Ist Prävention möglich? Altersbedingte Störung der Immunfunktion
Mit fortschreitendem Lebensalter nimmt die Immunfunktion immer stärker ab. Gleichzeitig lässt sich oft auch eine Low-Grade-Entzündung beobachten, ebenso eine Dysbiose des Mikrobioms.
Mit fortschreitendem Lebensalter nimmt die Immunfunktion immer stärker ab. Gleichzeitig lässt sich oft auch eine Low-Grade-Entzündung beobachten, ebenso eine Dysbiose des Mikrobioms.
In der Schweiz gilt eine Krankheit als selten, wenn weniger als eine von 2000 Personen betroffen ist. In ihrer Gesamtheit stellen seltene Krankheiten jedoch ein relevantes gesundheitliches Problem dar: Rund eine von 14 Personen lebt mit einer seltenen Erkrankung. Eine Veranstaltung am UniversitätsKinderspital Zürich widmete sich der Sensibilisierung für diese Krankheitsgruppe und zeigte Perspektiven für eine verbesserte Versorgung der Betroffenen auf.
Die Daten der menuCH-Kids-Studie liefern wichtige Erkenntnisse zu den Ernährugsgewohnheiten. Sie unterstützen die Erkennung von Gesundheitsrisiken und bilden die Grundlage für die Entwicklung von evidenzbasierten Handlungsempfehlungen von ernährungspolitischen Massnahmen. Die jetzt publizierten Rohdaten werden weiter ausgewertet und bilden eine wichtige Grundlage für weitere Forschungsprojekte.
Immer mehr kristallisiert sich heraus, dass die klassischen kardiovaskulären Risikofaktoren nicht nur die Herzgesundheit beeinträchtigen, sondern auch die Hirngesundheit, etwa durch Hirnschläge oder Demenz. Die gute Nachricht ist, dass diese Risikofaktoren modifizierbar sind und eine konsequente Reduktion die Lebenserwartung bei klarem Geist verlängern kann. Der Aufwand lohnt sich, wie Prof. Dr. Marcel Arnold, Chefarzt, Leiter Stroke Center und Ambulantes Neurovaskuläres Zentrum, Inselspital Bern, am AGLA Update Meeting betonte.
Fortschritte in Diagnostik und Therapie versprechen Patienten mit primärer biliärer Cholangitis eine individualisierte Behandlung und eine verbesserte Lebensqualität. Neue Ansätze könnten die Zukunft der Therapie prägen.
Während viele Patienten Therapien für zu hohen Blutdruck und Diabetes erhalten, wird die Lipidsenkung nicht mit gleicher Konsequenz durchgeführt. Dabei gilt hohes LDL-Cholesterin als der stärkste kardiovaskuläre Risikofaktor. Welche Optionen zur Verfügung stehen, wie stark diese wirken und bei wem sich eine Therapie lohnt, erklärte Prof. Dr. Roger Lehmann, Universitätsspital Zürich, an einer FOMF-Veranstaltung in Zürich.
Idiopathische Skoliosen sind nach wie vor der häufigste Grund für Deformitäten der Wirbelsäule bei Kindern und Jugendlichen. Trotz anhaltender Forschung auf diesem Gebiet sind die Ursachen, die zur Entstehung dieser Skoliosen führen, noch immer weitgehend unklar. Da es sich bei der adoleszenten idiopathischen Skoliose um eine Wachstumsstörung der Wirbelsäule handelt, ist eine Früherkennung entscheidend für eine optimale Behandlung.
Als relativ harmlos galten bis anhin Symptome einer Infektion mit dem FSME-Virus ohne Beteiligung des ZNS, weil sie meist scheinbar folgenlos abheilen. Doch dem sei nicht so, betonte Prof. Dr. Dace Zavadska, Universitätsspital Riga, Lettland. Auch eine Non-ZNS-FMSE könne einen negativen Einfluss auf die Gesundheit der Patienten haben, sagte sie in ihrer Keynote-Lecture am Schweizer Impfkongress.