FSME-Impfung: Indikation grosszügig stellen
Mit dem Frühling kommen auch die Zecken. Und damit die von ihnen übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Eine Schutzimpfung gegen diese Erkrankung beugt bleibenden Schäden vor.
Mit dem Frühling kommen auch die Zecken. Und damit die von ihnen übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Eine Schutzimpfung gegen diese Erkrankung beugt bleibenden Schäden vor.
Die Zeckensaison hat bereits wieder begonnen, und damit steigt das Risiko einer Übertragung des FSMEVirus. Neben vielen europäischen Ländern gehört auch die Schweiz zu den Endemiegebieten, die jährlichen Fallzahlen sind steigend. Eine wirksame Präventionsmassnahme stellt die Impfung dar. Doch nur knapp ein Viertel der Erwachsenen und etwa die Hälfte der Kinder in der Schweiz weisen einen zuverlässigen Impfschutz auf.
Seit fünf Jahren ist eine auffällige Ausdehnung des FSME-Virus nach Norden und Westen und ebenso nach Süden zu beobachten. Nach wie vor ist eine Impfung der einzig sichere Schutz gegen die Erkrankung, die auch bei Kindern zu sehr schweren Verläufen führen kann. Am Süddeutschen Zeckenkongress in München gaben zwei Spezialisten einen Überblick über die neuesten Entwicklungen.
Frühsommer-Meningoenzephalitis
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis-(FSME-)Fallzahlen der letzten drei Jahre sind die höchsten seit 2000, zurückzuführen auf günstige klimatische Bedingungen für die Zecken einerseits und eine verstärkte Sensibilisierung der Bevölkerung andererseits. Mittlerweile wurde die ganze Schweiz, mit Ausnahme der Kantone Genf und Tessin, die weitgehend verschont blieben, zum FSME-Risikogebiet erklärt.
Frühsommer-Meningoenzephalitis
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis-(FSME-)Fallzahlen der letzten drei Jahre sind die höchsten seit 2000, zurückzuführen auf günstige klimatische Bedingungen für die Zecken einerseits und eine verstärkte Sensibilisierung der Bevölkerung andererseits. Mittlerweile wurde die ganze Schweiz, mit Ausnahme der Kantone Genf und Tessin, die weitgehend verschont blieben, zum FSME-Risikogebiet erklärt.
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis-(FSME-)Fallzahlen der letzten drei Jahre sind die höchsten seit 2000, zurückzuführen auf günstige klimatische Bedingungen für die Zecken einerseits und eine verstärkte Sensibilisierung der Bevölkerung andererseits. Mittlerweile wurde die ganze Schweiz, mit Ausnahme der Kantone Genf und Tessin, die weitgehend verschont blieben, zum FSME-Risikogebiet erklärt. In der Schweiz übertragen Zecken hauptsächlich Borrelia burgdorferi sensu lato, den … Weiterlesen …
Praxisfragen zu Borreliose und FSME
Mittlerweile gilt fast die ganze Schweiz als FSME-Risikogebiet, noch häufiger ist die Borreliose. Darum stellen sich in der Praxis häufig Fragen, wie nach einem Zeckenstich verfahren werden soll.
Im Jahr 2018 wurden die höchsten FSME-Fallzahlen in der Schweiz seit dem Beginn der Meldepflicht vor 30 Jahren gezählt. Auch die Hochrechnungen zu Zeckenstichen und Borreliose waren im mehrjährigen Vergleich sehr hoch.
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist in der Schweiz seit 1988 eine meldepflichtige Infektionskrankheit. Die Fallzahlen verlaufen innerhalb eines Jahres in der Regel wellenförmig, und sie schwanken von Jahr zu Jahr.
Immer noch mehr als 200 FSME-Betroffene pro Jahr in der Schweiz
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist in Europa die wichtigste durch Zecken übertragene Viruserkrankung. In der Schweiz erkranken seit 2005 zwischen 150 und 250 Menschen jährlich daran, obgleich für alle Personen über sechs Jahre eine wirksame Impfung zur Verfügung steht.
Infektionsrisiken, Impfstrategien und Perspektiven
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist in der Schweiz nach der Borreliose die zweithäufigste durch Zecken übertragene Erkrankung. Wie hoch ist das FSME-Risiko tatsächlich und warum gibt es gegen die weitaus häufigere Borreliose keine Impfung?