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Autor: Richard Altorfer

MEDIZIN — INTERVIEW

«Das Mixed-Pain-Konzept ist eine Arbeitshypothese und keine evidenzbasierte Medizin»

Ein Gespräch mit dem Anästhesiologen und Schmerzspezialisten Ulf Klostermann über neue Vorstellungen zur Natur von Schmerzsyndromen

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 25-26/2007  ·  21. Dezember 2007

Heute wird für manche rheumatologische und orthopädische Schmerzzustände neben dem nozizeptiven Schmerz auch eine neuropathische Komponente angenommen. Über dieses Konzept des «Mixed Pain» und seine Implika-
tionen für die praktische Schmerztherapie sprach ARS MEDICI mit Ulf Klostermann, DEAA, vom Schmerz Zentrum Zofingen.

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Rubriken — VERSCHIEDENES

Rosenbergstrasse 115

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 25-26/2007  ·  21. Dezember 2007

Dreierlei zumindest kann man aus den Bundesratswahlen lernen (wenn mans denn nicht schon längst gelernt hat):
1. Keiner ist unersetzlich. 2. Man soll seine Gegner niemals unterschätzen. 3. Ehrgeiz ist stärker als (Partei-) Freundschaft. Und vielleicht noch ein Viertes: Wirklich Verlass ist nur auf die (politischen) Feinde.

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Rubriken — VERSCHIEDENES

Rosenbergstrasse 115

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 24/2007  ·  4. Dezember 2007

Ärzte (Vasella), Banklehrlinge (Ospel) und Steuerexperten (Marchionne) erscheinen dieses Jahr neben Unternehmern aus Familiendynastien neu auf der Liste der reichsten Schweizer – wenn da auch auf den hintersten Rängen. Man mag sie nicht so recht, diese Manager mit den Millionenbezügen. Standardkritik: Woher nur nimmt einer sich das Recht, für seine Arbeit so viel Geld einzukassieren, bis zu tausendmal mehr als ein gewöhnlicher Arbeitnehmer? Eine berechtigte Frage, zweifellos. Ein ganz klein wenig nur wundert man sich darüber, dass niemand sich darüber aufregt, dass man als Durchschnitts-Eishockeygoalie in Kanada auch als Schweizer drei Millionen pro Jahr verdienen kann oder aber als gescheiterter Fussballtrainer bei der Entlassung eine Abfindung von fast sechs Millionen kassieren darf.

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Editorial

Ich möchte hingehn wie das Abendrot

Zum 190. Geburtstag von Georg Herwegh

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici Dossier 12/2007  ·  23. November 2007

Ich möchte hingehn wie das Abendrot

Ich möchte hingehn wie das Abendrot
Und wie der Tag mit seinen letzten Gluten –
O leichter, sanfter, ungefühlter Tod –
Mich in den Schoss des Ewigen verbluten!

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Rubriken — VERSCHIEDENES

Rosenbergstrasse 115

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 23/2007  ·  23. November 2007

Samuel (Sämi) Stutz ist wieder in eigener Sache unterwegs, mit dem neuen Publikumsmagazin «Sprechstunde mit Dr. Stutz», das er ganz alleine, will sagen unter Mithilfe seiner zahlreichen Kinder, herstellt und auf der Post an seine «treuen» Leserinnen (und Leser) verteilt. Daneben und gleichzeitig, unter Nutzung seines Cervelat-Promi-Doktor-Images, macht Stutz Werbung für die Direkt-Service-Apotheke MediService. Mit Briefen direkt an die Patienten. Vor allem chronisch Kranke sollen ihre Medikamente nicht mehr beim Arzt oder Apotheker beziehen, sondern sie sich per Post schicken lassen. Allerhand! Und dürfte vor allem die selbstdispensierenden Kolleginnen und Kollegen freuen …

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Editorial

Fantasy

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 23/2007  ·  23. November 2007

Soll man laut loslachen oder das was der Herr schreibt so herzig finden wie sein Lachen auf dem den Artikel in der NZZ begleitenden Porträtfoto? Sollte man einfach nur peinlich berührt sein? Oder sollte man den Herrn gar bedauern? Nun denn, wie würden Sie jemandem, nein, nicht irgendjemandem, sondern einem Titularprofessor der Universität Zürich, begegnen, der – noch nicht von Alzheimer geplagt (jedenfalls nicht offensichtlich) – behauptet, die Befähigung, ein Auto zu führen, bedeute nichts anderes, als es hinter sich herziehen zu dürfen (führen eben, wie einen Hund an der Leine), aber keineswegs, hineinzusitzen und damit herumzufahren?

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MEDIZIN — INTERVIEW

«Die Krankheiten haben die Lehrbücher nicht gelesen»

Zum Tod von Prof. Dr. med. Robert N. Braun – ein Interview mit Dr. med. Patrick Landolt, Adliswil

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 22/2007  ·  6. November 2007

Patrick Landolt hat mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten, seinem Buch und seinen Vorträgen die Ideen von Robert N. Braun auch in der Schweiz bekannt gemacht. Nicht immer mit der gewünschten Resonanz, leider. Dabei hat Braun nicht unwesentlich dazu beigetragen, eine allgemeinmedizinische Fachsprache und damit ein Denken einzuführen, das sich an den spezifischen Möglichkeiten und Aufgaben der Hausarztmedizin orientiert, die eben gerade nicht – wie die Medizin in den Kliniken – darauf angewiesen und darauf ausgerichtet ist, Diagnosen zu stellen, sondern das Gewöhnliche vom Ungewöhnlichen, das Gefährliche vom Ungefährlichen zu differenzieren, und nicht selten, den Rest der Natur zu überlassen und lediglich lindernd und heilungsbeschleunigend einzugreifen.

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Rubriken — VERSCHIEDENES

Rosenbergstrasse 115

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 22/2007  ·  6. November 2007

Sport plus Kaffee schützt vor Melanom. Das zeigen Studien an Mäusen. Joggende oder Koffein konsumierende Nager entwickelten unter UV-Strahlung seltener Hautkrebs als ihre faulenzenden Mitprobanden. Warum das so ist, weiss man nicht. Die Konsequenzen aber sind klar, jedenfalls für einen Internetchatter: «Prima, dann fahre ich ab sofort immer auf Rollschuhen zu Starbucks …»

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Editorial

Worte! Worte! keine Taten!

Zum 210. Geburtstag von Heinrich Heine

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici Dossier 11/2007  ·  25. Oktober 2007

Worte! Worte! keine Taten! Niemals Fleisch, geliebte Puppe, Immer Geist und keinen Braten,
Kein Knödel in der Suppe!

Doch vielleicht ist dir zuträglich Nicht die wilde Lendenkraft, Welche galoppieret täglich
Auf dem Ross der Leidenschaft.

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Rubriken — VERSCHIEDENES

Rosenbergstrasse 115

Von Richard Altorfer  ·  Ars Medici 21/2007  ·  25. Oktober 2007

Manche Leute habens einfach einfacher Gutes zu tun. Man könnte neidisch werden. Die Harry-Potter-Autorin und inzwischen zig hundertfache Millionärin Joanne Rowling erlaubt die Veröffentlichung eines ihrer seltenen exklusiven Interviews lediglich in den Strassenzeitungen von Deutschland, Österreich und der Schweiz (bei uns heisst dieses soziale Zeitungsprojekt «Surprise»). Damit sollen die Strassenzeitungen ihre Auflage steigern und etwas dazu verdienen können. Eine gute Sache, zweifellos. So einfach möchte unsereiner auch mal eine gute Tat vollbringen und damit erst noch in der Presse erscheinen können.

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