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In der Schweizer Zeitschrift für Gynäkologie erscheinen aktuelle Beiträge zu Schwerpunktthemen, Kongressberichte, Interviews und Neuigkeiten aus Klinik, Praxis und Forschung. Sie ist das offizielle Organ der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendgynäkologie (GYNEA) und kommt mit einer Auflage von ca. 3500 Exemplaren 4 mal pro Jahr.

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Schlagwort: Gynäkologie

Guideline SGGG

Später Schwangerschaftsabbruch nach der 12 Woche

Rahmenbedingungen für ein verantwortungsvolles Vorgehen bei Indikationsstellung und Durchführung

Von Daniel Surbeck  ·  Gynäkologie 03/2023  ·  30. Juni 2023

Die Begleitung und Betreuung im Zusammenhang mit einem Schwangerschaftsabbruch im 2. oder 3. Trimenon ist für alle Beteiligten anspruchsvoll und belastend. In der Gynäkologie/Geburtshilfe tätige Medizinal- und Gesundheitsfachpersonen werden (u.a. infolge der Entwicklungen in der Pränataldiagnostik) voraussichtlich in zunehmendem Masse mit diesem Thema konfrontiert sein. Um der individuellen Situation aus medizinischer, psychischer und ethischer Sicht gerecht zu werden und um die Belastungen für alle Involvierten möglichst gering zu halten, ist es entscheidend, Rahmenbedingungen zu schaffen, die ein medizinisch, rechtlich und ethisch verantwortungsvolles Vorgehen bei der Indikationsstellung und Durchführung eines nach dem ersten Trimenon vorgenommenen, späten Schwangerschaftsabbruchs gewährleisten.

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JOURNAL CLUB

Gesundheitsberatung – Nikotin erhöht das Risiko für Brustkrebs

Von Bärbel Hirrle  ·  Gynäkologie 03/2023  ·  30. Juni 2023

Bisher wurde kontrovers diskutiert, ob Raucherinnen ein höheres Risiko für ein Mammakarzinom haben als Nichtraucherinnen. Ein systematisches Review von Beobachtungsstudien mit mehr als 2,3 Millionen Teilnehmerinnen und eine Metaanalyse zeigten jetzt, dass Aktiv- aber auch Passivrauchen bei jungen (prämenopausalen) Frauen das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, steigert – umso deutlicher, je mehr und länger geraucht wurde.

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Fortbildung/Prisma

«Bestätigen Sie die jungen Frauen! Sie sind ok!»

Vermeintlich unattraktives Körperbild: Sicht der gynäkologischen Psychosomatik

Von Bärbel Hirrle  ·  Gynäkologie 03/2023  ·  30. Juni 2023

Immer wieder werde deutlich, dass sich gerade junge Frauen mit viel Unsicherheit bis Selbstabwertung betrachten, so Beobachtungen in psychologischen und frauenärztlichen Praxen. Gestylte Körper auf Social-Media-Kanälen werden als Norm verstanden und daraus Wünsche nach «korrigierenden» Operationen an Genitalien und Brust abgeleitet. Zudem: Essstörungen und Depressionen betreffen noch immer zu zwei Dritteln die Frauen – und dies trotz ihrem höheren Selbstbestimmungsrecht gegenüber früheren Generationen.

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FIRST-TO-DISCUSS-Newsletter - Gynäkologische Endokrinologie und Menopause (SGEM)

Telemedizin und Frauengesundheit

Von Anna Raggi  ·  Gynäkologie 03/2023  ·  30. Juni 2023

Die Grundidee der Telemedizin besteht in einer schnelleren, effizienteren und kostengünstigeren Gesundheitsversorgung ohne Zeit- und Wegverluste. Für Patientinnen und für alle Gesundheitsfachpersonen ist es wichtig zu wissen, welche Gesundheits-Apps und telemedizinischen Anwendungen die notwendigen Anforderungen sowie Qualitätskriterien erfüllen und in welchen Situationen bzw. mit welchem Zweck sie angewendet oder empfohlen werden können.

