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Die Schweizer Fortbildungszeitschrift für Pädiater und Allgemeinärzte erschien bis Ende 2024 in einer Auflage von 3 500 Exemplaren fünf- bis sechsmal im Jahr. Seit 2025 ist die Pädiatrie als Fokusthema in ARS MEDICI (Auflage 10 000 Exemplare) eingebunden. In jedem Fokus «Pädiatrie» finden Sie einen Themenschwerpunkt, betreut von einem hochkarätigen wissenschaftlichen Beirat, sowie Berichte von pädiatrischen Fachveranstaltungen und Kongressen. Er ist Organ der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendgynäkologie (GYNEA).​

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Schlagwort: Dermatologie

PHARMAKOLOGIE

Atopisches Ekzem bei Kindern

Wie sieht die aktuelle Behandlungsstrategie aus?

Von Alfred Lienhard  ·  Pädiatrie 04/2015  ·  4. September 2015

Zur Behandlung des atopischen Ekzems im Kindesalter gehören die Hautreinigung, die rückfettende Hautpflege, die antientzündliche Therapie mit einem topischen Kortikosteroid und nach der Akutphase, besonders im Gesicht, die Erhaltungstherapie mit einem Calcineurininhibitor. Ein schriftlicher Behandlungsplan, aus dem klar ersichtlich ist, welche Präparate «Kortison» enthalten, stellt eine wichtige Hilfe für die Eltern dar. Dr. Lisa Weibel informierte an der Fortbildung «Atopisches Ekzem 2015» der Dermatologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich über die aktuelle Behandlungsstrategie.

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BERICHT

Neues orales Psoriasismedikament

Von Alfred Lienhard  ·  Dermatologie & Ästhetische Medizin 04/2015  ·  4. September 2015

Mit Apremilast (Otezla®) steht ein innovatives, oral verabreichbares Medikament zur systemischen Behandlung der mittelschweren bis schweren Plaquepsoriasis zur Verfügung. An den 5. Zürcher Dermatologischen Fortbildungstagen 2015 stellte Prof. Dr. Lars French, Direktor der Dermatologischen Klinik, Universitätsspital Zürich, in seinem Vortrag «What’s new – Entzündliche Hautkrankheiten» das neue Psoriasismedikament vor.

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BERICHT

Behandlung der chronischen Urtikaria

Update zur Omalizumabtherapie

Von Alfred Lienhard  ·  Dermatologie & Ästhetische Medizin 04/2015  ·  4. September 2015

Mit Omalizumab (Xolair®) steht eine wichtige zusätzliche Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung, wenn die chronische spontane Urtikaria mit H1-Antihistaminika nicht kontrolliert werden kann. Im Unterschied zur Asthmatherapie ist die Wirkung von Omalizumab bei der Urtikariatherapie rasch zu erwarten, in der Regel innerhalb von 4 Wochen. Manche Patienten werden sogar schon nach 1 Tag symptomfrei.

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INTERVIEW

Aktuelle Entwicklungen in der Dermatologie

Interview mit Prof. Dr. Lars French, Direktor der Dermatologischen Klinik, Universitätsspital Zürich

Von Alfred Lienhard  ·  Dermatologie & Ästhetische Medizin 04/2015  ·  4. September 2015

„Im Bereich der Diagnostik dermatologischer Erkrankungen profitieren wir extrem viel von den Entwicklungen der molekularbiologischen Technologien“, berichtet Prof. Dr. Lars French, Direktor der Dermatologischen Klinik, Universitätsspital Zürich, im grossen SZD-Interview. „Unsere Klinik ist eines der führenden Zentren zur Behandlung des Melanoms. Der Tumor jedes Melanompatienten wird hier so analysiert, dass eine personalisierte Behandlungdurchgeführt werden kann. Und wenn ein Patient mit metastasiertem Melanom nicht mehr auf die Behandlung anspricht, werden erneut Metastasen biopsiert und die Sequenzierung des Genoms durchgeführt. So erfahren wir innerhalb einer Woche, welches neue Medikament zusätzlich beim inzwischen veränderten Tumor eines individuellen Patienten verwendet werden muss. Weil sich das Melanom und seine Metastasen im Verlauf der Zeit extrem stark ändern, ist es nötig, dass die Therapie sich schnell den Veränderungen des Tumors anpasst.“ Prof. French nimmt im Interview zu aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen des vielseitigen Fachs Dermatologie Stellung, so auch zur Tarmed-Revision, zur Ästhetischen Dermatologie und zu Netzwerken praktizierender Dermatologen wie PsoriNet.

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BERICHT

Update zur Warzenbehandlung

Von Alfred Lienhard  ·  Dermatologie & Ästhetische Medizin 04/2015  ·  4. September 2015

Bei Viruswarzen ist eine Therapie nicht zwingend nötig, weil die Erreger von Warzen «No-risk-HPV» sind und weil die Spontanheilungsrate hoch ist. PD Dr. Antonio Cozzio, Leitender Arzt Poliklinik, Dermatologische Klinik des Universitätsspitals Zürich, berichtete an den 5. Zürcher Dermatologischen Fortbildungstagen 2015 in seinem Vortrag über HPV-Infektionen, wie es derzeit um die Evidenz bei der Warzentherapie steht.

