Schlagwort: Insulintherapie
Typ-1-Diabetes: Die Progression nach Neudiagnose kann verlangsamt werden
Typ-1-Diabetes ist eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise die Betazellen angreift und zerstört. Dadurch kommt die Insulinproduktion fast oder ganz zum Erliegen. Die Erkrankung wird typischerweise im Kindes- oder Jugendalter diagnostiziert, kann aber in jedem Alter auftreten. Die meisten Betroffenen benötigen schon früh eine lebenslange Insulintherapie.
Typ-2-Diabetes – Insulintherapie in der Hausarztpraxis
Eine Insulintherapie wird erforderlich, wenn die leitliniengerechte Behandlung mit einer oralen Dreifachkombination an Antidiabetika nicht ausreicht, um die gewünschte Blutzuckerkontrolle zu erreichen. Dennoch wird sie oft hinausgezögert, manchmal über Jahre, obwohl die Blutzuckerwerte dauerhaft erhöht sind. Prof. Dr. Michael Brändle, Kantonsspital St. Gallen, und Dr. Regula Honegger, Horgen (ZH), erläuterten am Ärztekongress in Davos den korrekten Umgang mit Insulin in der hausärztlichen Praxis.
COMBINE-III-Studie – Insulintherapie: wöchentlich versus täglich
Eine wöchentliche Insulininjektion, kombiniert mit einem GLP-1-Rezeptor-Agonisten könnte für Patienten mit Typ-2-Diabetes eine Alternative für täglich mehrmalige Basis-Bolus-Insulininjektionen und ebenso viele Blutzuckermessungen darstellen. Eine Vergleichsstudie dazu wurde am Jahreskongress der European Association for the Study of Diabetes (EASD) in Madrid vorgestellt – mit erstaunlichen Resultaten.
Insulintherapie bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes – Grössere Auswahl und einfachere Therapie
Am Jahreskongress der European Association for the Study of Diabetes (EASD) in Stockholm wurden 2 Studien zur Insulintherapie bei Patienten mit Diabetes präsentiert. Die eine Studie verglich die Basalinsuline Insulin glargin 300 und Insulin degludec 100 bei Typ-1-Diabetes, die andere den Nutzen einer Fixkombination aus Insulin und Liraglutid im Vergleich zu multiplen Insulininjektionen bei Typ-2-Diabetes.
Insulintherapie beim Typ-2-Diabetiker
Tipps zu Strategie und Injektionen
Nicht jede Insulinstrategie eignet sich für jeden Typ-2-Diabetiker. Je nach Lebensweise des Patienten ist eine Basis-Bolus-Therapie wenig geeignet. Mittlerweile gibt es jedoch viele verschiedene Insulinformen und Kombinationsmöglichkeiten, sodass eine individuelle Therapiestrategie möglich ist. Dazu sind jedoch Informationen über einen regelmässigen Tagesablauf oder eine fehlende Tagesstruktur für den Therapieerfolg entscheidend. Worauf zu achten ist, erklärte Prof. Peter Wiesli, Chefarzt Innere Medizin, Kantonsspital Frauenfeld, am FOMF Diabetes Update in Zürich.
Insulintherapie beim Typ-2-Diabetiker: Tipps zu Strategie und Injektionen
Nicht jede Insulinstrategie eignet sich für jeden Typ-2-Diabetiker. Je nach Lebensweise des Patienten ist eine Basis-Bolus-Therapie wenig geeignet. Mittlerweile gibt es jedoch viele verschiedene Insulinformen und Kombinationsmöglichkeiten, sodass eine individuelle Therapiestrategie möglich ist. Dazu sind jedoch Informationen über einen regelmässigen Tagesablauf oder eine fehlende Tagesstruktur für den Therapieerfolg entscheidend. Worauf zu achten ist, erklärte Prof. Peter Wiesli, Chefarzt Innere Medizin, Kantonsspital Frauenfeld, am FOMF Diabetes Update in Zürich.
Insulintherapie bei Typ-2-Diabetes
Wann beginnen, wie kombinieren?
Für Typ-2-Diabetiker, die auf eine längere Krankheitsdauer und diverse Komorbiditäten blicken, ist eine Insulin-
therapie das Mittel der Wahl – auch wenn es heute viele neue, spannende Therapieoptionen für Typ-2-Diabetes
gibt. Am besten startet man mit einer Basalinsulintherapie. Im weiteren Verlauf kann diese durch prandiales
Insulin ergänzt oder mit oralen Antidiabetika beziehungsweise GLP-1-Rezeptor-Agonisten erweitert werden. Die
Vorteile solcher Kombinationstherapien liegen auf der Hand: Der Patient hat ein geringeres Hypoglykämierisiko,
muss seinen Blutzucker weniger oft kontrollieren und nimmt nicht zu.
Insulintherapie – Möglichkeiten, Grenzen und Entwicklungen
Für die Insulintherapie bei Diabetes mellitus gibt es heutzutage viele Optionen
Für Patienten mit einem Diabetes mellitus Typ 1 und eine zunehmende Anzahl von Patienten mit einem Diabetes mellitus Typ 2 ist die Insulintherapie lebensnotwendig. Aufgrund der Absorptionskinetik des Insulins im subkutanen Gewebe und der unphysiologischen Verteilung des Insulins im Körper weist die subkutane Insulintherapie einige bedeutende Limitationen auf. Um den physiologischen Insulinbedarf bestmöglich abzubilden, wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Insulinformulierungen in die Therapie des Diabetes mellitus eingeführt. Ziel dieses Artikels ist es, die Stärken und Schwächen derzeit verfügbarer und möglicher neuer Insulinformulierungen für die Behandlung des Diabetes mellitus darzustellen.
Update Insulintherapie
Trotz verschiedener neuer Medikamente für Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 hat die Insulintherapie nicht an Wichtigkeit eingebüsst. Im Gegenteil: Neben einer guten Schulung der Patienten, auch im Hinblick auf gesunde Ernährung, und der Blutzuckerselbstkontrolle ist die Insulintherapie ein essenzieller Baustein im sequenziellen Therapiekonzept bei Typ-2-Diabetes.