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BERICHT
Wundbehandlung
Mit Hautersatz nicht zu lange warten
Für die Behandlung von Wunden aller Art stehen mittlerweile eine ganze Reihe unterschiedlicher Hautersatzprodukte bereit. Am 19. Luzerner Wundtag stellte der Spezialist für komplexe Wunden, PD Dr. Dieter Mayer, Dermatologische Klinik, Universitätsspital Zürich, die verfügbaren Optionen und ihre Eigenschaften vor. So unterschiedlich die Verfahren in ihrer Herstellung auch sein mögen, eines gilt für alle: Je früher mit der Verwendung von Hautersatz bei schwer heilenden («hard-to-heal») Wunden begonnen wird, desto besser sind die Ergebnisse.
Ob Ödem, Biofilminfektion, Inflammationen, Nekrosen oder Komorbiditäten wie Gefässerkrankungen, Diabetes oder Niereninsuffizienz – ohne die Ursachen
von Wunden zu behandeln, können auch die bes-
ten Hautersatzverfahren nichts ausrichten.
Auch mechanische Belastungen wie
Druck oder Friktion sowie externe
Faktoren wie Medikamente sollten
berücksichtigt werden. «Zu mir ist
eine Patientin gekommen, die seit
sieben Jahren an chronischen Un-
terschenkelwunden litt – und nie
wurde jemals geschaut, ob es ein
Gefässproblem geben könnte», be-
PD Dr. Dieter Mayer
richtete am 19. Luzerner Wundtag
(Foto: KD)
PD Dr. Dieter Mayer. «Nachdem wir
den Gefässverschluss diagnosti-
ziert und behoben hatten, begann die chronische Wunde
umgehend zu heilen.»
Verschiedene Verfahren Hautersatzverfahren werden heute hauptsächlich mit dem Begriff «CAMP» (Cellular, Acellular and Matrix-like Products) umschrieben. Für diese Ersatzverfahren können autologe,
KURZ UND BÜNDIG
• Die Therapie mit Hautersatzverfahren (CAMP) sollte eingeleitet werden, wenn eine Wunde nicht innerhalb von vier Wochen auf die Standardbehandlung anspricht.
• Die Wahl der CAMP sollte sich nach der wissenschaftlichen und klinischen Evidenz richten.
• In künftigen Studien sind folgende Aspekte wichtig: - Prüfung der frühzeitigen Anwendung verschiedener Hautersatzverfahren (< 4 Wochen), um das Potenzial für eine schnellere Heilung und Kosteneinsparung zu klären. - Vergleichende Studien verschiedener CAMP, um deren Stärken und Schwächen zu verstehen.
allogene oder xenogene Hautersatzprodukte verwendet werden (siehe auch Abbildung). Zudem existieren synthetische Produkte. Ein Vorteil dieser Produkte sei, dass es keine Entnahmestellen- bzw. Transplantatmorbidität gebe, sagte Dr. Mayer. Denn, obwohl nicht sehr häufig, komme es doch immer wieder zu Randnekrosen der applizierten Spalthaut (Thiersch) und zu teilweise langwierigen Wundheilungsstörungen der Entnahmestelle, zumeist am Oberschenkel. Deshalb müsse man differenzieren: «Es gibt Wunden wie grossflächige Verbrennungen oder sehr grosse Ulzera, die mit Spalthaut bedeckt werden müssen. Bei den meisten chronischen Wunden würde ich mir jedoch keine Haut entnehmen lassen, sondern mich mit einem geeigneten Hautersatzverfahren behandeln lassen.»
