Schlagwort: Pränataldiagnostik
Pränataldiagnostik bei der sehr jungen Schwangeren – Möglichkeiten und Grenzen
Schwangerschaften bei Teenagern können diverse Herausforderungen mit sich bringen und gelten als Risikoschwangerschaften, bei denen häufig sozioökonomische Probleme, psychische Belastungen und/oder Substanzabusus (u. a.) bestehen. Gleichzeitig besteht ein erhöhtes Risiko für bestimmte Schwangerschaftskomplikationen. Die Betreuung sollte in Kenntnis der genauen Situation interdisziplinär und durch Fachpersonen erfolgen.
Pränataldiagnostik im fortgeschrittenen mütterlichen Alter
Worauf ist besonders zu achten?
Der Anteil der Mütter ≥ 35 Jahre bei Geburt nimmt stetig zu (1), und es ist bekannt, dass das Hintergrundrisiko für Trisomien wesentlich vom mütterlichen Alter abhängt (2). Mit dem nicht invasiven Pränataltest (NIPT) haben wir in der Schweiz seit 2012 eine äusserst sensitive Screeningmethode auf die häufigsten Chromosomenstörungen zusätzlich zum etablierten Ersttrimestertest (3). Jedoch haben «ältere» schwangere Frauen auch andere erhöhte Risiken, welchen in der Pränataldiagnostik Beachtung geschenkt werden sollte (4).
Pränataldiagnostik
Genetische Analyse der fötalen DNA im mütterlichen Blut
Die Markteinführung des ersten Tests auf Trisomie 21 aus dem Blut von Schwangeren hat in der Schweiz erhebliches Aufsehen erregt. Wie funktioniert diese neue Methode, und welche weiteren Tests sind zu erwarten?
Nr. 4: Sono-Update – Biochemie beim Ersttrimestertest verstehen
Beim ersten sonografischen Screening in der Schwangerschaft kann der Ersttrimestertest angeboten werden, bei dem das maternale Alter und Gewicht, der Nackentransparenz-(NT-)Wert, die Scheitel-Steiss-Länge des Fetus und zwei biochemische Werte verrechnet werden, um das individuelle Risiko für eine fetale Trisomie 21 zu bestimmen.
Tipps und Tricks fürs erste Screening
Das erste Screening in der Schwangerenvorsorge ist eine der wichtigsten Untersuchungen in der Schwangerschaft. Hier geht es um grundlegende Aspekte zur fetalen Organbeurteilung, gegebenenfalls die Charakterisierung einer Mehrlingsschwangerschaft sowie um Risikoermittlungen.