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Metainformationen


Titel
Geschlechtskrankheiten – sich selbst und andere schützen
Untertitel
-
Lead
Immer mehr Menschen erkranken in der Schweiz an Geschlechtskrankheiten wie Syphilis oder Gonokokken. Präservative sind sinnvoll und wichtig, aber geben keinen vollständigen Schutz.
Datum
3. Dezember 2012
Journal
Sprechstunde 04/2012
Autoren
Annegret Czernotta
Rubrik
Sexualität
Schlagworte
-
Artikel-ID
5102
Kurzlink
https://www.rosenfluh.ch/5102
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Transkript


ILLUSTRATION WA-DESIGN

SEXUALITÄT

Geschlechtskrankheiten:
Sich selbst und andere schützen!

Immer mehr Menschen erkranken in der Schweiz an Geschlechtskrankheiten wie Syphilis oder Gonokokken. Präservative sind sinnvoll und wichtig, aber geben keinen vollständigen Schutz.
von Annegret Czernotta

W enn’s juckt oder brennt, dann bitte zum Arzt.» So lautete die Hauptbotschaft der LoveLife-Kampagne vom Bundesamt für Gesundheit im vergangenen Jahr. Tatsächlich steigt die Zahl der meldepflichtigen Geschlechtskrankheiten in der Schweiz an. Die wohl bekannteste sexuell übertragbare Geschlechtskrankheit ist AIDS, verursacht durch HIV (Humanes Immundefizienzvirus). Das bedeutet übersetzt: menschliches Immunschwächevirus. Viel häufiger aber sind andere, bakterielle Geschlechtskrankheiten, wie beispielsweise die Chlamydieninfektion (2006: 4996 Fälle, 2010: 6575 Fälle).
Jucken oder Ausfluss sind ein Notfall Geschlechtskrankheiten können zu Unfruchtbarkeit und Organschäden führen und sind deshalb ernst zu nehmende Infektionen. «Wenn es im Genitalbereich juckt oder ein Ausfluss besteht, ist das für uns ein Notfall», sagt Dr. Antonio

Cozzio, Leitender Arzt Poliklinik Dermatologie am Universitätsspital Zürich. «Die Betroffenen sollen sofort zum Arzt gehen.» Denn das Heimtückische an vielen Geschlechtskrankheiten ist, dass diese störenden Symptome oftmals innert kurzer Zeit verschwinden, die Infektion sich jedoch im Körper ausbreiten kann. Wer also mit den Erstsymptomen nicht den Arzt aufsucht, riskiert, dass die Infektion Spätfolgen hinterlässt. Denn Geschlechtskrankheiten sind wie ein Chamäleon: «Bei der Syphilis bestehen im ersten und zweiten Stadium Veränderungen im Genitalbereich, im Mundbereich oder an der Haut, die nicht schmerzhaft sind, abheilen und in anderer Form wiederkehren», erklärt Cozzio den Grund. Unbehandelt kann sich die Syphilis dann im Körper über die Jahre weiter ausbreiten und im dritten und vierten Stadium die inneren Organe und auch das zentrale Nervensystem befallen. Glücklicherweise sind fortgeschrittene Stadien von Syphilis selten, aber die Zunahme der Erstinfektionen mit Syphi-

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Häufige bakterielle Geschlechtskrankheiten im Überblick

Geschlechtskrankheit Gonorrhö oder Tripper

Übertragung
Durch sexuelle Kontakte und während der Geburt von der Mutter auf das Kind

Syphilis (Lues)

Durch sexuelle Kontakte und während der Geburt von der Mutter auf das Kind

Chlamydien

Über Geschlechtsverkehr und während der Geburt von der Mutter auf das Kind

Symptome

Folgen

Behandlung

Beschwerden und Brennen beim Wasserlassen, eitriger Ausfluss, Fieber, Schüttelfrost, Punktblutungen an Fingern und Zehen

Frauen: Entzündungen der Gebärmutterschleimhaut, Eileiter Männer: Infektion von Nebenhoden und Prostata Unfruchtbarkeit bei beiden möglich

Antibiotika, evtl. Behandlung beider Sexualpartner nötig

1. Stadium: schmerzloses, hartes Geschwür, meist an den Schamlippen oder am Penis Das 2. Stadium kann bis 5 Jahre andauern. Alle Symptome können innerhalb von 2 Jahren ohne Behandlung verschwinden. Bei zirka 30% der Infizierten kommt es aber zum 3. Stadium mit Veränderungen an den Nerven, am Herz und an den Knochen. 4. Stadium: Befall der inneren Organe, auch Gehirn

Im späteren Stadium kann die Behandlung die Krankheit nur noch stoppen.

