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Typ-1-Diabetes: Die Progression nach Neudiagnose kann verlangsamt werden
Typ-1-Diabetes ist eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise die Betazellen angreift und zerstört. Dadurch kommt die Insulinproduktion fast oder ganz zum Erliegen. Die Erkrankung wird typischerweise im Kindes- oder Jugendalter diagnostiziert, kann aber in jedem Alter auftreten. Die meisten Betroffenen benötigen schon früh eine lebenslange Insulintherapie.
Immer häufiger jüngere Kinder betroffen – Typ-1-Diabetes – atypische Symptome nicht verpassen
Die Häufigkeit des Typ-1-Diabetes nimmt zu, besonders auch in der Altersgruppe unter vier Jahren. Es ist wichtig, die Diagnose rasch zu stellen, bevor sich eine schwere diabetische Ketoazidose entwickelt. Dr. Sara Bachmann, Leitende Ärztin Endokrinologie/Diabetologie am Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB), stellte zudem eine neue Stadieneinteilung vor sowie erste Ergebnisse von Studien, bei denen das Fortschreiten ins nächste Stadium medikamentös verzögert werden konnte.
Mortalität nach Myokardinfarkt bleibt für Patienten mit Typ-1-Diabetes hoch
Weitere News
– Grösseres Amputationsrisiko für männliche und geschiedene Diabetiker
– Ist eine metabolisch gesunde Adipositas möglich?
– Sudden-death-Risiko bei bestimmten Medikamenten erhöht
Insulintherapie bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes – Grössere Auswahl und einfachere Therapie
Am Jahreskongress der European Association for the Study of Diabetes (EASD) in Stockholm wurden 2 Studien zur Insulintherapie bei Patienten mit Diabetes präsentiert. Die eine Studie verglich die Basalinsuline Insulin glargin 300 und Insulin degludec 100 bei Typ-1-Diabetes, die andere den Nutzen einer Fixkombination aus Insulin und Liraglutid im Vergleich zu multiplen Insulininjektionen bei Typ-2-Diabetes.
Lernvideos für Kinder mit Typ-1-Diabetes
Das Team der Kinder-Diabetologie am Inselspital, Universitätsspital Bern, hat unter www.kinderdiabetes.ch fünf Lernvideos publiziert. Diese sollen Kindern und Jugendlichen helfen, Herausforderungen zu meistern, die mit der Diagnose eines Typ-1-Diabetes einhergehen.
Typ-1-Diabetes geht zu häufig als Typ 2 durch
Neues Konsensuspapier zum Typ-1-Diabetes-Management
Die beiden grossen Diabetesgesellschaften European Association for the Study of Diabetes (EASD) und American Diabetes Association (ADA) haben ein gemeinsames Konsensuspapier zum Management des Typ-1-Diabetes vorgelegt. Die Autoren stellten die wichtigsten Eckpunkte am virtuellen EASD-Jahreskongress vor.
Frühzeitiger Einsatz einer Insulinpumpe ist sinnvoll
Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes
Bis anhin gab es keine eindeutigen Belege für den besten Zeitpunkt, um nach einer Typ-1-DiabetesDiagnose im Kindes- und Jugendalter mit einer Insulinpumpentherapie zu beginnen. Eine neue Studie zeigt nun, dass ein frühzeitiger Start sinnvoll ist.
Neuer Leitfaden erleichtert Typ-1-Diabetikern Sport im Alltag
EASD/ISPAD-Empfehlungen zur kontinuierlichen Blutzuckermessung
Körperliche Bewegung ist ein wichtiger Baustein beim Management des Typ-1-Diabetes. Allerdings geht damit das Risiko einher, dass der Blutzucker aus dem Gleichgewicht gerät – je nachdem, wie, wie lange und wie intensiv man sich bewegt. Systeme zur kontinuierlichen Glukosemessung ermöglichen heute ein adäquates glykämisches Management, das ein interdisziplinäres Expertenteam in einem neuen Leitfaden vorstellt.
Komplikationen bei Typ-1-Diabetes
Prävention und Behandlung im Kindes- und Jugendalter
Akute Stoffwechselentgleisungen zeigen sich in Form der Hypoglykämie, der diabetischen Ketoazidose oder des hyperglykämischen hyperosmolaren Syndroms. Das Risiko für Folgeerkrankungen wächst exponentiell mit steigender langfristiger HbA1c-Erhöhung. Dieser Beitrag bietet einen Überblick zur Prävention und Therapie von akuten Komplikationen bei Typ-1-Diabetes im Kindes- und Jugendalter.