FSME-Impfung: Indikation grosszügig stellen
Mit dem Frühling kommen auch die Zecken. Und damit die von ihnen übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Eine Schutzimpfung gegen diese Erkrankung beugt bleibenden Schäden vor.
Mit dem Frühling kommen auch die Zecken. Und damit die von ihnen übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Eine Schutzimpfung gegen diese Erkrankung beugt bleibenden Schäden vor.
Am 12. März 2026 lud der Verein «APA – Ärzte mit Patientenapotheke» ins Landesmuseum Zürich zur öffentlichen Info-Veranstaltung ein. Im Fokus standen aktuelle Herausforderungen rund um die Arzneimittelversorgung – aus politischer, ökonomischer und hausärztlicher Sicht.
Mit fortschreitendem Lebensalter nimmt die Immunfunktion immer stärker ab. Gleichzeitig lässt sich oft auch eine Low-Grade-Entzündung beobachten, ebenso eine Dysbiose des Mikrobioms.
Bis zur Hälfte derjenigen, die regelmässig auf Medikamente angewiesen sind, nehmen diese langfristig nicht wie verordnet ein. Das kann gesundheitliche Folgen für die Betroffenen haben und das Gesundheitssystem belasten: Einer länderübergreifenden Review zufolge entstehen jährlich zusätzliche Kosten von 950 bis 44 000 US-Dollar pro Person durch Non-Adhärenz, so die Pharmazeutin Dr. Kirstin Messner in einer Medienmitteilung der Universität Basel.
Hätte ein Auto einen Beipackzettel so wie jedes Medikament, wäre die Diskussion zwischen Autohändler und Autokäufer vermutlich dieselbe, wie sie bei den Medikamenten zwischen Arzt und Patient ist. Wie so ein Autobeipackzettel aussehen müsste, hat sich ein entnervter Hausarzt ausgedacht.
Ein digitaler Zwilling, oder Digital Twin, ist eine virtuelle Darstellung eines realen Objekts oder einer realen Entität, mit der sich deren Verhalten simulieren und vorhersagen lässt. Dr. Raul Rodriguez-Esteban, Senior Principal Scientist bei Roche Pharmaceuticals, Basel, stellte im Rahmen der aiHealth2025 die Möglichkeiten und Grenzen dieses neuen Tools vor.
Früherkennung und rigorose HbA1c-Kontrolle können das Auftreten von Spätkomplikationen hinauszögern. Entscheidend dabei ist die kumulative glykämische Belastung, die in Anlehnung an die Packyears in HbA1c-Jahren angegeben wird. Welche Spätkomplikationen mit welchen Therapien beeinflusst werden können, erklärte Prof. Dr. Roger Lehmann, Zürich, an einer FOMF-Veranstaltung.
Pollenallergie ist nicht gleich Pollenallergie – und nicht jeder Allergiker reagiert auf die gleichen Epitope. Bei manchen Patienten lohnt es sich, etwas genauer auf die Symptomatik zu schauen, um den optimalen Extrakt für die Allergen-Immuntherapie auszuwählen.
Beim Leistungssport hat die individualisierte Sporternährung einen wichtigen Stellenwert. So wächst auch die Bedeutung von Ernährungsberatung. Gerade bei Ausdauersport und hochintensiven Sportarten hilft die Koordination von Training und Ernährung, die Leistung zu steigern, leistet aber auch einen Beitrag für die langfristige Gesundheit.
In der Schweiz gilt eine Krankheit als selten, wenn weniger als eine von 2000 Personen betroffen ist. In ihrer Gesamtheit stellen seltene Krankheiten jedoch ein relevantes gesundheitliches Problem dar: Rund eine von 14 Personen lebt mit einer seltenen Erkrankung. Eine Veranstaltung am UniversitätsKinderspital Zürich widmete sich der Sensibilisierung für diese Krankheitsgruppe und zeigte Perspektiven für eine verbesserte Versorgung der Betroffenen auf.