Antibiotika

Frauen: manchmal Beschwerden beim Wasserlassen. Männer: Harnröhrenentzündung, wässriger oder eitriger Ausfluss

Frauen: Entzündung der

Antibiotika,

Eileiter und Eierstöcke,

evtl. Behandlung beider

Fieber, Unterbauchschmerzen. Sexualpartner nötig

Männer: Entzündung

der Vorsteherdrüse und der

Nebenhoden, Fieber, Schüttel-

frost.

Unfruchtbarkeit bei

beiden möglich.

lis in der Schweiz ist alarmierend (2006: 657 Fälle, 2010: 975 Fälle).
Infektion trotz Kondom möglich Doch wie kommt es zu dieser Zunahme an Geschlechtskrankheiten? «Konkret wissen wir es nicht, aber wir vermuten, dass die Angst vor Aids/HIV geringer ist und viele Leute häufiger ungeschützten Sex praktizieren», sagt Dr. Antonio Cozzio. «Das Befolgen der ersten beiden Safer-Sex-Regeln – beim Eindringen immer Präservativ, und kein Sperma/Menstruationsblut in den Mund nehmen

oder schlucken – hilft sehr effizient gegen die HIV-Infektion. Leider können jedoch andere Geschlechtskrankheiten, beispielsweise Herpesinfekte, der Tripper oder die Syphilis, trotz Kondomgebrauch übertragen werden.» Deshalb lautet die neue, dritte Safer-Sex-Regel: Wenn’s juckt oder brennt, dann bitte zum Arzt gehen! Ein 100-prozentiger Schutz ist also nicht möglich. Dr. Cozzio rät deshalb zu mehr Verantwortung gegenüber sich selber oder dem Sexualpartner. «Wer möchte schon Sex verbieten, um einen maximalen Schutz zu erhalten? Aber aus Respekt

und Verantwortung gegenüber dem Sexualpartner und sich selber sollte das Infektionsrisiko minimiert werden. Dabei helfen die Safer-Sex-Regeln.»
Früh aufklären und vorbeugen
Präventiv hält es der Dermatologe zusätzlich für sinnvoll, Jugendliche bereits früh über Geschlechtskrankheiten aufzuklären. «Gonokokken- (Tripper) und Chlamydieninfekte haben ihren Häufigkeitsgipfel bei den 15- bis 25-Jährigen», so Antonio Cozzio. Neben den Aufklä-

16SPRECHSTUNDE 4/12

SEXUALITÄT

rungsgesprächen durch Eltern und Lehrer haben seiner Meinung nach gerade die Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin einen grossen Stellenwert, da Gespräche zur Sexualität mit Kinderärzten von den Jugendlichen oft besser akzeptiert werden als mit den anderen Bezugspersonen. Neben den Empfehlungen zum Safer Sex sind heute auch Impfungen möglich, welche vor Papillomavireninfektionen (Erreger der Genitalwarzen) schützen können. Diese Impfungen – vor dem ersten Geschlechtsverkehr verabreicht – schützen die Jugendlichen effizient vor Genitalwarzeninfektionen mit Viren, die später Gebärmutterhalskrebs verursachen könnten. Diese Impfung hält Dr. Cozzio für Mädchen und Knaben sinnvoll. Ebenfalls ist die Hepatitis-B-

Impfung für die sexuell aktive Bevölkerung zu empfehlen.
«Alterskrankheit» Syphilis Auch die Syphilis (Lues) nimmt zu. Allerdings sind hier häufiger ältere Patienten betroffen, die zwischen 40 und 50 Jahre alt sind. Der Grund ist wiederum nicht bekannt. Geschlechtskrankheiten können also jeden Menschen, in jedem Lebensalter und unabhängig von der sexuellen Ausrichtung treffen, solange diese sexuell aktiv sind. Und weil bakterielle Geschlechtskrankheiten wie die Syphilis nicht über die Samenflüssigkeit übertragen werden, sondern durch Kontakt von unbedeckter Haut mit einem Syphilisherd an der Haut des Partners, bietet

Die Safer-Sex-Regeln
• Bei eindringendem Verkehr: Immer ein Präservativ oder Femidom verwenden.
• Bei Oralverkehr: kein Sperma in den Mund, kein Sperma schlucken / kein Menstruationsblut in den Mund, kein Menstruationsblut schlucken.
• Bei Juckreiz, Brennen oder Ausfluss zum Arzt gehen.
Wer sich vor sexuell übertragbaren Infektionen schützen will, muss ausserhalb einer infektionsfreien Partnerschaft mit klaren Regeln betreffend Aussenbeziehungen konsequent die Safer-Sex-Regeln anwenden.
Quelle: Aids-Hilfe Schweiz
auch das Kondom keinen absoluten Schutz vor Infektion. Safer Sex und «drüber reden» sind deshalb immer noch die sinnvollsten Regeln, um Geschlechtskrankheiten zu verhindern.

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