FSME-Impfung: Indikation grosszügig stellen
Mit dem Frühling kommen auch die Zecken. Und damit die von ihnen übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Eine Schutzimpfung gegen diese Erkrankung beugt bleibenden Schäden vor.
Mit dem Frühling kommen auch die Zecken. Und damit die von ihnen übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Eine Schutzimpfung gegen diese Erkrankung beugt bleibenden Schäden vor.
Kleine Neozoen mit potenziell grosser Wirkung
Der Klimawandel wirkt sich auf vektorassoziierte Erkrankungen aus. Insbesondere die Häufigkeit und das Überleben der Vektoren, aber auch deren Aktivität und Stechfrequenzen hängen vom Klima ab. In naher Zukunft ist mit einem vermehrten Auftreten sowie auch mit der Etablierung von Infektionen, die bisher nur als Reisekrankheiten auftraten, zu rechnen. Aber auch einheimische Erreger, wie etwa die Borrelien, werden vermutlich vom Klimawandel profitieren.
Krankheiten, die über Zeckenstiche übertragen werden, nehmen immer mehr zu. Zecken gelten als die ältesten bekannten Parasiten und benötigen für ihre Entwicklung mehrere Blutmahlzeiten. Ihre Bedeutung in der Medizin haben sie vor allem aufgrund verschiedener infektiöser Pathogene, die sie über ihren Speichel übertragen können.
Krankheiten, die über Zeckenstiche übertragen werden, nehmen immer mehr zu. Zecken gelten als die ältesten bekannten Parasiten und benötigen für ihre Entwicklung mehrere Blutmahlzeiten. Ihre Bedeutung in der Medizin haben sie vor allem aufgrund verschiedener infektiöser Pathogene, die sie über ihren Speichel übertragen können.
Update zu zeckenübertragenen Erkrankungen
Jedes Jahr kommt es in der Schweiz zu etwa 10 000 neuen Fällen von Borreliose. Jährlich werden trotz aktiver Immunisierung auch Hunderte von Patienten mit Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gemeldet. Mit der Borreliose zählt die FSME in Europa zu den häufigsten von Zecken übertragenen Infektionskrankheiten. Schuld daran sind heimische Zecken. Als besonders gefährliche Krankheitsüberträger gelten ihre tropischen Artgenossen, die derzeit auch unsere Breiten für sich entdecken.
Frühsommer-Meningoenzephalitis
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis-(FSME-)Fallzahlen der letzten drei Jahre sind die höchsten seit 2000, zurückzuführen auf günstige klimatische Bedingungen für die Zecken einerseits und eine verstärkte Sensibilisierung der Bevölkerung andererseits. Mittlerweile wurde die ganze Schweiz, mit Ausnahme der Kantone Genf und Tessin, die weitgehend verschont blieben, zum FSME-Risikogebiet erklärt.
Frühsommer-Meningoenzephalitis
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis-(FSME-)Fallzahlen der letzten drei Jahre sind die höchsten seit 2000, zurückzuführen auf günstige klimatische Bedingungen für die Zecken einerseits und eine verstärkte Sensibilisierung der Bevölkerung andererseits. Mittlerweile wurde die ganze Schweiz, mit Ausnahme der Kantone Genf und Tessin, die weitgehend verschont blieben, zum FSME-Risikogebiet erklärt.
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis-(FSME-)Fallzahlen der letzten drei Jahre sind die höchsten seit 2000, zurückzuführen auf günstige klimatische Bedingungen für die Zecken einerseits und eine verstärkte Sensibilisierung der Bevölkerung andererseits. Mittlerweile wurde die ganze Schweiz, mit Ausnahme der Kantone Genf und Tessin, die weitgehend verschont blieben, zum FSME-Risikogebiet erklärt. In der Schweiz übertragen Zecken hauptsächlich Borrelia burgdorferi sensu lato, den … Weiterlesen …
Hot Spots im Grünen
Die Häufigkeit der Lyme-Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis nimmt in der Schweiz zu. Das hat mit der Sensibilisierung der Bevölkerung, aber auch mit den für die Zecken günstiger werdenden klimatischen Bedingungen zu tun. Am Jahreskongress des Kollegiums für Hausarztmedizin (KHM) in Luzern erklärten PD Dr. Helen Kovari, Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene, Universitätsspital Zürich, und Dr. Stefan Zinnenlauf, Hausärztezentrum Witikon, Zürich, was bei Infektionen zu beachten ist.
Mücken, Bienen, Zecken, Milben ...
Jede Jahreszeit hat in der Praxis ihre zahlenmässigen Schwerpunkte und typischen Besonderheiten. Eine verstärkte Reaktion auf Insektenstiche zählt im Sommer zu den «Praxis-Hits». Besonders häufig werden Kinder mit Stichreaktionen vorgestellt, oft sogar notfallmässig wegen ausgeprägter Lokalreaktionen oder von verunsicherten Eltern. Für die Beratung ist es dann sehr hilfreich zu wissen, welches Insekt wie, wann und wo sticht und was dann geschieht.