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ARS MEDICI – Schweizer Zeitschrift für Hausarztmedizin, liefert seit über 100 Jahren fundierte und seriöse Informationen für grundversorgende Ärzte. ARS MEDICI erscheint 12 mal pro Jahr in einer Auflage von 10'000 Exemplaren.

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Schlagwort: Fettsäuren

MEDIZIN — BERICHT

Von Frühstückern und Fettsäuren

Highlights vom ADA-Kongress

Von Ralf Behrens  ·  Ars Medici 15/2012  ·  28. August 2012

Mehr als 13 000 Wissenschaftler, Ärzte und Gesundheitsexperten kamen im Juni in Philadelphia zusammen, um an den 72. Scientific Sessions der American Diabetes Association (ADA) teilzunehmen. Hier eine kleine Auswahl der zahlreichen neuen Studien, die dort vorgestellt wurden.

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Brainfood

Die Bedeutung langkettiger, mehrfach ungesättigter Fettsäuren für die kognitive Entwicklung

Von Andreas Hahn, Jan Philipp Schuchardt und Janina Willers  ·  Ernährungsmedizin 02/2012  ·  16. Juli 2012

Den langkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren (LC-PUFA, long chain polyunsaturated fatty acids) der Omega-3-(ω-3-) und der -6-(ω-6-)Reihe kommt in der prä- und postnatalen kognitiven Entwicklung bis ins Kleinkindalter eine zentrale Rolle zu. Besonders bedeutsam sind dabei die ω-6-Fettsäure Arachidonsäure sowie die ω-3-Fettsäure Docosahexaensäure. Sie beeinflussen als integrale Bestandteile von Membranphospholipiden die Struktur, Fluidität und Funktion neuronaler Membranen. Auf molekularer Ebene regulieren LC-PUFA die Transkription spezifischer Gene. Zudem fungieren sie als Präkursormoleküle für die Synthese von Eicosanoiden wie Prostaglandinen und Leukotrienen und nehmen dadurch Einfluss auf inflammatorische Prozesse in neuronalen Strukturen.

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Fette und Fettsäuren

Fette mit gesättigten Fettsäuren

Von Ulrich Keller  ·  Ernährungsmedizin 04/2008  ·  24. September 2008

Eine vermehrte Zufuhr gesättigter Fette (SAFA), insbesondere von Myristat und Palmitat, steigert das LDL-Cholesterin im Blut; dieses hat einen klaren Zusammenhang mit dem Risiko für koronare Herzkrankheit. Das «günstige» HDL-Cholesterin steigt ebenfalls, aber nur geringgradig. Der Einfluss einer verminderten Zufuhr gesättigter Fette auf das Risiko für koronare Herzkrankheit ist in Kohorten- und in Interventionsstudien allerdings nicht klar belegt. Vielfache methodische Mängel (Art der Erfassung der Ernährung, geringe Intensität der Intervention, Ersatz von gesättigten Fetten durch ungünstige Kohlenhydrate etc.) können dies erklären. Eine verminderte Zufuhr gesättigter Fette verbesserte die Insulinempfindlichkeit und war eine Komponente von zwei grossen Präventionsprogrammen für Diabetes Typ 2. Ein Zusammenhang mit Brustkrebs wurde ebenfalls vermutet, konnte bis jetzt allerdings nicht schlüssig nachgewiesen werden. Trotz dieser mangelhaften Datenlage gilt die Verminderung der Zufuhr von gesättigtem Fett als eine Komponente einer «gesunden» Ernährung mit präventiver Wirkung, vor allem im Hinblick auf die koronare Herzkrankheit (KHK).

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Fette und Fettsäuren

Einfach ungesättigte Fettsäuren in unserer Ernährung

Von Roger Darioli  ·  Ernährungsmedizin 04/2008  ·  24. September 2008

Zu den wichtigsten einfach ungesättigten Fettsäuren in der menschlichen Ernährung gehören die Ölsäure und die Palmitoleinsäure. Wachsendes Interesse an den beiden Fettsäuren besteht seit 1970, als die Herz-Kreislauf schützenden Wirkungen der mediterranen Kost erkannt wurden. Zahlreiche Studien belegen, dass der Ersatz gesättigter Fettsäuren durch einfach ungesättigte Fettsäuren in der Ernährung mit einer relevanten Besserung des Lipidprofils sowie weiterer kardiovaskulärer Parameter einhergeht. Andererseits lieferten mehrfach ungesättigte Fettsäuren vergleichbare Ergebnisse, was erklärt, warum keine Empfehlungen für die alleinige Verwendung einfach ungesättigter Fettsäuren gegeben werden. Die kürzliche Entdeckung eines Schlüsselenzyms, das an der endogenen Synthese einfach ungesättigter Fettsäuren sowie an der Energieregulierung und dem Glukose-Fettstoffwechsel beteiligt ist, öffnet ein neues Forschungsfeld. Dies wird möglicherweise dazu beitragen, dass der gesundheitliche Stellenwert dieser Fettsäuren besser definiert werden wird und sich gegebenenfalls neue Therapiestrategien gegen kardiometabolische Erkrankungen entwickeln lassen.

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Fette und Fettsäuren

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren – PUFA

Von Ulrich Moser  ·  Ernährungsmedizin 04/2008  ·  24. September 2008

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren (1) haben die Diskussionen um den Nutzen der Lipide neu belebt. Die Bedeutung der Fettsäurezusammensetzung der Membranphospholipide, vor allem der reizleitenden Membranen, hat dazu geführt, die Lipidempfehlungen neu zu überdenken. Auch die Entdeckung der Eicosanoide und deren Regulation durch die verschiedenen hoch ungesättigten Fettsäuren der n-6- und n-3-Reihen stellen die Ernährungswissenschaftler vor neue Herausforderungen. Schon früh hatte man erkannt, dass Säugetiere, und damit auch der Mensch, zusätzliche Doppelbindungen zu der ersten nur in Richtung der Säuregruppe einfügen können, aber nicht in Richtung des Methylendes der Fettsäuren; deshalb zählt man die pflanzlichen C:18 ungesättigten Fettsäuren Linolsäure (LA) und α-Linolensäure (ALA) zu den essenziellen Nahrungskomponenten, ähnlich den Vitaminen.

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