Acne inversa: Neuer Score lässt den Schweregrad besser einschätzen
Mit dem neuen Diagnose-Score IHS4 kann bei einer Acne inversa der Schweregrad besser eingeschätzt und entsprechend die Therapie ausgewählt werden.
Mit dem neuen Diagnose-Score IHS4 kann bei einer Acne inversa der Schweregrad besser eingeschätzt und entsprechend die Therapie ausgewählt werden.
Verfahren im Vergleich
Um Falten zu mildern, haben sich heute verschiedene Methoden etabliert. Auch bei den Laserverfahren gibt es Unterschiede – hinsichtlich der Effektivität, aber auch im Hinblick auf Schmerzen und Dauer des Heilungsverlaufs.
Was ist besser – unter die Haut oder unter die Zunge?
Seit Längerem wird diskutiert, was besser wirke: die subkutane Immuntherapie oder die sublinguale. Die Studien mit direktem Vergleich der Applikationsformen reichen noch nicht aus, um zu einem hiebund stichfesten Ergebnis zu kommen.
Schönheitsideal, diversifiziert
Die Liste der schönsten Menschen der Welt ist in den letzten zwanzig Jahren länger geworden. In einer kleinen Studie ist vor allem auffällig, dass das Durchschnittsalter der Schönheiten gestiegen ist. Wieweit dies allerdings den Akteuren der ästhetischen Medizin geschuldet ist, lässt die Studie offen.
Kurzzeittherapie mit oralen Kortikoiden
Orale Kortikoide für weniger als 30 Tage werden häufig verordnet – unter anderem bei Allergien oder akuten Rückenschmerzen. Während die Risiken einer dauerhaften Kortisontherapie gut bekannt sind, weiss man über die Nebenwirkung einer solchen Kurzzeittherapie noch wenig. Licht ins Dunkel bringt nun eine grosse amerikanische Studie.
Mit subkutan verabreichtem Methotrexat lässt sich Schuppenflechte eindämmen
Obwohl Methotrexat seit Langem bei Schuppenflechte eingesetzt wird, ist die Datenlage für den Nutzen des Immunsuppressivums eher dürftig. Eine neue plazebokontrollierte Phase-III-Studie mit subkutaner Verabreichung schliesst nun die Wissenslücke – wenigstens zum Teil. Methotrexat s.c. verbessert den PASI bei gutem Sicherheitsprofil.
Jede dritte Frau entwickelt durch Bestrahlung bei Brustkrebsbehandlung ein Radioderm
Jucken, Brennen, Teleangiektasien, Atrophie, sogar Fibrose und Ulzerationen im Bestrahlungsfeld – Radiodermatitis ist der Preis, den viele Frauen mit Brustkrebs für ihr Überleben bezahlen müssen. Mit Lasertherapie lassen sich diese Beschwerden lindern – und möglicherweise ihnen sogar vorbeugen.
Mit der elektrischen Impedanzspektroskopie lassen sich Muttermale besser beurteilen
Die Diagnostik von Hauttumoren hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Auflichtmikroskopie und Laserscan helfen heute, verdächtige Naevi hinsichtlich ihres Malignomrisikos zu beurteilen. Die Trefferquote lässt sich mit dem neuen System, der elektrischen Impedanzspektroskopie, noch steigern.
Andere Länder, andere Marker
Nach der rheumatoiden Arthritis gilt die Spondylarthritis mit 23,8 Erkrankungsfällen auf 10 000 Personen in Europa als zweithäufigste entzündlich-rheumatische Erkrankung. Entsprechend waren ihr auf dem EULAR etliche Vorträge gewidmet. Auch wenn kein Durchbruch bei der Behandlung des früher als Morbus Bechterew bezeichneten Krankheitsbildes erzielt wurde, so gibt es neue Erkenntnisse zur Diagnostik und Therapie.
Kühlsystem reduziert Ausmass der Alopezie unter Chemotherapie bei Brustkrebs
Wenn Frauen sich aufgrund einer Brustkrebserkrankung einer zytostatischen Therapie unterziehen sollen, fürchten sie eine Nebenwirkung besonders: Haarausfall. Dem kann man vorbeugen, indem man die Kopfhaut kontinuierlich während der Chemotherapieinfusionen kühlt. Dass dies zumindest teilweise funktioniert, belegen zwei aktuelle Studien.