Kosmetischer Eingriff mit Folgen: Disseminierte Sarkoidose wegen Augenbrauen-Tattoo
Tätowierungen können kutane Sarkoidose-Läsionen induzieren – eine mögliche erste sichtbare Manifestation einer multisystemischen granulomatösen Erkrankung.
Tätowierungen können kutane Sarkoidose-Läsionen induzieren – eine mögliche erste sichtbare Manifestation einer multisystemischen granulomatösen Erkrankung.
Borrelien sind eine Gattung von Bakterien, die durch Zeckenbisse übertragern werden. Das Spektrum der Hautmanifestationen, die auf eine Borrelien-Infektion zurückzuführen sind, zeigt eine enorme Bandbreite, sowohl im Erscheinungsbild als auch in der zeitlichen Abfolge nach dem Zeckenbiss.
Früh erkennen, richtig behandeln
Alle Hauterkrankungen sind auch in der Schwangerschaft möglich. Bei Hautveränderungen gilt es, die Erstmanifestation von Dermatosen und speziellen Schwangerschaftsdermatosen zu unterscheiden. Zu beachten ist, dass sich die Krankheitslast bereits vorbestehender Dermatosen während der Schwangerschaft verändern, das heisst stärker, aber auch milder werden kann.
Was lässt die Haut anschwellen?
Juckende Quaddeln, plötzliche Hautschwellungen (Angioödeme) oder beides: Das sind typische Anzeichen einer Nesselsucht (Urtikaria). Ihre Symptome wie quälender Juckreiz und auffällige Hautveränderungen sind für den Patienten oft sehr belastend. Mit den Leitlinien-Updates zu Urtikaria und hereditärem Angioödem, die Anfang 2018 erschienen sind, liegen jetzt evidenzbasierte Empfehlungen für das diagnostische Vorgehen und die Therapie von Patienten mit wiederkehrenden Quaddeln und Angioödemen vor. Mit höher dosierten Antihistaminika, Omalizumab und Ciclosporin A lassen sich so gut wie alle betroffenen Patienten heute gut behandeln.
Eine regelmässige und vielseitige Ernährung ist notwendig für Gesundheit, Lebensenergie und Lebensfreude. Eine gesunde Nahrungsaufnahme ist rhythmisch in den Tagesablauf eingebaut und gehorcht physiologischen und sozialpsychologischen Anforderungen. Bei normalem Essverhalten wird die Nahrungsaufnahme vorwiegend durch den Hunger und den Sättigungsmechanismus gesteuert. Gerät dieser Regelkreis ausser Kontrolle, kann es zu einer qualitativen oder quantitativen Fehlernährung kommen, die ebenso zu Nährstoffdefiziten führt wie Malabsorptionssyndrome. Länger dauernde Ernährungsstörungen wirken sich auf den Gesamtorganismus aus und führen somit auch zu Hautveränderungen [1]. Dies gilt in hohem Masse auch für Essstörungen, die nicht als Ernährungsstörung definiert werden, sondern vielmehr Ausdruck einer vielschichtigen psychosomatischen Störung sind.