Geriatrie – Epigenetische Uhr könnte Behandlungsansätze neu definieren
PD Dr. med. Andreas M. Fischer Leitender Arzt / Leiter NutriCare Clinic Universitäre Altersmedizin FELIX PLATTER, Basel
PD Dr. med. Andreas M. Fischer Leitender Arzt / Leiter NutriCare Clinic Universitäre Altersmedizin FELIX PLATTER, Basel
Prof. Dr. med. Ulrich Heininger Leitender Arzt und Chefarzt Stv. Pädiatrie Pädiatrische Infektiologie und Vakzinologie Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB)
Dr. med. Thomas von Briel Klinik für Hämatologie und Onkologie Hirslanden Zürich
Antibiotika sind essenziell zur Behandlung bakterieller Infektionen, doch manchmal versagen sie – auch wenn die Erreger nicht resistent sind. Forscher der Universität Basel zeigen in «Nature», dass nicht allein besonders widerstandsfähige Bakterien («Persister») für das Scheitern von Therapien verantwortlich sind.
Prof. Dr. med. Stephan Vavricka Zentrum für Gastroenterologie und Hepatologie AG, Zürich
Brustschmerzen gehören in der hausärztlichen Praxis zu den häufigsten Gründen für eine Konsultation. Obwohl viele Patienten einen Herzinfarkt befürchten, sind die Ursachen in knapp der Hälfte der Fälle muskulär bedingt.
Dr. med. Adrian Müller FA für Allgemeine Innere Medizin in Horgen und Präsident der APA (Ärzte mit Patientenapotheke)
Für die Behandlung der pulmonalarteriellen Hypertonie steht heute eine Vielzahl von Substanzen aus mittlerweile vier Substanzgruppen zur Verfügung. Damit könnte sich in nächster Zeit die Option bieten, Therapien für die pulmonalarterielle Hypertonie und in Zukunft möglicherweise auch für andere Formen von Lungenhochdruck zu personalisieren.
Das Management der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) beruht heute auf dualer Bronchodilatation, unter Umständen kombiniert mit einem inhalativen Kortikosteroid. Ein zunehmend besser werdendes Verständnis der zugrunde liegenden Pathophysiologie könnte die Option von Biologikatherapien ermöglichen. Nach ersten Misserfolgen liegen mittlerweile ermutigende Studiendaten für eine Reihe von Antikörpern vor. Ebenso ist in den USA inzwischen der erste PDE3/PDE4-Inhibitor in der Indikation COPD zugelassen.
Die Indikation für den Einsatz von Biologika bei schwerem Asthma wird immer breiter gefasst. Gleichzeitig steigt die Zahl der verfügbaren Antikörper mit unterschiedlichen Wirkmechanismen. In der klinischen Praxis kann die Wahl des Biologikums anhand von Phänotypisierung und Komorbiditäten getroffen werden.