4-Wochenfrist bis zum Hautersatz In der Schweiz sind eine ganze Reihe Hautersatzprodukte zugelassen: Unter den Lebend- oder Transplantatprodukten Apligraf®, unter den Nicht-lebend-Produkten die Medizinprodukte Epifix®, NuShield®, OASIS® sowie Kerecis® Omega3 Wound und unter den synthetischen Produkten die Medizinprodukte Integra® und Matriderm®. Prinzipiell gelte: Je komplexer und chronischer eine Wunde ist, desto mehr braucht es aktive Wachstumsfaktoren und lebende Zellen. «Das sollte man bei der Behandlung mit Hautersatzverfahren immer im Kopf behalten», erklärte der Experte. Voraussetzung für eine unkomplizierte Vergütung von Hautersatzverfahren sind eine dokumentierte verzögerte Heilungstendenz respektive eine zu geringe Flächenreduktion (< 40–50% innerhalb von vier Wochen) nach adäquater Therapie der Wundursache (z. B. Revaskularisation, Blutzuckerkontrolle, Infektionskontrolle), eine lokale Wundtherapie nach internationalen Standards und die Wunddokumentation. Letztere wird am einfachsten fotografisch und planimetrisch durchgeführt. Ebenfalls gefordert wird eine gesicherte Diagnose, gegebenenfalls ist eine Biopsie erforderlich. Schliesslich ist auch eine vollständige Zertifizierung und Registrierung der ausführenden Ärzte notwendig. Unabhängig von diesen Vorgaben sollten auch alle anderen an der Wundversorgung Beteiligten unbedingt geschult sein, so der Spezialist für komplexe Wun-
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den, «denn sonst wird das Resultat nicht gut. Im schlimmsten Fall wird das Produkt von der Wunde entfernt und es gehen mehrere Hunderte von Franken verloren.» Was häufig noch unbekannt ist: Ein Hautersatzverfahren kann vor Ablauf der erwähnten 4-Wochenfrist vergütet werden, wenn dadurch eine Hospitalisation, eine Operation oder eine andere Komplikation mit hoher Wahrscheinlichkeit verhindert werden kann. So oder so, man sollte keine Zeit vergeuden und möglichst bald solche Produkte verwenden, so der Rat von Dr. Mayer. «Wenn bei einem venösen oder diabetischen Ulkus eine Wunde nach vier Wochen konventioneller Behandlung nicht eine 40–50%ige Flächenreduktion aufweist, wird sie wahrscheinlich gar nicht oder nur extrem langsam heilen.» Immer noch würden Hautersatzprodukte viel zu wenig genutzt.
Synthetische Produkte Unter den synthetischen Produkten stehen derzeit «Integra» und «Matriderm» zur Verfügung. Integra besteht aus einer äusseren Schicht mit einer temporären Epidermis zum Schutz und zur sofortigen Wundabdeckung sowie einer inneren Schicht aus extrazellulärer Matrix, Kollagen und Glykos aminoglykanen (GAG). Diese innere Schicht dient der Erleichterung der Zellmigration und Förderung der dermalen Regeneration. Angewendet wird Integra unter anderem bei Verbrennungen, sodass dort weniger umfangreiche Hauttransplantationen erforderlich werden, und in der plastischen Chirurgie. Durch die Förderung des Wachstums von neuem Hautgewebe werde die Bildung tiefer und komplexer Narben reduziert, sagte Dr. Mayer. Da Integra schon lange auf dem Markt ist, erweise sich auch die Studienlage als sehr gut. So wurden in einer randomisierten multizentrischen Untersuchung 545 Patienten mit diabetischem Fussulkus eingeschlossen (1). Diejenigen, die nach einer 14-tägigen Standardtherapie weniger als 30% Reepithelisierung aufwiesen, erhielten entweder weiterhin die Standardbehandlung (Kontrolle: n = 154) oder Integra (n = 153). Nach einer 16-wöchigen Behandlungsphase und einer 12-wöchigen Nachbeobachtung zeigten unter Standardbehandlung 32% und unter Integra 51% einen vollständigen Wundverschluss (p = 0,001). Während Erstere im Median 78 Tage zur Abheilung benötigten, waren es unter dem synthetischen Produkt 43 Tage. «Die Heilungszeit wird um über einen Monat verkürzt», resümierte Dr. Mayer. Zudem traten weniger Komplikationen auf. Das zweite Produkt, Matriderm, zeichnet sich durch eine Elastinmatrix aus, die eine gewisse Flexibilität erlaubt und deshalb gern in der Handchirurgie verwendet wird. Neben der Elastizität sorgt das Matriderm-Gerüst für eine geringere Narbenbildung. Sowohl Matriderm als auch Integra erlauben eine einstufige Anwendung, bei der in einem Eingriff das Produkt plus eine Spalthaut zum Einsatz kommen. Auch für Matriderm ist die Studienlage gut. In einem Systematic Review mit Patienten mit unterschiedlichen Wundtypen (darunter Verletzungswunden und chronische Wunden) zeigte sich bei 86% der inkludierten Studien ein klinischer Gesamterfolg bei guter Narbenqualität und niedrigen Infektionsra-
Strukturelle Einteilung von CAMP
Kategorie
Unterkategorie Donor (Spender)
zellulär
Autograft Allograft Xenograft
Eigen Mensch
Tier
azellulär
Allograft Xenograft
Mensch Tier
matrixartig
synthetisch
–
Wu S et al.: Best practice for wound repair and regeneration use of cellular, acellular and matrix-like products (CAMPs). J Wound Care. 2023;32(Sup4b):S1-S31.
CAMP: Cellular, Acellular und Matrix-like Products
Abbildung: Übersicht über die verschiedenen Produkte zur Unterstützung der Wundheilung.
Quelle: PD Dr. Dieter Mayer
ten (2). Zudem verbesserten sich die Graftüberlebensraten im Laufe der Zeit, sodass in einigen Studien Einheilungsraten von bis zu 96,8% beobachtet wurden.
Tierische Produkte: Schweinedünndarm, Fischhaut und Schafsvormagen «OASIS» ist ein schon lange auf dem Markt befindliches tierisches Produkt. Es besteht aus einer natürlichen intakten Matrix aus der Dünndarmsubmukosa von Schweinen. Die extrazelluläre Matrix wird in die Wunde absorbiert (3). Vor allem chronische venöse Ulzera besserten sich damit signifikant besser als unter herkömmlicher konventioneller Behandlung inklusive Kompressionsbehandlung. Ebenfalls sig nifikante Vorteile zeigte OASIS gegenüber einer Behandlung mit Hyaloskin oder Tulle bei gemischt arterio-venösen Ulzera (4,5). Auch Dekubitalulzera verkleinerten sich in 90% der Fälle si gnifikant stärker als unter alleiniger Standardtherapie.
Ein xenologisches Hautersatzprodukt aus Fischhaut ist «Kerecis Omega3 Wound». Diese extrazelluläre Matrix besitzt spezielle Eigenschaften, die das Einwachsen des Gewebes fördern. Interessanterweise ist die Zusammensetzung der Fischhaut fast identisch mit der Zusammensetzung der menschlichen Haut. Nach dem Entfernen der Zellen aus der Fischhaut liegt ein azelluläres Transplantat vor, das Omega3-Fettsäuren mit anti-inflammatorischen Eigenschaften enthält. Nach der Applikation dringen menschliche Zellen in das Kerecis-Gerüst ein und wandeln es in ein neues Gewebe um. Omega-3-Fettsäuren können überdies Gelenkschmerzen vermindern und den Bedarf an nicht steroidalen Antirheumatika (NSAR) senken (6). Anders als bei Rinder- oder Schweineprodukten gibt es kaum religiöse Einwände gegen die Verwendung von Fischhaut. In einer Vergleichsstudie konnte gezeigt werden, dass Vollhaut-Biopsiewunden mit Kerecis Omega3 Wound mindestens ebenso gut heilen wie mit den auf Schweinehaut basierenden OASIS-Produkten (vollständige Epithelisierung nach 28 Tagen; 96,3% vs. 95%) (7). Zudem wurde in einer internationalen randomisiert kontrol-
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lierten Studie nachgewiesen, dass nach 16 Wochen 2,5-mal mehr diabetische Fussulzera geheilt wurden als unter Standardtherapie (8). Dieser Vorsprung wurde unter Standardtherapie zwar mit der Zeit geringer, doch eine um 8 Wochen frühere Heilung würde nicht nur das Leid der Patienten vermindern, sondern auch Kosten einsparen, so Dr. Mayer.
Auch aus den Häuten des Schafsvormagens werden zwei Hautersatzprodukte hergestellt. Das einschichtige «AROA Endoform» bietet einen Rahmen für die zelluläre Regeneration und unterstützt so die Heilung bei chronischen Wunden wie diabetischen Ulzera oder chirurgischen Wunden. Dagegen ist «AROA Myriad» mehrschichtig und damit etwas robuster. «Gerade für grössere Defekte, für Leistenbrüche, komplexere Wunden oder in der plastischen Chirurgie ist etwas Stabileres von Vorteil», so Dr. Mayer. In einer retro spektiven Real-World-Studie wurde an über 2000 Wunden AROA Endoform mit Collagen/ORC verglichen (9). Dabei war die Abheilung unter dem Schafsmagenprodukt gegenüber Collagen/ORC im Mittel knapp 6 Wochen schneller und bis zu 38% effektiver. In einer ebenfalls retrospektiven Studie wurde auch mehrschichtiges AROA Myriad an komplexen diabetischen Fusswunden mit nekrotisierenden Weichteilinfektionen untersucht (10). Die mediane Zeit bis zum Vorhandensein von 100% Granulationsgewebe betrug 17 Tage, die mittlere Zeit bis zum Verschluss dieser komplizierten Wunden 14 Wochen. Die Konklusion der Autoren: AROA Myriad hat sich in dieser Studie als eine sichere und kostengünstige Alternative zu Lappenplastiken erwiesen.
