Ars Medici Auktion 8/2024
Auktionsnummer: 0424123
Arztgeheimnis
Peter Wanner
Relief in Mischtechnik (Sand, Asche, Schlüssel, Stethoskop) auf Platte 70 × 80 cm (Gewicht: ca. 5 kg) nicht signiert, ohne Rahmen
Auktionsnummer: 0424123
Arztgeheimnis
Peter Wanner
Relief in Mischtechnik (Sand, Asche, Schlüssel, Stethoskop) auf Platte 70 × 80 cm (Gewicht: ca. 5 kg) nicht signiert, ohne Rahmen
Patienten mit Rheuma werden in der Regel von Hausarzt und Experten gemeinsam betreut, eine gute Zusammenarbeit sowie das Wissen um allfällige Red Flags (siehe auch Seite 190) sind die Basis für eine bestmögliche Versorgung.
Mit der elektrischen Reizung bestimmter Hirnareale können degenerative Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson therapiert werden. Das zeigten wissenschaftliche Studien der letzten Jahre, sagt Dr. Bekim Osmani, Mitgründer und CEO von Bottneuro, einem Spin-off des Departements Biomedical Engineering der Universität Basel. Allerdings gestaltet sich die gezielte Stimulation von Hirnarealen durch die Schädeldecke schwierig, und aufgrund unterschiedlicher Kopfformen und Gehirngrössen ist eine Standardisierung dieser Behandlungsform nicht möglich.
Die Pilotstudie «Weed Care» zur kontrollierten Abgabe von Cannabisprodukten im Kanton Basel-Stadt hat am 30. Januar 2023 mit 378 Teilnehmern und dem Verkauf von 6 Cannabisprodukten aus Schweizer Bioproduktion begonnen.
Das Ekbom-Syndrom, auch als wahnhafte Parasitose bekannt, ist eine psychiatrische Erkrankung, bei der Menschen an der anhaltenden Wahnvorstellung leiden, dass sie von Parasiten, Insekten oder Käfern auf oder unter der Haut befallen sind, obwohl kein tatsächlicher Befall vorliegt. Menschen mit dieser Erkrankung zeigen häufig verschiedene Verhaltensweisen, um den wahrgenommenen Befall zu beseitigen.
Patienten mit Typ-2-Diabetes sterben meist aufgrund kardiovaskulärer Ursachen. Sie leiden aber auch sehr häufig an einer chronischen Nierenerkrankung, die wiederum die kardiovaskuläre Mortalität erhöht. Deshalb sollte jeder Patient mit Typ-2-Diabetes auch eine renoprotektive Behandlung erhalten. Womit, das erklärte Prof. Ofri Mosenzon, Hebrew University of Jerusalem (IL), am Jahreskongress der European Association for the Study of Diabetes (EASD) in Hamburg.
Eine kontinuierliche Blutzuckermessung könnte für psychisch erkrankte Menschen mit Typ-2-Diabetes eine Erleichterung darstellen. Geht es doch darum, auch bei ihnen zuverlässig Hypoglykämien zu vermeiden. Ob bei diesen Patienten eine CGM funktioniert und wie die Akzeptanz ist, erforschte eine britische Wissenschaftlerin, die ihre Resultate am Jahreskongress der European Association for the Study of Diabetes (EASD) in Hamburg vorstellte.
Studien, die zur Zulassung von Medikamenten führen, unterliegen strengen Selektions- und Durchführungsvorschriften und haben deshalb mit dem Patientengut im klinischen Alltag nicht viel gemeinsam. Diesen Praxisalltag können Real-World-Studien besser abbilden. Um herauszufinden, ob mit dem oralen Semaglutid auch in der Routinepraxis eine glykämische Kontrolle und eine Gewichtsreduktion erreicht werden können, wurde mit dem GLP-1-Rezeptor-Agonist (GLP-1-RA) eine Real-World-Studie durchgeführt.
Besonders gefährdet für die Entwicklung einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) sind Raucher und Diabetiker. Bei Diabetikern müssen zudem einige Besonderheiten im Hinblick auf Anatomie und Therapie der pAVK beachtet werden.
Weil die Prognose von Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen und Typ-2-Diabetes schlechter ist als ohne Diabetes, hat die European Society of Cardiology (ESC) Empfehlungen formuliert, um dieses Risiko zu reduzieren. Dazu gehören der eigens entwickelte Risikorechner SCORE2-Diabetes und Guidelines zur Behandlung von Typ-2-Diabetikern mit hohem und sehr hohem kardiovaskulären Risiko. Die neuen Guidelines wurden am ESC-Jahreskongress in Amsterdam präsentiert.