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UKBB
MRI-Simulator nimmt Kindern Angst und senkt Sedierungsbedarf
Als erstes Kinderspital in der Schweiz setzt das UniversitätsKinderspital beider Basel (UKBB) einen MRI-Simulator ein. Das Gerät soll spielerisch helfen, die Angst vor MRI-Untersuchungen zu nehmen und so gleichzeitig die Effizienz in der Kinderradiologie zu verbessern.
MRI-Untersuchungen stellen insbesondere für Kinder eine erhebliche psychische Belastung dar. Angst und mangelnde Kooperation verlängern im klinischen Alltag häufig die Untersuchungszeiten oder machen Sedierungen erforderlich. Der «MINITOM Kids» ermöglicht eine realitätsnahe, altersgerechte Vorbereitung auf die Untersuchung: Geräusche, Bewegungen und Abläufe eines MRI werden spielerisch simuliert und verständlich erklärt. Das interaktive Lernsystem kann auch während des laufenden Betriebs eingesetzt werden. Bislang war ein «Probeliegen», falls erforderlich, nur ausserhalb des regulären Betriebs möglich.
Der MRI-Simulator ermöglicht eine realitätsnahe, altersgerechte Vorbereitung auf die Untersuchung.
Durch die gezielte Vorbereitung können Stress und Unsicherheit reduziert und die Kooperation der Kinder verbessert werden, was nachweislich die Untersuchungszeiten verkürzt und die Sedierungsraten verringert, heisst es in der Medienmitteilung. Das wirke sich nicht zuletzt auch günstig auf die Wirtschaftlichkeit aus. Das Projekt konnte mit Unterstützung der Stiftung Pro UKBB realisiert werden. Mü
Medienmitteilung des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB) vom 28.01.2026
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