Schlagwort: Schwangerschaft
Wichtige Präventionsmassnahmen in der Praxis: Familienplanung nach der Geburt
Schwangerschaft und Wochenbett bieten ein wichtiges Zeitfenster für präventive Beratungen zur reproduktiven Gesundheit und (weiteren) Familienplanung sowie zur allgemeinen Gesundheitsprävention. Dazu gehört die Beratung zur sicherer, ggf. stillverträglicher Verhütung, zum optimalen Schwangerschaftsabstand sowie zu Präventionsmassnahmen im Hinblick auf eine zukünftige Schwangerschaft – darunter zur Vermeidung einer CMV-Übertragung, zur Förderung eines gesunden Lebensstils und der psychischen Gesundheit.
Langzeitfolgen nach komplizierten Schwangerschaften und strukturierte Nachsorge
Gravidität: Fenster in die künftige Gesundheit
Komplizierte Schwangerschaften sind frühe Marker einer erhöhten späteren Morbidität. Hypertensive Schwangerschaftserkrankungen, Gestationsdiabetes, Frühgeburt, fetale Wachstumsrestriktion oder Schwangerschaftsverluste sind mit langfristigen kardiovaskulären, metabolischen, psychischen und urogynäkologischen Risiken assoziiert. Daraus ergibt sich für die gynäkologische Praxis die Notwendigkeit einer strukturierten, risikoadaptierten Nachsorge.
Akute und rezidivierende Harnwegsinfektionen – Update
Akute Harnwegsinfektionen (HWI) gehören zu den häufigsten bakteriellen Infektionen in der gynäkologischen Praxis. HWIs betreffen die Hälfte aller Frauen; von den Betroffenen erlei- det mindestens ein Viertel ein Rezidiv.
Säurehemmer bei Schwangeren
Nr. 91: Prävention der Infektionen durch RSV in der Schwangerschaft und postpartal
Der SGGG-Expertenbrief fasst die aktuellen Präventionsstrategien vor Infektionen mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) zusammen, welche bei Säuglingen eine wichtige Morbiditäts- und Mortalitätsursache in den ersten Lebensmonaten sind.
Atopische Dermatitis: Was tun in Schwangerschaft und Stillzeit?
Patientinnen mit schwerer atopischer Dermatitis (AD) benötigen auch in der Schwangerschaft eine Therapie. Ein Positionspapier gibt Dermatologen eine Richtlinie für die Therapieauswahl, die jedoch immer individuell zugeschnitten sein muss.
Harnwegsinfekte in der Schwangerschaft
Risiken, Diagnostik, Therapiemodalitäten, Rezidivprophylaxe
Physiologische Veränderungen des Urogenitaltrakts in der Schwangerschaft führen dazu, dass Harnwegsinfekte zu den häufigsten Erkrankungen schwangerer Frauen zählen. Da erhebliche Risiken für das fetale und maternale Outcome bestehen können, ist ein adäquates Management essenziell. Bezüglich Antibiotikatherapien sind teratogene Sicherheit und Nebenwirkungen für Mutter und Kind wie auch der Public-HealthAnsatz zur Vermeidung von Resistenzen abzuwägen.
Sexuell übertragbare Infektionen in der Schwangerschaft
Besorgniserregender starker Anstieg in wenigen Jahren
In den USA, in Europa, darunter in der Schweiz ist die Inzidenz von sexuell übertragbaren Infektionen in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Besorgniserregend sind aktuell die deutliche Zunahme der kongenitalen Syphilis vor allem in den USA sowie die hohen Risiken, denen die Kinder bei mütterlicher Infektion ausgesetzt sind. Früherkennung und -therapie sowie Prävention sind essenziell; Gespräche und Information über Sexualität sollten ein integrativer Bestandteil der Schwangerschaftsberatung sein.
Schwangerenbetreuung im 3. Trimenon
Aufgaben bei Niedrig- und Hochrisikoschwangerschaften
Im 3. Trimenon beginnt der Endspurt – nun geht es mit grossen Schritten auf die Geburt zu. Für den Fetus lautet die Devise «Reifen und Wachsen», für die Schwangere bedeutet dies häufig eine Zunahme von schwangerschaftstypischen Beschwerden. Inhaltlich geht es um die Geburt und die Vorbereitungen für die Zeit danach. Wie können Fachpersonen die Schwangere in dieser Zeit optimal begleiten?