Schlagwort: Kniearthrose
Schmerzlinderung bei Knie- und Hüftarthrose: Mit topischem Diclofenac beginnen
Arthrose ist ein klinisches Syndrom, das meist Knie und Hüfte betrifft. Aufgrund der Schmerzen sind die physische Funktion und die Lebensqualität eingeschränkt. Auch das Gesamtmortalitätsrisiko ist erhöht. Für die Behandlung der Schmerzen stehen topische und orale, nicht steroidale Antiphlogistika (NSAID) wie auch Paracetamol oder Opioide zur Verfügung. Was sich davon hinsichtlich der NutzenRisiko-Abwägung am besten eignet, wurde in einem systematischen Review mit Metaanalyse untersucht.
Neue Studie zur Kniearthrose – PRP-Therapie mit langfristigem Benefit
Die Behandlung von Kniearthrosen ist schwierig, da kaum nachhaltig wirksame Optionen zur Verfügung stehen. In einer grossen aktuellen Metaanalyse wurden nun die gängigen Injektionsbehandlungen auf ihren längerfristigen Nutzen analysiert und miteinander verglichen. Dr. Lukas Wildi aus Winterthur stellte am Jahreskongress der Schweizer Rheumatologen (SGR) in Lausanne die interessanten Resultate vor.
Highlights vom Treffen der schweizerischen Rheumatologen: Präventionsprogramm verhindert viele schwere Stürze
Welche Therapien zeigen die beste Wirkung bei Kniearthrosen? Haben Immunsuppressiva einen Einfluss auf COVID-19-Impfungen? Was könnte hinter nicht entzündlichen Rückenschmerzen stecken? Lassen sich Stürze durch eine einzige Schulung reduzieren? Einige Highlights vom Jahrestreffen der Schweizerischen Gesellschaft für Rheumatologie in Lausanne.
Auswahl vom Jahrestreffen des American College of Rheumatology
ACR Convergence 2020
Das Meeting ACR Convergence 2020 war das erste vollständig virtuell durchgeführte Treffen des American College of Rheumatology. Mit mehr als 16 000 Besuchern aus 111 Ländern erreichte es einen Besucherrekord. Nachfolgend eine Auswahl der interessanten Studien.
Konservativ ist vieles möglich
Therapie bei Hüft- und Kniearthrose
Etwa die Hälfte der über 60-Jährigen leidet an einer Knie- oder Hüftarthrose. Als Basisbehandlung empfehlen die Leitlinien eine spezifische Patientenedukation, kombiniert mit einer Übungstherapie und – falls nötig – einer Gewichtsreduktion. Optionale ergänzende Behandlungen sind die medikamentöse Therapie, passive therapeutische Interventionen und die Versorgung mit Hilfsmitteln. Eine chirurgische Intervention gilt als letzte Option der Arthrosebehandlung und sollte nur erfolgen, wenn alles andere nicht ausreichend wirksam ist.
Kniearthrose: Wie sicher sind Langzeitbehandlungen?
Kniearthrosen beginnen sich im Alter von etwa 55 Jahren zu häufen, die Patienten leben damit noch weitere 30 Jahre. Daher ist es wichtig, die Risiken der in dieser Indikation gebräuchlichsten Therapien zu kennen – im Hinblick darauf, dass sie für längere Zeit angewendet werden. Ein systematischer Review hat dazu Therapiestudien analysiert, deren Dauer mindestens 1 Jahr betrug.
Therapie bei Hüft- und Kniearthrose – Konservativ ist vieles möglich
Etwa die Hälfte der über 60-Jährigen leidet an einer Knie- oder Hüftarthrose. Als Basisbehandlung empfehlen die Leitlinien eine spezifische Patientenedukation, kombiniert mit einer Übungstherapie und – falls nötig – einer Gewichtsreduktion. Optionale ergänzende Behandlungen sind die medikamentöse Therapie, passive therapeutische Interventionen und die Versorgung mit Hilfsmitteln. Eine chirurgische Intervention gilt als letzte Option der Arthrosebehandlung und sollte nur erfolgen, wenn alles andere nicht ausreichend wirksam ist.
Kniearthrose – wie sicher sind Langzeitbehandlungen?
Kniearthrosen beginnen sich im Alter von etwa 55 Jahren zu häufen, die Patienten leben damit noch weitere 30 Jahre. Daher ist es wichtig, die Risiken der in dieser Indikation gebräuchlichsten Therapien zu kennen – im Hinblick darauf, dass sie für längere Zeit angewendet werden. Ein systematischer Review hat dazu Therapiestudien analysiert, deren Dauer mindestens 1 Jahr betrug.
Kniearthrose: Wann ist ein künstliches Kniegelenk indiziert?
Kunstgelenke ermöglichen es vielen Arthrosepatienten, sich schmerzfrei zu bewegen. Die Entscheidung zum künstlichen Kniegelenk will aber gut überlegt sein. Deshalb sollten Arzt und Patient vor einer Operation gemeinsam klären, welche Ergebnisse realistisch sind. Eine neue Patientenleitlinie, die von Betroffenen mitgestaltet wurde, beschreibt die Kriterien, die vor einem Gelenkersatz berücksichtigt werden sollten. Darüber sprachen Experten auf einer Pressekonferenz im Vorfeld des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin.