Reizdarmsyndrom
Symptome bestimmen die Therapie
Definiert wird das Reizdarmsyndrom zurzeit nach wie vor rein über die Symptome, da bislang kein allgemeingültiges pathophysiologisches Konzept existiert.
Symptome bestimmen die Therapie
Definiert wird das Reizdarmsyndrom zurzeit nach wie vor rein über die Symptome, da bislang kein allgemeingültiges pathophysiologisches Konzept existiert.
In seinen neuen Richtlinien zum Reizdarmsyndrom setzt das britische National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) auf eine positive Diagnose des Reizdarmsyndroms anhand bestimmter Kriterien anstelle der weitverbreiteten Ausschlusstrategie, wonach am Ende nur noch das Etikett «Reizdarmsyndrom» übrig bleibt, wenn man gar nichts anderes finden kann, was die Symptome zu erklären vermag.
Gestörte Kommunikation zwischen Darm und Hirn
Beim Reizdarmsyndrom handelt es sich um eine häufige funktionelle Störung mit zahlreichen funktionellen und
psychischen Komorbiditäten. Medikamente lindern typische Beschwerden wie Durchfall, Verstopfung oder
Bauchschmerzen. Mithilfe der kognitiven Verhaltenstherapie kann über eine Modifizierung zugrunde liegender Denkmuster und Verhaltensweisen eine Verbesserung der Reizdarmsymptomatik erzielt werden.