Asthma und COPD – Frühchen im Erwachsenenalter häufiger betroffen
Die Auswertung skandinavischer Registerdaten zeigt, dass Frühgeburtlichkeit einen Risikofaktor für die Entwicklung von Atemwegserkrankungen im Erwachsenenalter darstellt.
Die Auswertung skandinavischer Registerdaten zeigt, dass Frühgeburtlichkeit einen Risikofaktor für die Entwicklung von Atemwegserkrankungen im Erwachsenenalter darstellt.
Fast alle Schweizer haben durch Impfungen oder Infektionen Antikörper gegen SARS-CoV-2 und damit einen guten Schutz gegen eine COVID-19-Infektion gebildet. Daher empfehlen das BAG und die EKIF nur noch besonders gefährdeten Personen, sich auch diesen Herbst gegen eine Infektion mit COVID-19 impfen zu lassen – vorzugsweise mit einem an die Omikronvariante angepassten Vakzin.
Ob Pharyngitis, Sinusitis oder Bronchitis – die meisten dieser Infektionen werden durch Viren ausgelöst. Daher sind Antibiotika in der Regel nutzlos oder sogar kontraproduktiv. Was sind mögliche Folgen einer nicht indizierten Antibiotikaverordnung? Und was tun, wenn Patienten dennoch darauf bestehen?
Husten gehört bei vielen Erkrankungen zum Symptomspektrum – das gilt nicht nur für primäre Lungenleiden. Doch auch wenn diese Grunderkrankungen gut eingestellt sind, husten viele Patienten immer noch. Hier könnte sich Hustenhypersensitivität etabliert haben. Wie diese zu lindern ist, stellte Dr. Thomas Rothe, Leitender Arzt Pneumologie am Kantonsspital Graubünden in Chur, in seinem Vortrag im Rahmen des FOMF WebUp Pneumologie vor.
In den letzten Jahren hat sich die Behandlung des Typ-2-Diabetes revolutioniert. Für die SGLT2-Hemmer zeigte sich in den Studien ein zusätzlicher Nutzen hinsichtlich herzinsuffizienzbedingter Hospitalisationen und bei den GLP-1-RA fand sich eine Reduktion von Hirnschlägen. Beide Klassen haben zusätzlich renoprotektive Eigenschaften. Aufgrund dieser Entdeckungen hat die Schweizerische Gesellschaft für Endokrinologie und Diabetologie (SGED) ihre Empfehlungen aktualisiert. Sie richten sich primär an Hausärzte.
SGED/SSED
Osteoporose ist kein seltenes Krankheitsbild und trifft besonders häufig ältere Personen und/oder solche mit bestimmten Risikofaktoren. Gemäss der S3-Leitlinie des Dachverbands Osteologie e. V. (DVO) ist eine Basisdiagnostik indiziert bei allen Frauen ab 70 und allen Männern ab 80 Jahren, bei Risikofaktoren wie zum Beispiel Glukokortikoidtherapie, Typ-1-Diabetes oder M. Cushing schon in einem jüngeren Alter. Oberstes Ziel ist es, osteoporotische Frakturen zu verhindern.
Indikationen, Kontraindikationen und Punktionstechniken für die Anwendung an Schulter, Knie und Hand
Gezielte Infiltrationen in Gelenke, periartikuläre Strukturen, Sehnenscheiden oder Schleimbeutel gehören zu den wesentlichen lokalen Behandlungen bei entzündlich rheumatischen oder entzündlich aktivierten degenerativen Krankheiten des Bewegungsapparates. Der Schwerpunkt dieser Übersicht liegt in der klinisch orientierten Injektionstechnik.
Ernährungstherapie bei rheumatoider Arthritis und anderen Autoimmunerkrankungen
Bisher gibt es keine einfache Erklärung, warum Autoimmunerkrankungen, zu denen auch die rheumatoide Arthritis (RA) gehört, in den westlichen Industrienationen seit Jahrzehnten immer häufiger auftreten. Eines aber ist unstrittig: Eine Entzündung ist bei jeder dieser Erkrankungen festzustellen. Die Ernährungstherapie unterstützt die medikamentöse Bekämpfung der Entzündung unter Berücksichtigung der Begleiterkrankungen.
Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Kokzygodynie, den Schmerz im Bereich des Steissbeins. Obwohl der Begriff der Kokzygodynie schon 1859 erstmals beschrieben wurde, gibt es nur wenige Behandelnde, die das Krankheitsbild ernst nehmen. Dadurch haben betroffene Patienten sehr häufig einen langen Leidensweg hinter sich, bevor sie an der richtigen Stelle landen und dann in der Regel zunächst konservativ, bei Bedarf auch operativ behandelt werden.