Infektiologie und Impfungen – Lernen für die nächste Pandemie
Interview mit Prof. Dr. med. Ulrich Heininger, Leitender Arzt und Stv. Chefarzt Pädiatrie Pädiatrische Infektiologie und Vakzinologie Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB)
Interview mit Prof. Dr. med. Ulrich Heininger, Leitender Arzt und Stv. Chefarzt Pädiatrie Pädiatrische Infektiologie und Vakzinologie Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB)
Eine kürzlich publizierte Studie (1) legt nahe, dass Multiple Sklerose (MS) durch eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) ausgelöst werden könnte – eine Hypothese, die unter Neurologen schon seit Langem diskutiert wird. In der Studie aus den USA war die EBV-Infektion mit einem um das 32-Fache erhöhten Risiko für MS assoziiert. Die Autoren der Studie spekulieren, dass eine Impfung gegen EBV möglicherweise das MS-Risiko senken könnte.
Dr. med. Isabelle Fuss, Hausarztpraxis MZ Brugg
Management bei Langzeittherapie mit Glukokortikoiden
Die sogenannte Steroidosteoporose zählt zu den häufigsten Nebenwirkungen einer langfristigen Glukokortikoidtherapie. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) hat, ebenso wie die Schweizerische Gesellschaft für Rheumatologie (SGR), ihre Leitlinien zur Steroidosteoporose vor Kurzem aktualisiert. Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte für die Praxis zusammengefasst.
Vor 10, vor 50 und vor 100 Jahren
In einer Erhebung zur Gesundheitskompetenz der Schweizer Bevölkerung gab knapp die Hälfte der Befragten an, Probleme im Umgang mit Gesundheitsinformationen und -diensten zu haben.
Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) hat zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität (DGNM) sowie 17 weiteren Fachgesellschaften die S3-Leitlinie «Reizdarmsyndrom» überarbeitet und dem aktuellen Wissensstand angepasst. Nachfolgend werden die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst.