Antimuskarinika werden zur Therapie der Reizblase eingesetzt. Die parasympatholytisch wirksamen Antimuskarinika heben die Wirkungen von Acetylcholin an den muskarinischen Rezeptoren in der Blasenwandmuskulatur kompetitiv auf. Aufgrund der möglichen unerwünschten Wirkungen sind sie nicht unumstritten. Parasympatholytika können unter anderem Harnretention, Mundtrockenheit, Tachykardie, Verstopfung und zentrale Effekte wie Müdigkeit und Verwirrung verursachen. Ein systematischer Review untersuchte die Wirksamkeit alternativer Therapieverfahren.
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