Schlagwort: Biomarker
Ernährungsmedizin im Fokus
Ergänzende Massnahme oder ärztliche Kernkompetenz
Mangelernährung ist in der Schweiz kein Randphänomen. In internistischen Kliniken weisen 20–30 % der Patientinnen und Patienten ein Risiko dafür auf, in der Geriatrie und Onkologie sind es noch mehr. Eine frühzeitige Diagnose und individuelle Therapie sind wirksam und sollten daher stärker in den ärztlichen Fokus rücken, wie Prof. Philipp Schütz erläutert.
Atopische Dermatitis: Biomarker sorgen für mehr Treffsicherheit in der Therapiewahl
Biomarker wie TARC/CCL17 und Filaggrin unterstützen die Behandler nicht nur beim Monitoring der Krankheitsaktivität unter zielgerichteten Therapien, sondern helfen auch bei der personalisierten Therapieauswahl anhand der individuellen Biomarker-Profile.
Update Diagnose Demenz: Neue Entwicklungen in der Biomarker-Diagnostik
Die Diagnostik der Demenzerkrankungen, besonders der Alzheimer-Krankheit, hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Liquor-Biomarker, nuklearmedizinische Untersuchungen sowie bald verfügbare blutbasierte Marker ermöglichen zunehmend eine frühe und genauere Diagnosestellung. Basierend auf kürzlich publizierten Empfehlungen der Swiss Memory Clinics (1) einerseits und den neuesten Entwicklungen in der klinischen Forschung andererseits, fasst dieser Beitrag den aktuellen Stand zusammen und zeigt die Perspektiven in der Diagnostik kognitiver Störungen im Alter.
Psoriasis – Strategien zur weiteren Optimierung der Therapie
Eine echte Renaissance in der Dermatologie – so empfindet Prof. Jo Lambert aus Gent (Belgien) die derzeitige rasante Entwicklung an Therapiemöglichkeiten bei dermatologischen Krankheitsbildern. Die Psoriasis ist dafür ein Musterbeispiel. Doch es gibt immer noch Möglichkeiten zur Verbesserung.
Biomarker im Management der Colitis ulcerosa
Neue klinische Praxisleitlinie der AGA
Eine aktuelle Leitlinie der American Gastroenterological Association (AGA) soll Mediziner bei der Anwendung von Biomarkern für ein nicht invasives Monitoring und als Grundlage für Behandlungsentscheidungen im Rahmen der Betreuung von Patienten mit Colitis ulcerosa unterstützen.
Atopische Dermatitis – Risikoabschätzung mit Biomarker
Mit einem Biomarker des Immunsystems kann bei Neugeborenen die Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung einer atopischen Dermatitis sowie deren Schweregrad abgeschätzt werden.
Atopische Dermatitis – Risikoabschätzung mit Biomarker
Mit einem Biomarker des Immunsystems kann bei Neugeborenen die Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung einer atopischen Dermatitis sowie deren Schweregrad abgeschätzt werden.
Biomarker bei Demenzerkrankungen: Heute im Liquor, morgen im Blut?
Die Liquormarker Amyloid-Beta 1-42, Gesamt-Tau und hyperphosphoryliertes Tau 181 sind Bestandteil des diagnostischen Instrumentariums zur Abklärung kognitiver Störungen im Alter. Sie erlauben eine frühere Diagnose der Alzheimer-Erkrankung sowie eine präzisere Differenzialdiagnose kognitiver Störungen im Alter. Aufklärung und Beratung sind sowohl vor als auch nach der Biomarkerdiagnostik erforderlich. Die Interpretation der Befunde sollte stets die sonstigen verfügbaren Befunde einbeziehen und im individuellen Gesamtkontext der Patientinnen und Patienten erfolgen. Besonders bei atypischen oder unspezifischen klinischen Bildern, bei rascher Progredienz der Symptome und bei relativ jungen Patientinnen und Patienten können die etablierten Liquormarker wesentliche differenzialdiagnostische Hinweise liefern und damit Entscheidungen zu weiterführender Diagnostik, spezifischer Behandlung und Lebensplanung der Betroffenen erleichtern. Fortschritte der letzten Jahre lassen hoffen, dass neue molekulare Biomarker entdeckt und validiert werden, die einzeln oder in Kombination die relevanten pathologischen Prozesse besser abbilden. In naher Zukunft ist zu erwarten, dass Blutbiomarker und andere kostengünstige und leicht zugängliche Marker zur Verfügung stehen und damit zu einem Wandel hin zu einem erweiterten Einsatz von Biomarkern sowohl zur Risikobestimmung als auch zur Diagnose und Prognose von kognitiven Störungen im Alter führen werden. Das wird zudem die Entwicklung wirksamer und personalisiert anwendbarer Präventionsund Behandlungsansätze beschleunigen.
Personalisierte Präzisionsmedizin – Mit besseren Biomarkern zu neuen Psoriasistherapien
Von der häufigen chronischen Plaque-Psoriasis bis zu lebensbedrohlichen akuten Schüben bei pustulöser Psoriasis – das Spektrum der Psoriasisformen ist breit. Am Beispiel der generalisierten pustulösen Psoriasis zeigte Prof. Christoph Schlapbach vom Inselspital Bern an einem virtuellen Fortbildungsevent, wie moderne Forschung personalisierte Präzisionsmedizin ermöglicht.