Schlagwort: Allgemeine Innere Medizin
Reiseberatung – Impfprävention und Mückenschutz
Angesichts massiv steigender Fallzahlen rücken Denguefieber und andere durch Mücken übertragene Krankheiten zunehmend in den Fokus der Reiseberatung. Gleichzeitig betonte man am 26. Forum Reisen und Gesundheit in Berlin die Rolle der Reiseberatung als Chance, Lücken bei Routineimpfungen wie zum Beispiel bei Influenza oder Masern zu schliessen, zumal diese Impfungen nicht nur zu Hause, sondern gerade auch auf Reisen wichtig sind.
Case Report – Telemonitoring zu Hause bei einem Patienten mit progressiver interstitieller Lungenfibrose
Eine telemedizinische Begleitung kann die medikamentöse Therapie bei Patienten mit interstitieller Lungenfibrose sinnvoll ergänzen und sowohl für die Betroffenen als auch den betreuenden Pneumologen zusätzliche Sicherheit bringen. Wie das im Einzelnen aussieht, wird anhand eines Case Reports aufgezeigt.
Die unterschiedlichen Formen der Dyspnoe – Wenn der Atem stockt
COPD, Asthma, Lungenfibrose, Herzinsuffizienz, pulmonale Hypertonie, Embolie … eine Dyspnoe kann viele Ursachen haben. Voraussetzung für eine schnelle und erfolgreiche Behandlung ist daher eine gründliche Anamnese. An den Hausarzt Fortbildungstagen in Bern gab Prof. Dr. Thomas Geiser vom Inselspital Bern nicht nur einen Überblick zu einigen der wichtigsten Formen der Atemnot, sondern wies auch auf mögliche Fallstricke bei der Spirometrie hin.
Obstruktive Lungenerkrankungen – Asthma und COPD – ähnlich und doch verschieden
Asthma gilt als die Erkrankung junger, allergischer Patienten, während COPD oft mit älteren Rauchern assoziiert wird. Doch Fortschritte in der Therapie lassen diese Grenzen zunehmend verschwimmen und stellen bisherige Dogmen infrage. Gleichzeitig rücken Früherkennung und Prävention verstärkt in den Fokus. Welche Therapie für welchen Patienten geeignet ist und wann eine Überweisung zur spezialärztlichen Abklärung erfolgen sollte, erklärte Dr. Lukas Kern, Chefarzt Pneumologie, Kantonsspital Winterthur, am Ärztekongress Davos.
Management von Asthma und COPD – Wer ist wofür zuständig?
Welche Aufgaben können bei der Diagnose und Behandlung von Asthma und COPD die Hausärzte übernehmen – und wann ist es sinnvoll, an den Facharzt zu überweisen? An den Hausarzt Fortbildungstagen in Bern erläuterte der Pneumologe Dr. Nikolay Pavlov vom Inselspital Bern die Vorteile einer guten Zusammenarbeit.
Therapie je nach Phänotyp – Schlafassoziierte Atmungsstörungen
Viele Patienten mit Adipositas leiden an schlafassoziierten Atmungsstörungen. Diese sind mit einer hohen Morbidität und im Fall eines adipositasbedingten chronischen hyperkapnischen Atemversagens auch mit einer erhöhten Mortalität verbunden. Prof. Dr. Esther Irene Schwarz, Pneumologische Klinik, Universitätsspital Zürich, zeigte auf, welche Abklärungen im pneumologischen Schlafzentrum erfolgen und welchen Stellenwert die verschiedenen Überdrucktherapien und die Reduktion der Risikofaktoren haben.
Gewalt im Alter -Subtile Zeichen erkennen und handeln
Gewalt im Alter ist im klinischen Alltag präsenter, als viele vermuten. Wie erkennen Ärzte und Gesundheitsfachpersonen subtile Zeichen von Gewalt bei vulnerablen älteren Menschen? Die Bereichsleitung Pflege Sonja Santi vom stadtärztlichen Dienst Zürich und Bettina von Rickenbach, Co-Chefärztin Akutgeriatrie und Palliative Care, Spital Affoltern, sensibilisieren in einem interdisziplinären Vortrag für ein tabubehaftetes Thema und geben konkrete Hilfestellungen zum Erkennen, Einordnen und Handeln.
Wissenschaftlich gesicherter Platz -Ginkgo in der Prävention und Therapie von Hirnleistungsstörungen
Den aktuellen Schweizer Empfehlungen zufolge kann Ginkgo biloba in allen Stadien der Demenz eingesetzt werden. Da es bei demenziellen Erkrankungen hinsichtlich Effektgrösse mit den klassischen Antidementiva vergleichbar ist, wird wenn immer möglich eine Kombinationstherapie empfohlen. Angesichts neuerer Daten ist auch anzunehmen, dass Gingko in der Primärprävention von Bedeutung ist.
Reto W. Kressig
Anti-Aging – Der Hautalterung weiter auf der Spur
Wie altersschwache Zellen wieder verjüngt werden können, steht derzeit im Fokus der Altersforschung. Erste Substanzen, mit denen dies bewerkstelligt werden kann, sind bereits gefunden. Und es gibt noch weitere Ansatzpunkte, um nicht nur seneszente Fibroblasten wieder funktionstüchtig zu machen. Einige aktuelle Ergebnisse stellte Prof. Dr. Karin Scharffetter-Kochanek von der Universität Ulm auf dem Jahreskongress der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) vor.