Rheumatoide Arthritis
Neue Laborparameter für die Beurteilung der Krankheitsaktivität
Die klinische Untersuchung reicht zur Beurteilung der Krankheitsaktivität bei rheumatoider Arthritis nicht aus. Laborparameter spielen eine wichtige Rolle.
Neue Laborparameter für die Beurteilung der Krankheitsaktivität
Die klinische Untersuchung reicht zur Beurteilung der Krankheitsaktivität bei rheumatoider Arthritis nicht aus. Laborparameter spielen eine wichtige Rolle.
Adalimumab, Etanercept und Infliximab bei Biologika-naiven und bei Patienten nach Biologikawechsel im US-amerikanischen CORRONA-Register
Gibt es Unterschiede im Ansprechen auf die drei Tumor-Nekrose-Faktor- alpha-Hemmer Adalimumab, Etanercept und Infliximab? Wie steht es mit dem Durchhalten der Therapie? Unterscheiden sich Response-, Remissions- und Persistenzraten bei Patienten, die das Biologikum wechseln mussten?
Tofacitinibmonotherapie wirksam, Sicherheit aber unklar
Die Monotherapie mit Tofacitinib erwies sich in einer Phase-III-Studie bei rheumatoider Arthritis als wirksam zur Reduzierung der Symptomatik und zur Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit. Allerdings bestand ein erhöhtes Infektionsrisiko im Vergleich zu Plazebo, und zur Evaluierung weiterer Sicherheitsaspekte sind umfangreichere Untersuchungen erforderlich.
Zielgerichtete orale Therapien gehen an den Start
Mit dem vertieften Verständnis der Pathophysiologie der Rheumatoiden Arthritis (RA) zeichnen sich auch vielversprechende neue Therapieprinzipien ab. Die Aufklärung verschiedener intrazellulärer Signalkaskaden eröffnet neue Möglichkeiten einer umfassenden Ausschaltung proinflammatorischer Zytokine. Im Unterschied zu den Biologika, die extrazellulär ein definiertes Zytokin blockieren (z.B. IL-6 oder TNF-α), wirken die «small molecules» intrazellulär und unterbinden zentrale Signalwege, die für die Produktion, Freisetzung und Aktivität unterschiedlicher Zytokine essenziell sind. In klinischen Studien der Phase-III wird Tofacitinib geprüft, ein potenter oral anwendbarer Hemmer der Januskinasen (JAK).
Rheumatoide Arthritis schädigt zuerst die Hand- und Fingergelenke
In der Regel werden im Verlauf der rheumatoiden Arthritis zuerst die Hand- und Fingergelenke geschädigt. Handchirurgen betonten am EULAR-Kongress in Kopenhagen, dass eine allfällige Operation frühzeitig erfolgen sollte.
Günstigerer Verlauf durch Frühtherapie
Lange Zeit galt der Verlauf einer rheumatoiden Arthritis (RA) durch Gelenkdestruktionen, Fehlstellungen und Immobilisation als schicksalhaft vorgezeichnet. Fortschritte in der Diagnostik, neue Substanzgruppen sowie eine verbesserte Therapiekontrolle haben in den letzten Jahren zu einer deutlichen Verbesserung der Prognose von Patienten mit RA geführt. Eine frühe Diagnose und eine sich unmittelbar anschliessende Basistherapie bilden dabei die Voraussetzung für eine Remission.
Entwicklung therapeutischer Optionen und aktuelle Strategien
Wie einst das «Wundermittel» Kortison werden zurzeit neue «Biologicals» wie die TNF-␣-Hemmer als weiterer Durchbruch für die Behandlung von Patienten mit rheumatoider Arthritis gefeiert. Zahlreiche neue, vielversprechende Basistherapien stehen kurz vor ihrer Einführung. Dem Fernziel der Rheumatologie, einmal bei allen Arthritispatienten eine anhaltende Remission zu erreichen, rücken wir damit immer näher. Weiterhin vermögen wir aber kaum vorauszusagen, welche Patienten auf einzelne Substanzen ansprechen, welche nicht davon profitieren werden und mit welchen Nebenwirkungen der einzelne Patient rechnen muss.
Nach den Tumornekrosefaktor-Hemmern sind jetzt auch die B- und T-Zellen im Visier
In den letzten Jahren haben neue Medikamente, die auf einer Hemmung der zerstörerischen Wirkung des Tumornekrosefaktors-alpha (TNF-␣) basieren, in der Behandlung der rheumatoiden Arthritis eine Revolution gebracht. Nicht alle Patienten profitieren jedoch von diesen Biologika, weshalb die Suche nach neuen Wirkprinzipien weitergeht.
Rheumatoide Arthritis – Mit Statinen zwei Fliegen auf einen Schlag treffen?
Die chronische Entzündung bedroht bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) nicht nur Struktur und Funktion der Gelenke. Die Betroffenen erleiden auch eine signifikant erhöhte kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität. Statine bewirken bei Patienten ohne chronische Entzündungskrankheit eine klinisch bedeutsame vaskuläre Risikoreduktion.
Gezielte pharmakologische Interventionen können die Gelenkzerstörung minimieren
Neue Medikamente haben die Therapie der rheumatoiden Arthritis sehr viel aussichtsreicher und hoffnungsvoller
gemacht. Daneben behält aber die physikalische Therapie ihren äusserst wichtigen Platz.