Menschliche Plazentamembran Eine neue Schweizer Studie beschäftigte sich mit dem Einsatz von menschlicher Plazentamembran bei nicht heilenden und komplexen Wunden. Dabei wurden bei 32 Patienten 53 Wunden verschiedenster Lokalisationen mit dem nicht lebenden, aber biologisch aktiven «NuShield» behandelt (11). NuShield gehört zu den wenigen Ersatzprodukten aus Plazentamembran, die alle Schichten vorweisen, inklusive der «Spongy Layer». Letztere entspreche einer extrazellulären Matrix, die guten strukturellen Halt bietet, erklärte der Wundexperte. Sie ist reich an Wachstumsfaktoren, Zytokinen und dehydrierten mesenchymalen Stammzellen (12). Die in der Spongy Layer enthaltenden Proteoglykane, Glykoproteine und Hyaluronsäuren fördern die Wundheilung zusätzlich. Die Wunden der Studienteilnehmer waren zuvor über 6 Monate (60%) oder sogar mehr als 12 Monate (26%) erfolglos behandelt worden (11). Nach einer medianen Behandlungsdauer von 77 Tagen erreichten 66% der Patienten einen kompletten Wundverschluss und 6% einen nahezu vollständigen Wundverschluss. Für alle Hautersatzprodukte gelte, dass die Heilungsraten bei einem frühen Einsatz signifikant besser ausfielen, sagte Dr. Mayer. In der Schweizer Studie zeigte sich: Wunden, die weniger als 12 Monate alt waren, konnten zu 82% geheilt werden, bei älteren Wunden lag die Heilungsrate nur noch bei rund 43% (p = 0,005). Daher sein Rat: «Warten Sie nicht, bis eine Wunde völlig ausgebrannt ist. Setzen Sie Hautersatzprodukte nach 4 Wochen ein.»
Lebendprodukte «Apligraf» ist ein biotechnologisch hergestelltes, zweischichtiges Lebendprodukt aus vitalen menschlichen Zellen und einer der menschlichen Haut fast identischen Struktur mit den entsprechenden Komponenten der Epidermis sowie der Dermis. Es enthält Wachstumsfaktoren, Proteine, humane Keratinozyten-Stammzellen, humane Fibroblasten und eine extrazelluläre Matrix aus bovinem und humanem Kollagen. Die lebenden Fibroblasten und Keratinozyten setzen eine Vielzahl von Wachstumsfaktoren, Zytokinen und Mediatoren frei, die wiederum die körpereigenen Fibroblasten und Keratinozyten am Wundrand stimulieren. Die lebenden Zellen von Apligraf stimulieren aktiv den Heilungsprozess und transformieren chronische in akute Wunden. «Es kehrt die Wundphase in eine akute Entzündung um. Und akute Wunden können im Gegensatz zu chronischen heilen», so Dr. Mayer. Eine ganze Reihe von Studien bestätigen diese Eigenschaften. Bei Patienten mit venösem Ulkus erhöhte Apligraf im Vergleich zur Standardtherapie nicht nur die Heilungsraten insgesamt signifikant, sondern verkürzte auch die Heilungszeit (kompletter Wundverschluss) von median 184 auf 99 Tage (p = 0,0074) (13). Bei Patienten mit diabetischem Fussulkus, welche mit Apligraf behandelt wurden, konnte man nach 6 Monaten im Vergleich zur konventionellen Therapie eine Halbierung der Anzahl Amputationen und eine fast Vierfache Verringerung einer Osteomyelitis feststellen (14). Als Grund hierfür wird die um fast 4 Wochen verkürzte Heilungszeit im Vergleich mit der Standardbehandlung gesehen. Durch die geringere Anzahl von Amputationen (-28%), Notfallbesuchen (-32%) und kürzere Krankenhausaufenthalte (-33%) konnte in einer weiteren Untersuchung beim diabetischen Fussulkus eine Kostenreduktion von 5200 USDollar pro Patient berechnet werden (15). In einer vergleichenden Studie bei Patienten mit venösem Ulkus heilten die Wunden unter Apligraf (n = 1489) 19 Wochen schneller als unter OASIS (n=350; 24 vs. 43 Wochen) (16). Dies führe zu einer Einsparung von 10 000 Dollar pro Patient, erklärte der Spezialist für komplexe Wunden.
Klaus Duffner
Quelle: 19. Luzerner Wundtag, Vortrag PD Dr. med. Dieter Mayer, «Hautersatzverfahren im Vergleich: Ein biologischer Denkansatz für die gezieltere Anwendung». Dienstag, 29. April 2025
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