Kongressnotizen
Depression fördert gestörte Schmerzwahrnehmung im Darm
Der Reizdarm (irritable bowel syndrome – IBS) ist die mit Abstand häufigste Darmerkrankung. Die Prävalenz in der Gesamtbevölkerung wird mit bis zu 23 Prozent angegeben (1).
Depression fördert gestörte Schmerzwahrnehmung im Darm
Der Reizdarm (irritable bowel syndrome – IBS) ist die mit Abstand häufigste Darmerkrankung. Die Prävalenz in der Gesamtbevölkerung wird mit bis zu 23 Prozent angegeben (1).
Neue Substanzen verändern die Therapie grundlegend
2014 war ein aufregendes Jahr für Hepatologen. Mit den neuen Substanzen zur Behandlung der Hepatitis C ist es erstmals gelungen, eine chronische Virusinfektion auf medikamentösem Weg mit hoher Zuverlässigkeit zu eradizieren. In den kommenden Monaten sind neue Zulassungen zu erwarten, die mit interferonfreien Therapien Heilungsraten jenseits der 90 Prozent versprechen.
Gastroösophagealer Reflux ist sehr häufig und wird in der Regel mit einer antisekretorischen Therapie behandelt. Auch wenn diese bei den meisten Patienten zu einer Besserung der Symptome führt, weist das pathophysiologische Verständnis der Erkrankung doch immer noch Lücken auf.
Breites Spektrum an sekundären Ursachen
Obstipation ist ein äusserst häufiger Symptomkomplex. Ungeachtet der scheinbaren Banalität kann das Zustandsbild eine Fülle verschiedener Ursachen haben und eine echte diagnostische und therapeutische Herausforderung darstellen.
Die Behandlung des kolorektalen Karzinoms wird zunehmend raffinierter
Die Zukunft in der Therapie des kolorektalen Karzinoms wird personalisierten Therapien auf Basis eines genetischen und biologischen Tumorprofilings gehören. Bis dahin ist es allerdings noch ein langer Weg.
Günstige Effekte auf Gewicht und Blutdruck
Die neue Substanzgruppe der SGLT-2-Inhibitoren stellt nicht nur eine neue Option in der Diabetestherapie dar, sondern basiert auch auf einem Wirkprinzip, das sie grundlegend von allen anderen Antidiabetika unterscheidet. Im Rahmen des EASD-Kongresses in Wien wurden Übersichtsarbeiten und aktuelle Outcome-Studien zu dieser neuen Option in der Diabetestherapie vorgestellt.
Neue Daten zum Einsatz bei Niereninsuffizienz
Zur mittlerweile gut etablierten Substanzgruppe der DPP-4-Inhibitoren wurden auf dem diesjährigen EASD in erster Linie neue Sicherheitsdaten präsentiert. Sie zeigen, dass diese inkretinbasierte Therapie vor allem eine gute und sichere Alternative zu den Sulfonylharnstoffen darstellt.
Mechanismen der Insulinresistenz sind vielschichtig
Diabetes mellitus Typ 2 ist weit mehr als ein erhöhter Glukosespiegel infolge von Insulinresistenz. Komplexe Störungen des Zucker- und des Lipidstoffwechsels in der Leber sind ebenso Bestandteil der Erkrankung wie eine vermutlich bereits in den frühesten Stadien auftretende Dysfunktion der Betazelle.
Länger und besser Leben mit Pumpe
Neue Therapieoptionen brachten neue Herausforderungen
Praktische alle Tools, die heute für die Therapie sowohl von Diabetes mellitus Typ 1 als auch Typ 2 verfügbar sind, gab es vor einem halben Jahrhundert noch nicht. Die Prognose der Patienten war ungünstig. Die neuen Möglichkeiten der Therapie bedeuten für die Betroffenen ein längeres Leben und weniger Morbidität.