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BERICHT

Topisches Ivermectin wirkt schneller als Metronidazol

Resultate einer direkten Vergleichsstudie bei papulopustulöser Rosazea

Von Alfred Lienhard  ·  Dermatologie & Ästhetische Medizin 04/2015  ·  4. September 2015

Ivermectincreme 1% sei ein interessantes neues Topikum zur Behandlung der papulopustulösen Rosazea, das nur einmal täglich angewendet werden müsse, sagte PD Dr. Alexander Navarini, Dermatologische Klinik des Universitätsspitals Zürich, in einem Vortrag an den 5. Zürcher Dermatologischen Fortbildungstagen 2015.

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BERICHT ZUM SCHWERPUNKT

Früherkennung und Frühbehandlung infantiler Hämangiome

Orale Propranololtherapie als Behandlung der Wahl für komplizierte Fälle

Von Alfred Lienhard  ·  Dermatologie & Ästhetische Medizin 04/2015  ·  4. September 2015

Das infantile Hämangiom – umgangssprachlich als Blutschwamm bezeichnet – ist der häufigste Tumor im Säuglingsalter. Dieser vaskuläre Tumor ist gutartig und nimmt einen selbstlimitierenden Verlauf. Zu schwerwiegenden Komplikationen kann es aufgrund der Lokalisation und bei raschem Tumorwachstum kommen. In den letzten 7 Jahren hat die systemische Behandlung mit dem nicht kardioselektiven Betablocker Propranolol – inzwischen in einer speziell für Säuglinge entwickelten Lösung zur oralen Einnahme (Hemangiol®) erhältlich – die Hämangiomtherapie stark verändert. Die orale Propranololtherapie stelle zurzeit die Behandlung der Wahl für komplizierte infantile Hämangiome dar, berichtete Dr. Marc Pleimes, Praxis für Kinder- und Jugendhaut, Heidelberg, im Rahmen der 48. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) an einem Mittagsseminar der Firma Pierre Fabre.

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BERICHT ZUM SCHWERPUNKT

Behandlung von Besenreiservarizen mit dem Laser

Von Bettina Rümmelein  ·  Dermatologie & Ästhetische Medizin 04/2015  ·  4. September 2015

Die Besenreiservarikosis ist zwar nur ein ästhetisches Problem und meist asymptomatisch, aber der Wunsch nach Beseitigung von Besenreiservarizen ist gross. Ob die Lasertherapie der konventionellen Sklerosierungsbehandlung überlegen ist, konnte bisher nicht abschliessend geklärt werden. Dennoch ist die Laserbehandlung vonseiten der Patienten sehr gefragt und steht hoch im Kurs. Wann sollte man lasern und wann spritzen? Lesen Sie dazu eine persönliche Betrachtung der Autorin.

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ÄSTEHTISCHE MEDIZIN

Antiaging-Effekt von Imiquimod

Von Bettina Rümmelein  ·  Dermatologie & Ästhetische Medizin 04/2015  ·  4. September 2015

Der topische Immunmodulator Imiquimod, der zur Behandlung aktinischer Keratosen und superfizieller Basalzellkarzinome verwendet wird, hat auch einen Reparatureffekt auf lichtgealterte Haut. Welchen Stellenwert Imiquimod künftig in der Ästhetischen Dermatologieeinnehmen wird, bleibe abzuwarten, schreibt Dr. med. Bettina Rümmelein, Privatpraxis im Medical Center See-Spital, Kilchberg. Während der 6- bis 16-wöchigen Anwendung von Imiquimod zur Behandlung von Hauttumoren kommt es obligat zu lokalen Entzündungsreaktionen, welche oft von grippeähnlichen Symptomen begleitet werden. Regelhaft wird nach Abheilung der Läsionen (2 bis 4 Wochen nach Absetzen der Therapie) eine Verbesserung des Hautbildes beobachtet. Der Mechanismus des Reparatureffektes auf lichtgealterte Haut ist noch nicht bekannt. In ihrem Artikel dokumentiert Dr. Rümmelein den Antiaging-Effekt von Imiquimod in 2 Fotoserien, bei einem 80-jährigen Patienten im Gesicht und bei einer 74-jährigen Patientin im Bereich des Dekolletés.

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MEDIZIN — Fortbildung

Topische und orale Behandlungsoptionen bei Rosazea

Ivermectin, Brimonidin, Metronidazol, Azelainsäure und Isotretinoin

Von Claudia Borchard-Tuch  ·  Ars Medici 17/2015  ·  4. September 2015

Die Rosazea ist eine häufige Hauterkrankung mit zahlreichen therapeutischen Optionen. In einem Review der Cochrane Collaboration wurden Wirksamkeit und Sicherheit der unterschiedlichen Behandlungsformen dieser Dermatose untersucht.

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