Phytotherapie: Neue Ausbildung «GYN-Phyto» startet am 20. März
Die Schweizerische Medizinische Gesellschaft für Phytotherapie (SMGP) bietet schon seit Jahren eine Weiterbildung an, die zum Fähigkeitsausweis in Phytotherapie führt.
Die Schweizerische Medizinische Gesellschaft für Phytotherapie (SMGP) bietet schon seit Jahren eine Weiterbildung an, die zum Fähigkeitsausweis in Phytotherapie führt.
Weiteres
– SGLT2-Hemmer: Diabetespräventionbei Herzinsuffizienzpatienten
– Finerenon bei Herzinsuffizienz: Sind Kaliumwerte ein Problem?
– ARMS-Studie: Falsche Armhaltung kann zu Hypertonieübertherapie führen
– SUMMIT-Studie: Tirzepatid bei HFpEF und Adipositas
Neben den klassischen kardiovaskulären Risikofaktoren begünstigen auch nicht klassische wie Stress, psychische Störungen, Migräne und Schlafstörungen kardiovaskuläre Ereignisse, wie Prof. Dr. med. Dr. sc. nat. Catherine Gebhard, Universitätsklinik für Kardiologie, Inselspital Bern, am Swiss Prevention Summit in Bern ausführte. Frauen sind davon häufiger betroffen und zum Teil schwerer als Männer.
Ein erhöhter Lp(a)-Wert steigert das kardiovaskuläre Risiko zusätzlich zu den «klassischen» Risikofaktoren. Eine Risikoabschätzung ohne Lp(a) unterschätzt das Risiko für atherosklerosebedingte kardiovaskuläre Ereignisse daher deutlich. Deshalb sollte der Lp(a)-Wert einmal im Leben gemessen und bei erhöhtem Spiegel das LDL-C aggressiv gesenkt werden, wie Prof. Dr. François Mach, Kardiologie, Hôpitaux Universitaires Genève, am Swiss Prevention Summit in Bern ausführte.
Am Jahreskongress der European Society of Cardiology wurden neue Guidelines zum Management der Hypertonie vorgestellt. Es wird einfacher: Es gibt nur noch 3 Blutdruckkategorien und die Therapie soll nach Beginn mit einer 2-fach-Kombination und, wenn nötig, ohne Dosiserhöhung direkt auf eine 3-fachKombination umgestellt werden. Zudem wurde die QUADRO-Studie mit einer 4-fach-Kombination vorgestellt.
Interview mit PD Dr. Simon Stämpfli, Herzzentrum, Luzerner Kantonsspital,
Am Jahreskongress der European Society of Cardiology (ESC) in London wurden 4 neue Guidelines, 12 Hotline Sessions, 38 Late-breaking-Trials und über 3700 Vorträge präsentiert. PD Dr. Simon Stämpfli, Herzzentrum, Luzerner Kantonsspital, erzählte uns im Interview, welche Präsentationen mit Blick auf die Hausarztpraxis seine Highlights am Kongress waren.
Interview mit Prof. Dr. Thomas F. Lüscher, vormals Klinikleiter der Kardiologie am Universitätsspital Zürich
Prof. Dr. Thomas F. Lüscher, vormals Klinikleiter der Kardiologie am Universitätsspital Zürich, jetzt Forschungs- und Ausbildungsleiter Kardiologie im Royal Brompton Hospital London und King’s College in London und Chairman des Center for Molecular Cardiology der Universität Zürich, Campus Schlieren, hat als Präsident der European Society of Cardiology (ESC) den Überblick über die Forschungstätigkeit weltweit und ist besorgt. Im Interview erklärte er, warum.
Frauen verbringen heute mehr als ein Drittel ihres Lebens in der Postmenopause, was die Bedeutung der Behandlung von damit einhergehenden Beschwerden erhöht. Dr. Lena Grubhofer, Zürich, gab im Rahmen der TOP FIVE Veranstaltung, Luzern, einen Überblick über körperliche Veränderungen und verfügbare Therapien in dieser Lebensphase.
Patienten mit diarrhölastigem Reizdarmsyndrom sind schwierig zu behandeln. Dennoch gibt es Behandlungsmöglichkeiten, die den Patienten Linderung verschaffen können. Der Reizdarmexperte Prof. Dr. Jan Tack, Universitätsspital Leuven (BE), stellte am Jahreskongress der United European Gastroenterologists (UEG-Week) einen Drei-Stufen-Plan mit nicht medikamentösen, medikamentösen lokal wirkenden und medikamentösen zentral wirkenden Therapieoptionen vor.
In der Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen werden immer mehr Substanzklassen verfügbar. Seit den herkömmlichen TNF-alpha-Hemmern haben sich in der Zwischenzeit JAK-, IL-12/23und IL-23-Inhibitoren sowie S1P-Rezeptormodulatoren etabliert. Das Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten und Alternativen bei Nichtansprechen einer Therapie ist damit grösser geworden, und die klinische wie auch die endoskopische Remission haben die reine Symptomkontrolle als Behandlungsziel abgelöst. Am Jahreskongress der United European Gastroenterologists (UEG-Week) erklärten Experten, wie die neuen Substanzklassen funktionieren.