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Jede Ausgabe der Schweizer Zeitschrift für Psychiatrie & Neurologie hat einen Themenschwerpunkt, betreut von einem hochkarätigen Editorial Board aus Psychiatern und Neurologen. Berichte von nationalen und internationalen Kongressen runden das Angebot ab, und das 3 mal pro Jahr in einer Auflage von ca. 4000 Exemplaren.

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Schlagwort: Psychiatrie

Neurologie: Delir — UPDATE

Hypertonie-Refresher für die neurologische Praxis

Von Daniel Eschle  ·  Psychiatrie & Neurologie 03/2024  ·  20. Juni 2024

In der Neurologie kommen wir mit der arteriellen Hypertonie sowie mit Antihypertensiva in Berührung, wenn wir beispielsweise bei der Behandlung des essenziellen Tremors oder zur Migräneprophylaxe bestimmte Betablocker verschreiben oder uns überlegen, welcher Blutdruck auf der Stroke Unit toleriert werden soll, und wenn wir über die beste Sekundärprophylaxe aufklären nach einer Hirnblutung. Die arterielle Hypertonie ist ein Thema, das fächerübergreifend von Relevanz ist. Sie ist häufig, potenziell gefährlich und kann iatrogen entstehen.

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Psychiatrie: Zwangsstörungen — Editorial

Zwangsstörungen: Expositionsbasierte Behandlungen helfen am besten

Von Klaus Bader  ·  Psychiatrie & Neurologie 03/2024  ·  20. Juni 2024

Rund 3% der Bevölkerung leiden mindestens einmal im Leben an einer Zwangsstörung. In der Regel nehmen Zwangsstörungen einen ungünstigen Verlauf. Die Symptomatik beginnt eher früh, in der Kindheit und Jugend oder im frühen Erwachsenenalter.

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Psychiatrie: Zwangsstörungen — Fortbildung

Expositionstherapie bei Zwangserkrankungen – Varianten und Optionen

Von Karina Wahl und Klaus Bader  ·  Psychiatrie & Neurologie 03/2024  ·  20. Juni 2024

Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) mit den Kernelementen Exposition und Reaktionsmanagement ist ein gut wirksames psychotherapeutisches Behandlungsverfahren, das nach Stand der Forschung als Methode der Wahl gilt. In der klinischen Praxis scheint der Ansatz noch immer mangelhaft implementiert zu sein. So dauert es zirka 6 Jahre, bis es zu einer störungsspezifischen Behandlung kommt, und nur die Hälfte der Betroffenen erhalten eine expositionsbasierte Therapie (1–3). Nicht alle Patienten können sich auf diesen Therapieansatz einlassen oder sprechen in gewünschter Weise darauf an. Varianten und weitere Optionen werden in diesem Artikel dargestellt.

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Psychiatrie: Zwangsstörungen — Fortbildung

Ich bemerke und entscheide – Tun, was der Zwang sagt oder was mir wirklich wichtig ist?

Akzeptanz- und Commitmenttherapie bei Zwangsstörungen

Von Jannis Behr  ·  Psychiatrie & Neurologie 03/2024  ·  20. Juni 2024

Die Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) ist ein expositionsorientiertes Verfahren, welches sich für die Behandlung von Zwangsstörungen eignet. Statt Erlebnisvermeidung in Form von Ritualen und Zwangshandlungen stellt sie werteorientiertes Handeln in den Vordergrund. Dabei fördert ACT die Bereitschaft, Zwangsgedanken und Gefühle wie Angst oder Ekel zu erleben.

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Neurologie: Delir — Editorial

Kennen Sie die State-of-the-Art Prävention und Behandlung von Delirien?

Von Isabella Glaser  ·  Psychiatrie & Neurologie 03/2024  ·  20. Juni 2024

In den letzten Jahren wurden jährlich zirka 2000 Artikel zum Thema Delir auf Pubmed veröffentlicht, Tendenz steigend: In diesem Jahr (bis zum 8.4.2024) sind es bereits 724 Artikel. Das zeigt, dass das Syndrom Delir uns nicht nur als Kliniker beschäftigt, sondern auch in der Wissenschaft hochpräsent ist

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Neurologie: Delir — Fortbildung

Das Delir beim neurologischen Patienten: Übersicht zu Diagnosestellung und Management

