Schlagwort: Herzinfarkt
Kardiovaskuläre Erkrankungen: Wie bei Herzinfarkt auch kleinste Gefässe revaskularisiert werden können
Bei einem Herzinfarkt kommt es nach einer Rekanalisierung grosser Arterien mittels eines Stents bei 40 bis 60 Prozent aller Patienten zu sekundären Blockaden in der Durchblutung der kleinsten Herzgefässe (microvascular obstruction, MVO).
Akutes Koronarsyndrom – Riskanter für Frauen?
Patientinnen und Patienten mit akutem Koronarsyndrom im Vergleich
Aufsehen erregten Studien, wonach Frauen mit Verdacht auf Herzinfarkt später ins Spital kämen als Männer und Frauen mit einem akuten Koronarsyndrom generell eine schlechtere Prognose hätten. Doch was ist belegt, was nur eine Vermutung? In einer kürzlich publizierten Übersichtsarbeit werden die Fakten zusammengefasst.
Herzinfarkt – Fortschritte in Diagnostik und Langzeitmanagement
Weniger invasive Untersuchungen, mehr Myokardschutz
Unabhängig vom Risiko könnten diagnostische Angiografien häufig durch funktionelle Bildgebung ersetzt werden. Bei akutem Koronarsyndrom hilft N-Acetylcystein, Muskelgewebe zu erhalten; und für die Therapie nach einem Herzinfarkt erscheinen Ticagrelor und Prasugrel als ebenbürtige Optionen für die duale Plättchenhemmung.
Statintherapie zur Prävention von Herzinfarkt und Schlaganfall
Neue Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit
In einem Review ging aus randomisierten Studien hervor, dass Statine das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse deutlich senken. In seltenen Fällen wurden Myopathien, neue Diabeteserkrankungen und hämorrhagische Schlaganfälle beobachtet. Andere Aussagen zur Art und Häufigkeit statinbedingter Nebenwirkungen basieren auf Beobachtungs- oder Fallstudien. Nach Ansicht der Reviewautoren wird deren Aussagekraft bezüglich der Zuordnung unerwünschter Ereignisse oft überschätzt.
Herzinfarkt-Hotline- enttäuschte Hoffnungen, kaum erfüllte Erwartungen
Dennoch erlauben die Studien wichtige Rückschlüsse
Das Jahrestreffen der European Society of Cardiology (ESC) war ein Kongress vieler geplatzter Hoffnungen. Die meisten der auf der Hotline-Session zum akuten Myokardinfarkt vorgestellten Studien gingen «negativ» aus, die Studienhypothesen konnten nicht bestätigt werden. Doch auch aus solchen Studien lassen sich wichtige Erkenntnisse für die Praxis ableiten.
Schützt der Serotoninwiederaufnahmehemmer Escitalopram vor Stressherzinfarkt?
Nicht nur körperliche Belastung, sondern auch psychischer Stress kann bei Patienten mit einer koronaren Herzerkrankung eine akute Myokardischämie auslösen. Möglicherweise schützt eine antidepressive Therapie mit dem Serotoninwiederaufnahmehemmer Escitalopram gefährdete Patienten vor dem Myokardinfarkt.
25-Hydroxyvitamin D und Herzinfarktrisiko bei Männern
Bei Vitamin-D-Mangel ist das Herz in Gefahr
Ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel ist nicht nur für die Knochen wichtig, sondern auch für die Herzgesundheit. Eine aktuelle Studie belegt, dass Männer mit einem Vitamin-D-Mangel ein erhöhtes Myokardinfarktrisiko aufweisen.