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ARS MEDICI – Schweizer Zeitschrift für Hausarztmedizin, liefert seit über 100 Jahren fundierte und seriöse Informationen für grundversorgende Ärzte. ARS MEDICI erscheint 12 mal pro Jahr in einer Auflage von 10'000 Exemplaren.

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Schlagwort: Dermatologie

STUDIE REFERIERT

Welches Antibiotikum bei Hautinfektionen?

Gute Resultate mit Clindamycin und Trimethoprim-Sulfamethoxazol

Von Petra Stölting  ·  Ars Medici 14-15/2015  ·  11. August 2015

Die Anzahl von Hautinfektionen mit methicillinresistentem Staphylococcus aureus (MRSA) hat beträchtlich zugenommen. Bis anhin liegen jedoch nur wenige Daten zur Wirksamkeit verschiedener Antibiotika bei endemischem Vorkommen dieses Erregers vor. In einer randomisierten, doppelblinden Studie erwiesen sich Clindamycin und Trimethoprim-Sulfamethoxazol bei Erwachsenen und Kindern mit Zellulitis, Abszessen oder beiden Hautläsionen als vergleichbar wirksam und sicher.

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Fortbildung

Laserunterstützte PDT bei Feldkanzerisierung

Von Bettina Rümmelein  ·  Dermatologie & Ästhetische Medizin 03/2015  ·  5. Juni 2015

Die Photodynamische Therapie (PDT) eignet sich als sicheres Therapieverfahren für die Behandlung aktinischer Keratosen, des M. Bowen sowie superfizieller Basalzellkarzinome. Die Haut kann vor der PDT statt wie üblich mechanisch auch mit oberflächlichen fraktionierten Lasersystemen vorbehandelt werden. Durch die Laservorbehandlung wird die topische Aufnahme der photosensibilisierenden Medikamente beschleunigt und die Schmerzhaftigkeit der Belichtung deutlich reduziert.

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Fortbildung

Immuntherapie beim malignen Melanom

Wie man körpereigene Abwehrmechanismen mobilisiert

Von Adela Zatecky  ·  Dermatologie & Ästhetische Medizin 03/2015  ·  5. Juni 2015

Derzeit wird die Krebstherapie durch neue immuntherapeutische Ansätze revolutioniert. Diese Therapien lösen quasi die Bremsmechanismen, über welche die Tumoren sich vor den körpereigenen Abwehrmechanismen schützen. Wenn auch dieses Prinzip bei nahezu allen Krebsformen funktionieren dürfte, so ist es das maligne Melanom, zu dem derzeit die meisten klinischen Daten vorliegen.

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BERICHT

Atopisches Ekzem bei Kindern

Update zur Therapie mit Externa

Von Alfred Lienhard  ·  Dermatologie & Ästhetische Medizin 03/2015  ·  5. Juni 2015

Zur Behandlung des atopischen Ekzems im Kindesalter gehören die Hautreinigung, die rückfettende Hautpflege, die antientzündliche Therapie mit einem topischen Kortikosteroid und nach der Akutphase, besonders im Gesicht, die Erhaltungstherapie mit einem Calcineurininhibitor. Ein schriftlicher Behandlungsplan, aus dem klar ersichtlich ist, welche Präparate «Kortison» enthalten, stellt eine wichtige Hilfe für die Eltern dar. Über Externabehandlungen bei Kindern mit atopischem Ekzem sprach Dr. Lisa Weibel, Leitende Ärztin Kinderdermatologie, Universitätskinderspital Zürich, an der Fortbildung «Atopisches Ekzem 2015» der Dermatologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich.

