Prof. Dr. med. Dr. phil Gerhard Rogler: Gastroenterologie
«KI kann ‹predatory journals› nicht von guten Publikationen unterscheiden»
«KI kann ‹predatory journals› nicht von guten Publikationen unterscheiden»
Ohne technische Unterstützung ist das Patienten- und Bürokratieaufkommen nicht mehr zu bewältigen, und daher ist das Interesse an Entlastung schon jetzt sehr gross, wie der Allgemeininternist und Fach informatiker Frederik Hantke im Gespräch mit Ars Medici hervorhebt. Wo er Potenzial in künstlicher Intelligenz (KI) sieht und wo er Gefahren vermutet, lesen Sie im folgenden Interview.
Die künstliche Intelligenz (KI) wird die Arbeit der Ärzte in den kommenden Jahren stark verändern, Diagnosen werden schneller und präziser, personalisierte Therapieentscheidungen einfacher. Zu den Höhepunkten des europäischen Jahrestreffens der Rheumatologen (EULAR) in Barcelona äusserte sich Dr. Adrian Forster von der Schulthess Klinik in Zürich. Lesen Sie über hilfreiche und «blödsinnige» KI, die Wege zur möglichst optimalen Therapieentscheidung und eine gänzlich neu beschriebene Erkrankung.
Der amerikanische Forscher und Autor Eliezer Yudkowsky, der sich mit den Folgen der Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI) beschäftigt, warnt: Digitale Superintelligenz wird die Menschheit auslöschen (1). Transhumanisten wie Ray Kurzweil hingegen sehen die Zukunft optimistischer. Sie glauben an die Verschmelzung von Mensch und Technologie, die den Menschen auf eine neue Entwicklungsstufe heben soll (2,3). Ob das eine oder das andere wahrscheinlicher ist, werden wir in Ars Medici nicht beantworten können. Doch schon jetzt halten KI-Anwendungen Einzug in unseren (ärztlichen) Alltag, praktisch und unmittelbar. Auch die weitere Entwicklung der Medizin wird massgeblich davon beeinflusst werden.