Rückspiegel
Vor 10, vor 50 und vor 100 Jahren
Vor 10, vor 50 und vor 100 Jahren
Endlich Feierabend! Oder doch nicht? Der letzte Patientenanruf vor Arbeitsschluss kann es in sich haben. Meist handelt es sich um Banalitäten, die sich schnell lösen lassen, aber nicht immer. Wann ein sofortiges Handeln notwendig ist beziehungsweise das Unterlassen oder Verschieben auf den nächsten Tag eventuell strafrechtliche Folgen haben kann, illustriert der aktuelle Fall in unserer Serie «Arzt und Recht».
Nach der offiziellen Kongresseröffnung startete das wissenschaftliche Programm des 25. Allergology Immunology Update (AIU) in Grindelwald mit dem Vortrag des Gastroenterologen Prof. Petr Hrúz vom Universitären Bauchzentrum, Clarunis Basel, zur eosinophilen Ösophagitis.
Die Infektion mit Helicobacter pylori ist häufig und kann – muss aber nicht – eine ganze Reihe von Beschwerden verursachen. Wann lohnt es sich, den Helicobacter aufzuspüren? Wie lässt er sich am besten beseitigen? Zu diesen und anderen Fragen referierte Dr. Bigna Straumann-Funk der Privatklinik Bethanien, Zürich, am FOMF-Update-Refresher Innere Medizin.
Gicht stellt ein weitverbreitetes Krankheitsbild dar, das nicht zuletzt auch mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko einhergeht. Mit Substanzen wie den SGLT-2-Antagonisten konnten neue urikosurisch wirkende Optionen identifiziert werden, die in Studien bei Personen mit Diabetes mellitus oder Herzinsuffizienz zu einer deutlichen Reduktion des Harnsäurespiegels geführt haben.
In der Eröffnungssitzung des Jahreskongresses der Schweizerischen Gesellschaft für Rheumatologie wurden die Highlights des Jahres in kondensierter Form vorgestellt. Auf dem Gebiet der rheumatoiden Arthritis übernahm diese Aufgabe Prof. Gerd Burmester, Berlin. Er sprach über aktuelle Daten zur Sicherheit von Januskinase-Inhibitoren sowie über neue therapeutische Ansätze.
Eine Übersicht für Nicht-Rheumatologen
Prof. Dr. med. Andrea Rubbert-Roth, St. Gallen, präsentierte am Rheuma Top eine Übersicht zu den Charakteristiken der verschiedenen Kategorien an krankheitsmodifizierenden antirheumatischen Substanzen, die zur Behandlung einer rheumatoiden Arthritis eingesetzt werden können.
Aktualisierte S3-Leitlinie
Die kürzlich veröffentlichte Osteoporoseleitlinie des Dachverbands Osteologie fasst die aktuelle Evidenz zu Prävention, Diagnostik und Therapie der Osteoporose zusammen und ersetzt die Version von 2017.
Geschlechtsunterschiede in der Rheumatologie
Dass nicht alle rheumatologischen Erkrankungen bei Frauen und Männern gleich verbreitet sind, ist schon seit Längerem bekannt. Besonders Autoimmunerkrankungen sind bei Frauen häufiger anzutreffen. Die Gründe dafür sind noch nicht abschliessend geklärt. PD Dr. med. Carmen-Marina Mihai vom Universitätsspital in Zürich präsentierte in ihrem Vortrag den aktuellen Stand des Wissens.