Inzidenz, Prävalenz und Risikofaktoren

Von Carl Moritz Zipser  ·  Psychiatrie & Neurologie 03/2024  ·  20. Juni 2024

Das Delir ist ein sehr häufiges akutes neuropsychiatrisches Syndrom, auch im Kontext neurologischer Erkrankungen. An der Pathogenese des Delirs sind verschiedene Mechanismen beteiligt, unter anderem Neurotransmitterveränderungen und Neuroinflammation. Risikofaktoren des Delirs können in Prädispositions- und Präzipitationsfaktoren eingeteilt werden. Akute neurologische Erkrankungen, beispielsweise Schlaganfälle, können auch bei Patienten mit geringer Prädisposition zum Delir führen. Die Diagnosestellung des Delirs bei neurologischen Patienten ist herausfordernd und erfordert eine sorgfältige Differenzialdiagnostik.

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Psychiatrie: ICD-11 — Fortbildung

Verwendung der ICD-11 in der Psychiatrie – Empfehlungen der Fachgesellschaften Erwachsenenpsychiatrie und der Swiss Insurance Medicine

Von Gerhard Ebner  ·  Psychiatrie & Neurologie 02/2024  ·  25. April 2024

Die ICD-11, Nachfolge von ICD-10, wurde von der WHO im Januar 2022 eingeführt und liegt auch in einer deutschen Übersetzung vor. Geplant ist, dass sie in den nächsten 5 Jahren nach Publikation die aktuell gültige ICD-10 ablösen wird. ICD-11 enthält bedeutsame, für die klinische wie für die gutachterlich psychiatrische Diagnosestellung wichtige Änderungen. Die Diagnostik und Schweregradeinteilung richtet sich vermehrt auf funktionelle Einschränkungen aus und bezieht dimensionale Aspekte stärker mit ein, was seitens psychiatrischer Fachverbände und der Swiss Insurance Medicine begrüsst wird.

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Psychiatrie: ICD-11 — Fortbildung

ICD-11 im Vergleich zur ICD-10 – Strukturelle und inhaltliche Veränderungen

Von Rolf-Dieter Stieglitz  ·  Psychiatrie & Neurologie 02/2024  ·  25. April 2024

Mit der ICD-11 wird gegenüber der ICD-10 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein umfassend überarbeitetes und erweitertes Klassifikationssystem auch für psychische Störungen vorgelegt. Veränderungen und Neuerungen beziehen sich unter anderem auf die Gesamtstruktur des Systems, die Veränderung einzelner Störungen, die Neuaufnahme und Umgruppierung von Störungen sowie auf grundlegend veränderte Kodierungsregeln.

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Neurologie: Neuroonkologie — Editorial

Das neue Gebiet der Neuroonkologie nimmt Fahrt auf

Von Michael Weller  ·  Psychiatrie & Neurologie 02/2024  ·  25. April 2024

Die Neuroonkologie befindet sich in einer Zeit spannender Entwicklungen auf verschiedenen Ebenen. Einerseits werden zahlreiche neue Therapieverfahren erprobt und mit dem positiven Ausgang der ersten randomisierten Studie zu einem pharmakologischen Inhibitor mutierter Isozitratdehydrogenase (IDH), Vorasidenib (PMID 37272516), könnte eine neue Therapiestrategie für Patienten mit niedergradigen IDH-mutierten Gliomen noch in diesem Jahr Einzug in die klinische Neuroonkologie halten.

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Neurologie: Neuroonkologie — Fortbildung

Neurokutane Syndrome (Phakomatosen)

Von Christian Rothermundt, Katrin Scheinemann, Michaela Baldauf, Oliver Maier und Thomas Hundsberger  ·  Psychiatrie & Neurologie 02/2024  ·  25. April 2024

Neurokutane Syndrome (früher: Phakomatosen) sind eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, die auf unterschiedlichen Gendefekten beruhen. Alle Vererbungsmodi kommen vor, zudem besteht teils eine recht hohe Neumutationsrate. Ein multidisziplinäres Behandlungsteam ist eine wichtige Voraussetzung für ein gutes Management dieser komplexen Krankheitsbilder. Neben den klinischen Disziplinen, Sozialberatung und anderen therapeutischen Disziplinen ist die Humangenetik und ein koordinierter Transitionsprozess wichtig für eine umfassende Betreuung.

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