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BERICHT

Topische Behandlung des Rosazeaerythems

Erste Erfahrungen mit einer neuen Therapieoption

Von Alfred Lienhard  ·  Dermatologie & Ästhetische Medizin 03/2015  ·  5. Juni 2015

Das störende persistierende zentrofaziale Rosazeaerythem kann durch Brimonidingel rasch und für die Dauer eines ganzen 12-Stunden-Tages zum Verschwinden gebracht werden. PD Dr. Curdin Conrad, Service de dermatologie et vénérologie, CHUV, Lausanne, bezeichnete das innovative Gel als sehr nützliche Therapieoption, wenn gut geeignete Patientinnen und Patienten mit Rosazea dafür ausgewählt werden. Der Lausanner Rosazeaexperte sprach über seine ersten Erfahrungen mit dem Brimonidingel an einem Satellitensymposium der Firma Galderma-Spirig, das im Rahmen der Rencontres Romands de Dermatologie et Vénérologie in Genf stattfand.

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MEDIZIN — Fortbildung

Update zur Aknetherapie bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

Von Alfred Lienhard  ·  Ars Medici 09/2015  ·  11. Mai 2015

Wer Akne bloss für eine simple und banale Erkrankung hält, muss umdenken. Die multifaktorielle Pathogenese erweist sich als immer komplizierter, und die Krankheitssymptome umfassen das ganze Spektrum von leicht bis schwer. Ohne strenge Beziehung zum Akneschweregrad sind die psychische Belastung und die Einschränkung der Lebensqualität oft gross. Auch eine relativ leichte Akne kann mit Depression und Suizidgedanken verbunden sein. Die Behandlung sollte so früh wie möglich einsetzen, sich an der Pathophysiologie orientieren und unter Berücksichtigung von Guidelines evidenzbasiert erfolgen.

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MEDIZIN — STUDIE REFERIERT

Biologika gegen Psoriasis besser kontinuierlich als intermittierend

Von Petra Stölting  ·  Ars Medici 09/2015  ·  11. Mai 2015

Bei schwerer Psoriasis werden mit kontinuierlich applizierten Biologika im klinischen Alltag bessere Ergebnisse im Hinblick auf die Symptomatik und die Lebensqualität erzielt als mit einer intermittierenden Behandlung. Dies ergab die Auswertung eines Patientenregisters in Schweden.

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MEDIZIN — STUDIE REFERIERT

Atopische Dermatitis – Pimecrolimus erhöht Krebsrisiko nicht

Von Petra Stölting  ·  Ars Medici 09/2015  ·  11. Mai 2015

Aus den Zehnjahresergebnissen einer Postmarketingstudie geht hervor, dass der Calcineurinhemmer Pimecrolimus bei lokaler Applikation zur Behandlung von atopischer Dermatitis bei Kindern aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mit einem erhöhten Krebsrisiko verbunden ist.

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BERICHT

Quälender chronischer Juckreiz

Amerikanischer Pruritusexperte weiss Rat

Von Alfred Lienhard  ·  Dermatologie & Ästhetische Medizin 02/2015  ·  10. April 2015

Definitionsgemäss wird von chronischem Pruritus gesprochen, wenn die Dauer 6 Wochen oder länger beträgt. Mit zunehmendem Alter steigt die Inzidenz an. Chronischer Pruritus beeinträchtigt die Lebensqualität ähnlich stark wie chronischer Schmerz. Wie Schmerzgeplagte verlangen auch Patienten mit chronischem Pruritus nach einer Behandlung, welche den Juckreiz möglichst rasch lindert. In den meisten Fällen richten Antihistaminika gegen chronischen Pruritus nicht viel aus. Was das Leben bei chronischem Pruritus erträglich machen kann, berichtete Prof. Dr. Gil Yosipovitch, Wake Forest University Baptist Medical Center, Winston-Salem, NC, USA, in Amsterdam am 23. EADV-Kongress.

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KURZE ÜBERSICHT

Intertriginöse Psoriasis

Von Alfred Lienhard  ·  Dermatologie & Ästhetische Medizin 02/2015  ·  10. April 2015

Bei schätzungsweise 3 bis 12 Prozent der an Psoriasis erkrankten Patienten sind intertriginöse Hautareale betroffen. Bei der Auswahl der topischen Therapie gilt es, die erhöhte Empfindlichkeit der intertriginösen Haut zu berücksichtigen.

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