Schlagwort: Allergologie
Schädigen Umweltschadstoffe, Klimawandel und westlicher Lebensstil die Epithelbarriere?
Hypothese über Zunahme chronischer Erkrankungen
In den letzten Jahrzehnten ist ein weltweiter, epidemieartiger Anstieg chronischer Erkrankungen zu beobachten. Eine Erklärung hierfür liefert die von Prof. Cezmi Akdis aus Davos aufgestellte EpithelbarriereHypothese, die diesen Anstieg auf eine zunehmende Störung von Epithelbarrieren des Körpers zurückführt. Die vielfältigen Mechanismen beschrieb der Schweizer Allergologe in seinem Übersichtsvortrag auf dem SGAI-SSAI-Jahreskongress 2025.
Immunmodulation bei Atemwegsallergien: Bakterienlysat reduziert entzündliche Reaktion der Atemwege
Mikrobielle Therapien wie das Bakterienlysat OM-85 haben das Potenzial zur Immunmodulation der Atemwege – und damit auch zur Linderung eines allergischen Asthmas. In Tierversuchen konnte nach einer intranasalen Applikation des Bakterienlysats eine Modulation der Immunantwort belegt werden.
Atopische Dermatitis: Biomarker sorgen für mehr Treffsicherheit in der Therapiewahl
Biomarker wie TARC/CCL17 und Filaggrin unterstützen die Behandler nicht nur beim Monitoring der Krankheitsaktivität unter zielgerichteten Therapien, sondern helfen auch bei der personalisierten Therapieauswahl anhand der individuellen Biomarker-Profile.
Allergologie im Klimawandel
Neue Herausforderungen – Neophyten, Pollen-Tsunamis, höhere Pollenbelastungen
Der Klimawandel wirkt sich in vielerlei Hinsicht auf das Allergierisiko aus. Aggressivere Allergene, längere Pollenflugzeiten, die Etablierung neuer Allergene und weitere menschengemachte Faktoren stellen die Allergologen vor neue Herausforderungen.
Allergologie im Klimawandel – Neue Herausforderungen – Neophyten, Pollen-Tsunamis, höhere Pollenbelastungen
Der Klimawandel wirkt sich in vielerlei Hinsicht auf das Allergierisiko aus. Aggressivere Allergene, längere Pollenflugzeiten, die Etablierung neuer Allergene und weitere menschengemachte Faktoren stellen die Allergologen vor neue Herausforderungen.
Wege zur Diagnose – Allergien gegen Pollen, Pilze, Milben …
Die Allergologie ist ein wichtiges Querschnittfach. Auch unter dermatologischen Patienten finde sich ein grosser Teil mit allergologischen Problemen im HNO-Gebiet, betonte Dr. Adam Chaker, HNO-Arzt und Allergologie, TUM München, an der Tagung «Dermatologie kompakt & praxisnah».
Polyposis nasi: Es geht auch ohne Chirurgie
Biologika können bei chronischer Rhinosinusitis mit Polyposis nasi langfristig für freies Atmen und Riechen sorgen. Wenn bei einer chronischen Rhinitis mit Polypen die Nasenatmung und damit das Riechvermögen eingeschränkt sind, bleibt oft nur die chirurgische Entfernung der nasalen Schleimhautwucherungen. Doch auch das wirkt nicht dauerhaft: Die Polypen wachsen häufig nach. Da den Polypen ein Entzündungsgeschehen zugrunde liegt, könnten antiinflammatorische Biologika helfen.
Immuntherapie bei allergischer Rhinokonjunktivitis: Subkutan oder sublingual?
Um die Symptome der allergischen Rhinokonjunktivitis zu mildern, hat sich die spezifische Immuntherapie bewährt. Die Darreichungsformen subkutan (SCIT) und sublingual (SLIT) sind weitgehend gleichauf, was Effektivität und Verträglichkeit bzw. Sicherheit betrifft, und haben beide Vor- und Nachteile (siehe Abbildung 1). Bei den Verordnungen liegt die SCIT derzeit noch vorn, doch die SLIT holt auf – vor allem bei Kindern.
Medikamentöse Therapie der saisonalen allergischen Rhinitis
Neue Leitlinie – intranasale Kortikosteroide haben bei Heuschnupfen hohen Stellenwert
Die US-amerikanische Joint Task Force on Practice Parameters hat im Jahr 2017 aktualisierte Empfehlungen zur initialen Therapie der saisonalen allergischen Rhinitis bei Jugendlichen und Erwachsenen herausgegeben. Intranasale Kortikosteroide werden für die meisten Patienten als wichtigste Option zur Kontrolle der Symptomatik erachtet. Bei moderater bis schwerer Erkrankungsform kann die Zugabe eines intranasalen Antihistaminikums in Betracht gezogen werden.