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Autor: Lydia Unger-Hunt

17. Fortbildungstagung des Kollegiums für Hausarztmedizin (KHM) 25. und 26. Juni 2015 in Luzern

Kokkenimpfungen ins Basisprogramm

Ergänzende Impfempfehlung in der Praxis zu selten umgesetzt

Von Lydia Unger-Hunt  ·  CongressSelection 10/2015  ·  18. September 2015

Invasive Meningo- und Pneumokokkenerkrankungen bei Kindern sind mit Komplikationen wie Taubheit und Epilepsie sowie einer Letalität von etwa 10 Prozent assoziiert. Die neuen Konjugatimpfstoffe bieten einen nahezu 100-prozentigen typenspezifischen Schutz, die Impfung wird aber noch nicht ausreichend von Eltern und Ärzteschaft anerkannt. Experten fordern nun die Aufnahme dieser beiden Impfungen in das Schweizer Basisimpfprogramm.

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Jahreskongress der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG) - 24. bis 26. Juni 2015 in Lugano

Geburtseinleitung: Neue Leitlinie, neue Optionen

Stellenwert eines positiven Geburtserlebnisses rückt in den Fokus

Von Lydia Unger-Hunt  ·  CongressSelection 09/2015  ·  4. September 2015

Lange Geburtsverläufe sind für Frauen, Ärzte und Krankenhäuser mit negativen Folgen belastet: Das negative Geburtserlebnis erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Sectio für eventuelle weitere Schwangerschaften, Ärzte müssen mit entsprechend enttäuschten Patientinnen umgehen und Krankenhäuser die Kosten für einen längeren Verbleib schultern. Neuigkeiten gibt es von drei Fachgesellschaften für Gynäkologie und Geburtshilfe zu berichten: Schweizer, Deutsche und Österreicher rücken näher zusammen.

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Jahreskongress der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG) - 24. bis 26. Juni 2015 in Lugano

Es muss nicht immer Antibiose sein

Multimodales Konzept gegen rekurrierende Harnwegsinfektionen

Von Lydia Unger-Hunt  ·  CongressSelection 09/2015  ·  4. September 2015

Rezidivierende Harnwegsinfekte sind die Plage vieler Frauen; behandelt werden sie grossteils antibiotisch. Als noch grössere Plage könnten sich allerdings die in Europa bereits häufig auftretenden Resistenzen entpuppen, die vor allem gegen Chinolone beobachtet werden. Was tun? Laut einer Schweizer Arbeit kann ein multimodales Therapiekonzept Abhilfe schaffen – ganz ohne Antibiotika.

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Jahresversammlung der Schweizerischen Gesllschaft für Pneumologie (SGP) 16. - 17. April 2015 in Lugano

Diabetes als Immunerkrankung

Modulation des Immunsystems als Therapieoption?

Von Lydia Unger-Hunt  ·  CongressSelection 06/2015  ·  3. Juli 2015

Bei Diabetes führt eine Entzündung zum Tod der insulinproduzierenden Betazellen. Diese anerkannte pathologische Dynamik der Krankheit erlaubt vielversprechende neue therapeutische Ansätze: So verbessert die Modulierung des Immunsystems durch Anti-TNF- oder Interleukin1-Antikörper Laborwerte und Klinik der Patienten. Und zwar nicht nur bei Diabetes, sondern auch bei Morbus Crohn oder Gichtarthritis.

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MEDIZIN — ARGUS PHARMAKOTHERAPIE

Duale Bronchodilatation bei COPD

QUANTIFY-Studie zeigt Vorteil für Fixkombination

Von Lydia Unger-Hunt  ·  Ars Medici 12/2015  ·  23. Juni 2015

Die QUANTIFY-Studie verglich erstmals verschiedene Möglichkeiten einer dualen Bronchodilatation, dabei zeigte sich die Fixkombination aus Indacaterol und Glycopyrronium der freien Kombination aus Formoterol und Tiotropium überlegen (1). Als weiteres Novum beim Vergleich medikamentöser Interventionen bei COPD gilt die Analyse der gesundheitsbezogenen Lebensqualität als primärer Endpunkt.

