Schlagwort: Nephrologie
Management der chronischen Nierenerkrankung in der Hausarztpraxis
Früh erkennen und behandeln
Die Früherkennung der CKD bietet die Chance, einer wachsenden medizinischen und ökonomischen Belastung frühzeitig zu begegnen. Die Mittel dafür sind vorhanden – medizinisch, diagnostisch und therapeutisch. Es sei nun an der Zeit, diese auch breitflächig einzusetzen, erklärte Prof. Dr. Jan Galle, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft der Inneren Medizin und Direktor der Klinik für Nephrologie und Dialyseverfahren, Klinikum Lüdenscheid (D), an der Pressekonferenz des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Denn ein frühzeitiger Test kann Dialyse, Herzinfarkt oder Hirnschlag verhindern.
Nephrologie: In der Dunkelheit durchleuchtet − neuartige Diagnostik für Nierensteine
Über fünf Prozent der Schweizer Bevölkerung leiden an Nierensteinen. Welche Therapie sich jeweils am besten eignet, hängt von der Form und der chemischen Zusammensetzung der Gebilde ab.
Was ist neu in der Nephrologie?
Von Nierenschutz bis COVID-19
Für sein Update zu aktuellen Entwicklungen in der Nephrologie hat sich Prof. Thomas Fehr, Chefarzt Innere Medizin am Kantonsspital Graubünden, auf drei Bereiche konzentriert: den Schutz der Nieren, den Zusammenhang zwischen Nierenerkrankungen und einer Infektion mit SARS-CoV-2 und die Therapie der membranösen Nephropathie.
Innere Medizin / Nephrologie – Auch in schwierigen Situationen wissenschaftlich vorghen
Interview mit PD Dr. med. Andreas Kistler Chefarzt der Medizinischen Klinik Kantonsspital Frauenfeld
Was bedeutet die Dialyse für Herz und Gefässe?
Unter Nierenersatztherapie altert das kardiovaskuläre System rapide
Wenn die Nierenfunktion nachlässt und eine Dialyse erforderlich wird, kommt es zu erheblichen strukturellen und funktionellen Veränderungen an Herz und Gefässen. Die kardiovaskuläre Mortalität ist bei Dialysepatienten im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung mehrfach erhöht. Was bedeutet das für die Therapie?
Polyzystische Nierenerkrankung
Monotherapie mit ACE-Hemmer genügt
Patienten mit autosomal polyzystischer Nierenerkrankung leiden oft schon früh an Bluthochdruck. Dieser ist mit einer Aktivierung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS), einer Zunahme des Nierenvolumens und einer Progression der Erkrankung verbunden. In zwei grossen Studien zeigte sich nun, dass eine duale Blockade des RAAS die Zunahme des Nierenvolumens nicht besser verlangsamen kann als eine Monotherapie mit ACE-Hemmern.
Nierenschäden frühzeitig erkennen
Differenzierte Therapie bei den meist multimorbiden Patienten erforderlich
Nierenschäden stehen oftmals in Zusammenhang mit anderen Erkrankungen wie Funktionsstörungen des Herzens oder Diabetes mellitus. Dies wurde an einem Symposium anlässlich der MEDICA Education Conference deutlich. Im Rahmen von Begleiterkrankungen ist eine vorsichtige Vorgehensweise sowohl bei Diagnostik als auch Therapie erforderlich.
Intravenöse oder orale Eisensubstitution bei anämischen Nierenkranken?
Ergebnisse der FIND-CKD-Studie
Die optimale Art der Eisentherapie für Patienten mit nicht dialysepflichtiger chronischer Nierenerkrankung ist nicht bekannt. Die FIND-CKD-Studie untersuchte, wie effektiv und sicher die Therapie mit intravenös applizierter Eisencarboxymaltose im Vergleich zur oralen Eisengabe bei diesen Patienten ist.