ARS MEDICI - News
Leistungssport: Die Bedeutung des Menstruationszyklus bei Athletin
Hormonelle Schwankungen während des Menstruationszyklus können die sportliche Leistungsfähigkeit von Sportlerinnen auf vielfältige Weise beeinflussen. Ob und in welchem Ausmass sich diese Einflüsse auf die objektivierbare sportliche Leistungsfähigkeit auswirken, ist wissenschaftlich noch nicht abschliessend geklärt.
Therapie der venösen Thromboembolie: Womit, wie lange, bei wem?
Art und Dauer einer Thrombosebehandlung hängen von der Ursache der Thrombose und den vorhandenen Risikofaktoren ab. Welche Faktoren in der Therapie einer venösen Thromboembolie eine Rolle spielen und welche Antikoagulanzien sich wofür eignen, erläuterte Prof. Dr. Stefano Barco, Stv. Klinikdirektor, Klinik für Angiologie, Universitätsspital Zürich, am Ärztekongress in Davos.
Interview: Lange Wartezeiten in der Kinderpsychiatrie
Depression bei Kindern und Jugendlichen
In der Schweiz besteht weiterhin ein deutlicher Mangel an Fachärztinnen und Fachärzten für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Dies führt regional zu Wartezeiten von mehreren Monaten. Gleichzeitig nehmen Notfallkonsultationen, insbesondere bei Jugendlichen in Krisensituationen, zu. Vor diesem Hintergrund kommt der kinderärztlichen Erstversorgung eine zentrale Rolle zu. Das Vorgehen bei Diagnostik und Therapie ist in den Leitlinien festgehalten.
Hyponatriämie: Die häufigste Elektrolytstörung
Prof. Dr. Thomas Fehr, Chefarzt Innere Medizin am Kantonsspital Graubünden, gab am Ärzteforum Davos Einblick in die Hyponatriämie, die die häufigste Elektrolytstörung in der klinischen Medizin darstellt und sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich eine zentrale Rolle spielt. Vor allem in der Allgemeinmedizin begegnen Ärzte ihr regelmässig – sei es im Rahmen von Routine-Laboruntersuchungen, bei älteren multimorbiden Patienten oder im Kontext akuter Erkrankungen wie Infektionen oder Exsikkose.
Update COPD: Epidemiologie, Diagnostik und Therapie
COPD ist mit einer hohen Krankheitslast, eingeschränkter Lebensqualität sowie beträchtlichen gesundheitsökonomischen Kosten verbunden. Dr. Leander Gonzalez, Abteilungsleiter und Chefarzt Pneumologie, Spitalzentrum Oberwallis, Visp, berichtete am Ärztekongress Quadrimed in Crans-Montana über dieses häufige Krankheitsbild, das durch eine langsam progrediente, nicht vollständig reversible Atemwegs obstruktion gekennzeichnet ist und mit einer ausgeprägten systemischen Inflammation sowie zahlreichen Komorbiditäten einhergeht.
Inkretinbasierte Therapie: «Medikament für alle Probleme?»
Für viele gesundheitlichen Probleme ist Adipositas eine Ursache. Umgekehrt zeigt sich in Studien, dass GLP-1-Rezeptoragonisten nicht nur den Blutzucker, das Gewicht und kardiovaskuläre Erkrankungen reduzieren, sondern auch weitere Erkrankungen z.B. der Niere und Leber, Schlafapnoe und Arthrosebeschwerden verbessern können. Ein Allzwecktherapeutikum also?
Morbus Parkinson: Nicht motorische Frühsymptome erkennen
Nicht motorische Symptome treten sowohl in der Prodromalphase des Morbus Parkinson auf als auch während des gesamten Krankheitsverlaufs. «Solche Symptome sind oft unspezifisch, sollten aber den Hausarzt, der den Patienten häufiger sieht als der Neurologe, hellhörig machen», sagte Prof. Dr. Alexander Tarnutzer, Leitender Arzt Neurologie, Kantonsspital Baden, an einem FOMF-WebUp. Auf welche Symptome der Hausarzt achten kann.
Lipidtherapie-Update: LDL – nicht nur der Einzelwert, sondern Gesamtexposition und Risikomodifikatoren zählen
Eine risikoadaptierte Senkung des LDL-Cholesterins ist zur Prävention von atherosklerosebedingten kardiovaskulären Ereignissen notwendig und reduziert das Risiko wirksam. Wie Risikomodifikatoren die Situation zusätzlich verändern und ob eine starke Absenkung des LDL-C-Spiegels auch gefahrlos für andere Organe ist, erläuterte Dr. Lilian Sewing, Universitätsspital Basel, an einer FOMF-Veranstaltung.
FSME-Impfung: Indikation grosszügig stellen
Mit dem Frühling kommen auch die Zecken. Und damit die von ihnen übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Eine Schutzimpfung gegen diese Erkrankung beugt bleibenden Schäden vor.