Schlagwort: Alkoholkonsum
Starker Alkoholkonsum fördert schwere Hirnschläge
Ab drei alkoholischen Drinks pro Tag steigt das Risiko für hämorrhagische Hirnschläge und zerebrale Kleingefässerkrankungen, wie eine Studie nahelegt. Die Studie umfasste 1600 Erwachsene mit einem Durchschnittsalter von 75 Jahren, die wegen einer intrazerebralen Blutung hospitalisiert wurden. Von den Teilnehmern erfüllten 104 Personen (7%) die Kriterien für starken Alkoholkonsum (≥ 3-mal täglich 3,5 dl Bier, 1,5 dl Wein oder 0,5 dl Spirituosen).
Starker Alkoholkonsum fördert schwere Hirnschläge
Ab drei alkoholischen Drinks pro Tag kann das Gehirn schweren Schaden nehmen. Eine kürzlich publizierte Studie bringt starken Alkoholkonsum mit einem früheren Auftreten von hämorrhagischen Schlaganfällen und häufigeren Anzeichen einer zerebralen Kleingefässerkrankung in Verbindung.
Hoher Alkoholkonsum junger Männer – Kleine Hoden und verminderte Zeugungsfähigkeit
Sex, Drogen und Alkohol gehören seit Jahrzehnten ganz selbstverständlich zum Alltag vieler Heranwachsender. Dass sie mit diesem risikoreichen Verhalten ihrem Körper langfristig schaden könnten, (selbst wenn sie es später wieder ablegen sollten), kommt den meisten nicht in den Sinn. Die Folgen sind nicht unerheblich, wie italienische Wissenschaftler in der Zeitschrift «Andrology» kürzlich berichteten.
Risikoreichen Alkoholkonsum erkennen und behandeln
Welche Interventionen sind sinnvoll, um eine Verhaltensänderung zu bewirken?
Hausärztinnen und Hausärzte können Personen erkennen, die somatisch und sozial meist (noch) nicht auffällig sind, aber einen problematischen Alkoholkonsum aufweisen. Wie dabei vorzugehen ist und welche Interventionen machbar und sinnvoll sind, erklärte der Psychiater Dr. Tibor Rasovszky aus Zürich an der 18. Fortbildungstagung des Kollegiums für Hausarztmedizin (KHM) in Luzern.
Kontrolliertes Trinken als neue Behandlungsoption
Riskanter und schädlicher Alkoholkonsum
Die Option des kontrollierten Trinkens verspricht, Patienten, die bezüglich ihres Alkoholkonsums änderungs-, aber
nicht abstinenzbereit sind, besser zu erreichen.