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FIRST-TO-DISCUSS-Newsletter - Gynäkologische Endokrinologie und Menopause (SGEM)

Einfluss der lebenslangen kumulativen Östrogenexposition auf das Apoplex-Risiko

Von Petra Stute  ·  Gynäkologie 03/2023  ·  30. Juni 2023

Es gibt viele Risikofaktoren für einen Schlaganfall. Welchen kumulativen Einfluss reproduktive Faktoren auf das Schlaganfallrisiko im Allgemeinen und seine Subtypen im Speziellen haben, wurde jedoch bisher nicht ausreichend untersucht. Das Ziel der prospektiven Kohortenstudie war es daher, die Assoziation der lebenslangen, auf reproduktiven Faktoren basierenden, kumulativen Östrogenexposition mit dem Schlaganfall und seinen Subtypen bei postmenopausalen Frauen zu untersuchen.

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Editorial

Healthy Aging – gerade auch für Frauen

Von Alexandra Kohl Schwartz  ·  Gynäkologie 03/2023  ·  30. Juni 2023

Die Weltbevölkerung altert rasch. Prognosen zufolge wird die Zahl der Menschen über 60 Jahren bis 2050 auf 2 Milliarden ansteigen und damit zum ersten Mal in der Geschichte die Zahl der jungen Menschen übersteigen.

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KONGRESSBERICHT

Brustkrebs im Frühstadium: Adjuvante Optionen bei Niedrig- und Hoch-Risiko-Tumoren

Von Bärbel Hirrle  ·  Gynäkologie 02/2023  ·  5. Mai 2023

Beim diesjährigen SGBCC wurden zum frühen, hormonrezeptorpositiven (HR+) Brustkrebs interessante Studienresultate in den Posterpräsentationen vorgestellt, die je nach Risikotyp eine Deeskalation oder auch Erweiterung von Standardtherapien prüften.

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Editorial

Wann ist eine Schwangere «älter»?

Von Leo Schäffer  ·  Gynäkologie 02/2023  ·  5. Mai 2023

Würden Sie sich als über 35-jährige Schwangere als «älter» bezeichnen? Können wir diese Bezeichnung guten Gewissens verwenden? Ist man nicht so alt, wie man sich fühlt und kann nicht ein grosser Unterschied zwischen chronologischem und biologischem Alter bestehen?

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Späte Schwangerschaft

Der Vorsorgeplan bei «älteren Schwangeren»

Beratung, Risikoevaluation, Aufgaben in Prävention und Monitoring

Von Katharina Walter und Leonhard Schäffer  ·  Gynäkologie 02/2023  ·  5. Mai 2023

Das Ziel der Schwangerenvorsorge ist gemäss der WHO-Empfehlungen die Reduktion von Komplikationen durch eine optimierte und adaptierte Betreuung (1). Schwangerschaften in fortgeschrittenem Alter haben erhöhte Komplikationsraten und werden daher als Risikoschwangerschaften eingestuft. Die Erstellung eines Risikoprofils und eine adaptierte Schwangerschaftsvorsorge sind empfehlenswert zur Vermeidung bzw. Früherkennung maternaler und fetaler Komplikationen.

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Späte Schwangerschaft

Pränataldiagnostik im fortgeschrittenen mütterlichen Alter

Worauf ist besonders zu achten?

Von Barbara Hürbin und Gwendolyn Manegold-Brauer  ·  Gynäkologie 02/2023  ·  5. Mai 2023

Der Anteil der Mütter ≥ 35 Jahre bei Geburt nimmt stetig zu (1), und es ist bekannt, dass das Hintergrundrisiko für Trisomien wesentlich vom mütterlichen Alter abhängt (2). Mit dem nicht invasiven Pränataltest (NIPT) haben wir in der Schweiz seit 2012 eine äusserst sensitive Screeningmethode auf die häufigsten Chromosomenstörungen zusätzlich zum etablierten Ersttrimestertest (3). Jedoch haben «ältere» schwangere Frauen auch andere erhöhte Risiken, welchen in der Pränataldiagnostik Beachtung geschenkt werden sollte (4).

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