PD Dr. med. Katrin Parmar: Neurologie
«Wir in der Rehabilitation können und wollen bereits zu Beginn einer Diagnosestellung z.B. der MS einbezogen werden»
«Wir in der Rehabilitation können und wollen bereits zu Beginn einer Diagnosestellung z.B. der MS einbezogen werden»
Patienten mit Multipler Sklerose (MS) haben zwar aufgrund ihrer immunsuppressiven Therapie ein erhöhtes Risiko für eine schwere COVID-19-Erkrankung, doch gab es Bedenken hinsichtlich eines möglichen Rückfalls nach einer Impfung.
Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems mit komplexer und noch nicht vollständig verstandener Pathophysiologie. Obwohl verschiedene Behandlungsansätze existieren, bleibt der genaue Einfluss auf den Krankheitsverlauf unklar. Dieser Artikel diskutiert die aktuellen therapeutischen Strategien, insbesondere B-Zell-depletierende monoklonale Antikörper, und zeigt zukünftige Herausforderungen bei der Behandlung von MS auf. Eine optimale Anwendung, die Erforschung von Biomarkern und die Exploration von Kombinationstherapien sind entscheidend, um die Behandlungsergebnisse zu verbessern und das Management von MS voranzutreiben.
Patienten mit Multipler Sklerose (MS) leiden unter vielfältigen und individuell sehr verschiedenen Beeinträchtigungen. Um wirksame Therapien anbieten zu können, befragen Ärzte die Patienten deshalb zu ihren Beschwerden und zum Krankheitsverlauf. Bisher müssen die Betroffenen dann aus dem Gedächtnis Auskunft geben, weshalb die Daten ungenau und unvollständig sein können.
Das State of the Art Symposium der Schweizerischen Multiple Sklerose (MS) Gesellschaft bietet alljährlich die Gelegenheit, sich über aktuelle Themen auf dem Gebiet der MS zu informieren. Prof. Dr. med. Andrew Chan, Chefarzt der Universitätsklinik für Neurologie am Inselspital in Bern, präsentierte in diesem Rahmen Einblicke in wichtige Erkenntnisse und Entwicklungen des vergangenen Jahres.
Kiffen hilft bei Spastik» – vom anekdotischen Bericht zum wissenschaftlichen Beleg
Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung, für die es heute noch keine Heilung gibt. Spastizität, Muskelkrämpfe, neuropathische Schmerzen, Tremor, Blasenfunktionsstörungen und kognitive Einbussen figurieren unter den Symptomen, welche die Lebensqualität der MS-Betroffenen massgeblich einschränken. Nachdem manch ein MS-Erkrankter vom günstigen Effekt von meist illegal konsumiertem Hanf auf seine Symptome zu berichten wusste, haben in letzter Zeit auch kontrollierte Studien die positive Wirkung von medizinischem Cannabis auf gewisse dieser Symptome dokumentieren können.
Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems mit komplexer und noch nicht vollständig verstandener Pathophysiologie. Obwohl verschiedene Behandlungsansätze existieren, bleibt der genaue Einfluss auf den Krankheitsverlauf unklar. Dieser Artikel diskutiert die aktuellen therapeutischen Strategien, insbesondere B-Zell-depletierende monoklonale Antikörper, und zeigt zukünftige Herausforderungen bei der Behandlung von MS auf. Eine optimale Anwendung, die Erforschung von Biomarkern und die Exploration von Kombinationstherapien sind entscheidend, um die Behandlungsergebnisse zu verbessern und das Management von MS voranzutreiben.
Angesichts des sehr variablen Verlaufs der Multiplen Sklerose werden prognostische Biomarker dringend benötigt. Mehrere im Rahmen des Jahreskongresses der European Academy of Neurology (EAN) in Budapest vorgestellte Studien beschäftigten sich mit der Validität neuer prognostischer Marker. Ebenfalls präsentiert wurden Langzeitdaten zum Vergleich der autologen hämatopoetischen Stammzelltransplantation mit Natalizumab.
Patienten mit Multipler Sklerose (MS) unter einer Therapie mit Ocrelizumab haben nach 8,5 Jahren eine geringere Behinderung als jene, die erst mit Interferon (IFN) beta-1a begonnen haben und später zu Ocrelizumab wechseln. Das zeigte die offene Verlängerungsstudie der OPERA-I- und -II-Zulassungsstudien, die am AAN-Kongress in Boston präsentiert wurde. Eine weitere, am Kongress präsentierte Studie wies auf einen starken Zusammenhang zwischen mediterraner Ernährung und besserer Kognition bei MS-Patienten hin.
Bis zu 95% der Patienten mit Multiple Sklerose (MS) entwickeln neuropsychiatrische Symptome, wie Fatigue, Depression/Ängstlichkeit. Bei bis zu 50% der MS-Patienten treten auch kognitive Störungen auf, was zu Berufsunfähigkeit und zu einer schwindenden Fahreignung führen kann. Wie kognitive Störungen bei diesen Patienten getestet werden können und was gegen die Progression helfen kann, erläuterte Prof. Iris-Katharina Penner, Leiterin der universitären Neuropsychologie am Inselspital Bern.