MEDIZIN

Rosenbergstrasse

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 01-02/2017  ·  26. Januar 2017

Papst Franziskus tröstete einen Knaben, dessen Hund gestorben war, mit den Worten: «One day, we will see our animals again in the eternity of Christ.» Und weiter: «Paradise is open to all of God’s creatures.» Einer der CNN-Moderatoren, die darüber berichteten, gestand, dass sein Hund vermutlich bessere Chancen aufs Paradies habe als er. Die Anekdote ist allerdings nicht nur nett, sie hat – für Katholiken – einen ernsten Hintergrund: Haben Tiere nun eine Seele oder nicht? Das Problem: Ohne kommen sie nicht, wie Franziskus versprochen hat, in den Himmel (in die Hölle eh kaum, obschon man’s wenigstens den Zecken gönnen würde), haben sie aber eine, dann müssten sich Katholiken die Sache mit dem Steak oder der Salami wirklich nochmals gut überlegen.

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