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KORONARE HERZKRANKHEIT

Zielwerte nicht in Stein gemeisselt

Diabetes, Hypertonie, stabile koronare Herzkrankheit

Von Lydia Unger-Hunt  ·  Ars Medici Dossier 04/2015  ·  24. April 2015

Im Gegenteil: Diese Zielwerte unterliegen regelmässigen Updates. Das zeigt die Präsentation der ESC-Richtlinien zum Management von Diabetes, Hypertonie und koronarer Herzkrankheit am Jahreskongress 2014 der SKG/SGHC in Interlaken. So gilt etwa für Diabetiker eine stärkere Individualisierung von HbA1c- sowie Blutdruckzielwerten; ASS wird bei asymptomatischen Patienten nicht mehr eingesetzt. Auch die Einstufung des Risikos der koronaren Herzkrankheit wurde leicht modifiziert mit Auswirkungen auf die nachfolgend eingesetzten Abklärungsmethoden.

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MEDIZIN — SERIE: HERZKLAPPENERSATZ

Aortenstenose – Grosser Vergleich kathetergestützter Eingriffe mit konventioneller Chirurgie

Breite Datenbasis im German Aortic Valve Registry (GARY)

Von Lydia Unger-Hunt  ·  Ars Medici 24/2014  ·  12. Dezember 2014

Für Patienten mit Aortenstenose haben sich die therapeutischen Optionen seit der Einführung der minimalinvasiven, interventionellen kathetergestützten Klappenimplantationen im letzten Jahrzehnt stark erweitert. In Deutschland sammelt das German Aortic Valve Registry (GARY) seit 2010 Daten über konventionelle und kathetergestützte Eingriffe, um Nutzen und Risiken auch ausserhalb von Studien besser beurteilen zu können. Neue Analysen bestätigen nun, dass die kathetergestützte Klappenimplantation für Hochrisiko- und ältere Patienten eine gute Alternative zum konventionellen chirurgischen Vorgehen ist.

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ESC-Kongress Kardiologie

Herzinsuffizienz, Lipidsenkung, Bluthochdruck – Aktuelle Studien vom ESC-Jahreskongress

Aktuelle Studien vom ESC-Jahreskongress

Von Christine Mücke und Lydia Unger-Hunt  ·  CongressSelection 14/2014  ·  14. November 2014

Eine spannende Mischung neuer Erkenntnisse erwartete die Teilnehmer am ESC-Jahreskongress: Enttäuschenden Ergebnissen der Lp-PLA2-Hemmer beim akuten Koronarsyndrom stehen positive Daten gegenüber, etwa die deutliche Verbesserung gegenüber dem bisherigen Standard bei der chronischen Herzinsuffizienz unter LCZ696, die drastische Lipidsenkung unter PCSK9-Inhibitoren und die gute Wirksamkeit von Serelaxin bei akuter Herzinsuffizienz. Eisenersatz zeigt auch bei Herzinsuffizienzpatienten ohne Anämie Wirkung, und Ticagrelor verhindert Stentthrombosen und ist daher bereits im Rettungswagen zu verabreichen.

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ESC-Kongress Kardiologie

5 Jahre RE-LY – Das Gesicht der Antikoagulation hat sich verändert

Von Lydia Unger-Hunt  ·  CongressSelection 14/2014  ·  14. November 2014

Vor genau fünf Jahren läuteten die Ergebnisse der RE-LY-Studie mit Dabigatran die Ära der neuen oralen Antikoagulanzien ein, die die Behandlung von Patienten mit Vorhofflimmern weitreichend veränderten. Ein guter Zeitpunkt also, um Rückschau über den damaligen Paradigmenwechsel zu halten, einen Überblick über aktuelle Strategien bei Blutungen unter NOAC zu bieten und ausserdem auf zukünftige Einsatzgebiete des innovativen Wirkstoffs hinzuweisen.

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ESC-Kongress Kardiologie

Chronische Niereninsuffizienz und Vorhofflimmern

Hypertonie bei Hochrisikopatienten: häufig übersehen

Von Lydia Unger-Hunt  ·  CongressSelection 14/2014  ·  14. November 2014

Die Kombination von Hypertonie mit chronischer Niereninsuffizienz oder Vorhofflimmern bedeutet für betroffene Patienten ein massiv erhöhtes kardiovaskuläres Risiko beziehungsweise ein höheres Blutungsrisiko bei Vorhofflimmern. Experten betonen die immer noch stiefkindliche Behandlung des Blutdrucks bei diesen beiden Patientengruppen. Ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung wären häufiger durchgeführte ambulante Blutdruckmessungen, da bei alleiniger Messung in der Praxis die Mehrheit der Patienten übersehen wird.

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